Frage von lindgren, 51

Mitarbeiter beklagen sich, weil Chef immer mal völlig ausrastet, wie kann man einschreiten?

Eine Firma, von meinem Bekannten, der Mitarbeiter dieser Firma ist erfuhr ich, dass dort der Chef regelmäßig komplett ausrastet. Schreit, brüllt und auch mit richtig derben Schimpfwörtern um sich wirft. Werfen tut er auch Gegenstände. Einer seiner Kollegen ist nun krankgeschrieben - es kam fast zur Schlägerei mit dem Chef.

Diese Firma ist eine gut gehende, global handelnde Kleinfirma mit ca. 60 Mitarbeitern. Mein Mann und dieser Bekannte haben sich darüber unterhalten, weil der Arbeitgeber meines Mannes auch so ist und rumschreit, was das Zeug hält.

Ich war der Meinung, dass man sich einfach umdrehen sollte, wenn er mit dem Schreien anfängt und keinerlei Argumenten mehr zugänglich ist. Umdrehen und weg gehen. Nicht da stehen und sich das gefallen lassen?? Betriebsrat gibt es nicht in der Firma, weil eben der besagte Chef gedroht hat, wenn einer damit kommen sollte, der ist sofort entlassen.

Wie würdet ihr denn reagieren, wenn euch so etwas passiert? Danke!

Antwort
von Vanell1, 36

Ganz ehrlich? Ich würde erst mal da bleiben auf nichts reagieren und nebenher mir einen neuen Job suchen! Wenn ich den sicher bekäme, würde ich kündigen. Ich würde nicht freiwillig dort weiter arbeiten.

Kommentar von lindgren ,

Das habe ich ihm auch gesagt. Danke! Leider beißen wohl die meisten die Zähne zusammen und machen weiter, wie ich es aus seinen Erzählungen entnehmen konnte. Dieser AG kriegt doch immer wieder neue Leute, lt. ihm warten sie schon vor seiner Türe....tja.

Kommentar von Vanell1 ,

Ich kenne zwar keinen von denen. Aber vielleicht haben einige Angst nichts vergleichbares zu finden ( Lohn ) oder altersbedingt. Oder das der Chef ein schlechtes Arbeitszeugnis ausstellt.

Kann an vieles liegen.

Bei meinem Dad ( Er war Fahrer bei ner KFZ Werkstatt ) ist es leider so gekommen, wie er befürchtete. Er hat leider zu erst gekündigt bzw sich kündigen lassen und danach erst nach Arbeit gesucht und nichts gefunden. ( er ist auch 63 ) und musste dann in Frührente gehen.

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