Unser Kindergarten hat 80 Kinder in 4 Gruppen. Die Kindergarten Leitung bezw. das Mitarbeiter Team hat nun (gegen den ausdrücklichen Wunsch der Eltern) entschieden die Gruppen zu öffnen.
Das bedeutet nun, das 80 Kinder den ganzen Tag zwischen den Räumen über 2 Etagen hin und herlaufen - oder eher rennen. Das Mitarbeiter Team hat auch, ohne die Eltern zu fragen entschieden, dass keine Aufsicht vorhanden sein muss, wenn mehr als 5 Kinder im Turn Zimmer sind. (Die Kinder sind zwischen 2 und 6 Jahre alt)
Auf die Beschwerden des Elternbeirats wurde bisher nicht reagiert. Welche Recht hat denn der Beirat - und an wen kann man sich wenden, wenn die Kita Leitung die Eltern
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Wer ist denn Träger des Kindergartens? Dieser muss ja wohl die genannten Änderungen genehmigen. An den würde ich mich zuerst wenden. Eine weitere Möglichkeit wäre, eine Elternversammlung mit der Kindergartenleitung zu organisieren.
Hier sind nochmal zum Nachlesen die Rechte des Elternbeirats aufgeführt:
Also ich bin Erzieherin und habe sowohl in "offenen" als auch in traditionellen "geschlossenen" Gruppen gearbeitet! Ich werde NIE wieder in geschlossenen Gruppen arbeiten wollen udn auch mein Kind würde nie in solch eine Einrichtung gehen! Allerdings gibt es so einige Voraussetzungen für eine gelungene offene Arbeit!!! Z.b. ein gut funktionierendes Team das sich täglich austauscht im Bezug auf Organisatorisches aber auch und vor allem im Bezug auf die Kinder! Auch Funktionsgruppen sind von Vorteil! Wichtig ist es für die Kidner auch trotz offenem Konzept feste Stammgruppen(ohne Altersmischung) zu haben in denen regelmäßig gruppeninterne Aktivitäten stattfinden! usw usw usw
ES gibt für fast jedes Konzept positive und auch negative Aspekte! Also würde ich mich erst einmal mehr mit dem Thema befassen! KEINE proffessionelle Erzieherin würde ein 2 jähriges Kind alleine in den Turnraum lassen! Das mal vorweg! Aber wenn ich die Kinder und vor allem die Pappenheimer kenne weiß ich welchen Kindern ich zutraue im Turnraum bestehenden Regeln einzuhalten und welche Kinder eben nur unter Aufsicht gehen dürfen!
Was ich nicht verstehe ist dass es scheinbar doch sehr shcnell ging?! Wichtig bei der Umstellung eines Konzeptes ist nähmlich VOR ALLEM die Elternarbeit! Aufklärung de rEltern ist das A&O denn so kann man solche Missverständnisse aus dem Weg gehen!
Aber im Grunde freue ich mich total dass immer mehr Einrichtungen sich öffnen. Wie gesagt hat das aber alles seine Vor-, und Nachteile!
Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Vor allem freut mich, dass hier ein "Profi" antwortet. Tja das "öffnen" der Gruppen wurde am letzten Elternabend angekündigt was zu regelrecht Tumult artigen Diskussionen geführt hat. Der Kindergarten ist nach der Sommerpause in ein neues Haus um gezogen. Die Leiterin hatte auch noch kurzfristig gekündigt und zwei Erzieherinnen....
Was für Vorteile die Kinder aus der "Öffnung" haben sollen und wie es zu verstehen ist, dass sich 2 bis 5 Jährige An- und Abmelden wurde nicht klar. Tja und inzwischen hatten die zwei neuen Ersatz Erzieherinnen ebenfalls gekündigt. Eine neue Leitung gibt es nur als Interims Lösung. Und die Gruppen wurden dennoch gegen den Willen des Elternbeirats geöffnet...
Einfach nur ärgerlich! Wie würdest du da reagieren???

Diese Konzepte kommen meist von der Landesregierung und von der zuständigen Stelle im Landratsamt. Dort mal die pädagogischen Hintergründe abfragen, dann kann man die Diskussion besser führen.
Die Gruppen zu "öffnen" ist eine "nur" pädagogisch begründete Maßnahme, für die es gesetzliche Vorgaben nicht gibt. Allerdings sollten Kitas sehr intensiv die Umstellung durch frühzeitige und transparente Elterngespräche vorbereiten, begründen und begleiten.
Träger des Kindergarten ist "Der schwäbische Frauenfleiß". Die Eltern Gespräche mit der Leitung verliefen bisher recht fruchtlos... Und das Änderungen, wie die Öffnung des Kindergartens gegen den Willen der Eltern durchgeführt werden frustriert alle Beiräte.