Frage von LoveYourself123, 70

Mit Zwangsstörungen und Depressionen zur Schule gezwungen werden?

Hey Leute, ich bin 17 Jahre alt, komme aus Niedersachsen und mache seit einem Monat eine Ausbildung und besuche somit auch die Berufsschule. Allerdings geht es mir psychisch wirklich ätzend, ich habe oft Migräne, leide an Zwangsneurosen und bin auch arg depressiv. Das Ding ist, eigentlich bin ich ein sehr fröhlicher und extrovertierter Mensch. Aber mein Vater misshandelt mich psychisch Tag für Tag und versucht die ganze ''Familie'' krankhaft zu kontrollieren, obwohl er ein psychopathischer Choleriker ist ... Er hat mir sogar mit dem Tod gedroht, als er mit mir im Auto saß und ist anstrengend monoton in seinem Verhalten. Naja, bald bin ich 18 und kann mein eigenes Ding machen, neue Freunde finden :) Wegen meinen Krankheiten, bin ich ein ziemlicher Außenseiter, weil ich nicht ich selbst sein kann und an Perfektionismus leide. Somit habe ich wenige soziale Kontakte, weil ich nicht ein typischer Junge bin. Ich bin eben sehr offen und nie beleidigend ggü. anderen Leuten. Wie auch immer, ich kann dieses Leben nicht mehr Leben, weil es einfach so falsch ist. Immer, wenn ich mit der Bahn zur Arbeit bzw. Schule fahre, frage ich mich, ob es nicht besser wäre, wenn ich mich vor den Zug schmeiße ... Mir fehlt die Kraft, um zur Schule oder zur Arbeit zu gehen. Mein Kopf & Körper merken einfach, wie falsch das alles ist, und streiken. Besteht die Möglichkeit, dass ich an meinem 18. Geburtstag die Ausbildung abbreche, von zuhause ausziehe und mir ein eigenes Leben aufbauen kann? Dummerweise komme ich in einen Gewissenskonflikt, weil diese Entscheidung familiär sehr kritisch betrachtet werden würde und ich meine Mom sehr gern habe. Aber ich sehe es nicht ein, dass ich meine Persönlichkeit nicht frei entfalten kann und nicht mein eigenes Leben leben kann. Wie würdet ihr neue soziale Kontakte kennenlernen? Wenn du den Text soweit gelesen hast, danke ich dir! Es ist eben alles kompliziert, aber vielleicht kann mir ja jemand helfen :)

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Antwort
von Himmelswolke, 36

Bist du in Therapie oder hast du dir schonmal überlegt eine Therapie anzufangen? Der Anfang ist immer schwer. Wirf dein Leben nicht einfach so weg,es gibt noch so viele Dingen die du noch gar nicht kennst. Um soziale Kontakte aufzubauen kannst du erstmal ja irgendwo anmelden bzw. einen Kurs machen in Sport oder so. Man kann überall neue Menschen kennen lernen:) Wenn du volljährig bist,bist du nicht mehr an deinen Eltern gebunden,da kannst du hingehen wo du willst.

Kommentar von LoveYourself123 ,

Hi, ich WAR in Therapie, aber es war alles so gezwungen und einfach nicht so, wie es sein sollte. Mein Vater arbeitet 500 km entfernt von meinem Wohnort, aber bei der Therapie war er immer dabei, um zu kontrollieren was ich sage, damit ich nichts verrate. Ich bin es so leid, und will eines Tages auspacken ... Das stimmt, ich will z.B. vielleicht mit 18 auswandern, weil ich denke, dass ich einfach nicht für unsere Leistungsgesellschaft gemacht bin und eine andere Mentalität habe :) Danke dir für deine Hilfe, das ist wirklich lieb! Ich fieber dem Tag schon entgegen, trotzdem ist jeder Tag seit Jahren ein Kampf und mein soziales Standing sinkt immer weiter ... Bei meinen besten sozialen Kontakten zum Glück nicht, denn die sind mir sehr sehr wichtig. 

Antwort
von herzilein35, 7

Das du depressiv bist merkt man an deinen Kommentaren. Wenn nötig brich die Ausbildung ab und geh normal zur Schule. Wie bereits gesagt, dass einzige was deine Schulpflicht ersetzt wäre ein FSJ. Dafür ist es aber schon zu spät.

Kommentar von LoveYourself123 ,

Haha, wie erbärmlich du bist. Ich bin ein positiver Mensch und Lebensfroh, du gehörst mit deiner Moral ab in's Klo. Think and be positive, awwwr. 

Antwort
von herzilein35, 17

Ausziehen kannst du gern wenn du es natürlich bezahlen kannst.

Kommentar von herzilein35 ,

Deine Familie kann es dir an 18 jedenfalls nicht verbieten auszuziehen. Hast du schon mal mit deinem Ausbilder oder in der Berufsschule z.B. wenn ihr einen Vertrsuenslehrer habz gesprochen. Die können schon sehr helfen und vermitteln. Notfalls auch mal den Gang zum Jugendamt wahren.

Kommentar von herzilein35 ,

Vertrauenslehrer

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