Frage von Rosaroterhimmel, 204

Mittelgradige depressive Episode, Probleme mit der Ausbildung?

Hallo :-) Ich bin 20 und habe seit ein paar Monaten eine Ausbildungsstelle zur Krankenschwester. Ich wohne zusammen mit meinem Freund der mich sehr stärkt und unterstützt, leider bis lang eher erfolglos was meine Gefühlslage betrifft. Seit ungefähr 2 Jahren leide ich an Panikattacken, außerdem isoliere ich mich, habe keine Freunde mit denen ich was unternehme und ich habe Tage an denen mir alles sinnlos erscheint. Einhergehend sind auch körperliche Beschwerden wie täglicher schwindel, Übelkeit, das Gefühl nicht richtig da zu sein (depersonilisation) Vor ein paar Tagen war ich beim Arzt gewesen der die oben genannte Diagnose gestellt hat und mich bis Weihnachten krank geschrieben hat. Eigentlich wollte ich heute wieder kommen, habe auf Arbeit auch schon Bescheid gesagt aber konnte mich dann heute morgen doch nicht motivieren. Jetzt fühle ich mich total schlecht da es schon der dritte Tag ist den ich krank bin und ich angst habe die Arbeitsstelle zu verlieren, da es schon meine zweite Ausbildung ist. Ich habe selbst das Gefühl dass mit mir was nicht stimmt da alle arbeiten gehen und damit zurecht kommen und mir fällt das so schwer. Manchmal frage ich mich ob es an der Arbeit selbst liegt oder an der Depression und ob es mir helfen würde was anderes zu machen...

Naja vielleicht hat jemand schon mal ähnliches durch gemacht und kann mir helfen. Einfach nur Tipps geben oder mir von seinen Erlebnissen erzählen.

Liebe Grüße

Antwort
von lastgasp, 149

Mit anderen Worten: außer einem Arztbesuch (Hausarzt oder Facharzt für Psychiatrie / Psychiater?) bist Du in keiner Behandlung.
Gründe für Deine Despression gibt es vielfältige. Da solltest Du Dich in professionelle Hilfe begeben. Ein-/e neidergelassene-/r Psychotherapeut-/in dürfte die erste Anlaufstelle sein.

Wenn Du schon so desorientiert bist, dass Du trotz Krankschreibung sinnlos wieder zur Arbeit gehen willst, obwohl Du vermutlich nichts auf die Kette bekommst, macht das keinen Sinn.

Lass Dir von Deiner Krankenkasse eine Liste von niedergelassenen Therapeuten geben und nimm so schnell wie möglich Kontakt auf. Möglicherweise kommt auch ein Klinikaufenthalt infrage.

Sonst hier:

http://www.therapie.de/psychotherapie/

Antwort
von allesklar7676, 105

Die Diagnosen wurden innerhalb eines Arzttermins gestellt? Da würde ich aber mal ganz fix den Arzt wechseln. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit eine Psychische Krankheit in 10 min zu Diagnostizieren, das braucht stunden/ Wochen/ Jahre.

Was ich dir nur raten kann...versinke jetzt nicht in dieser Spirale sondern versuche bald möglichst wieder arbeiten zu gehen. Sonst versumpfst du im Nichts tun und <grübeln.

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