Mit wieviel Jahren fangt ihr an für eure Rente zu sparen ?

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Das Ergebnis besteht aus 8 Abstimmungen

ich fange nach der Ausbildung damit an, also mit etwa 20/21. 75%
Ich fange nach dem Studium damit an, also mit etwa 25/26. 25%
Ich kann nicht für die Rente sparen. 0%
Ich fange erst mit etwa Mitte 40 damit an. 0%
Ich fange erst mit etwa 40 damit an. 0%
Ich fange erst mit etwa 35 damit an. 0%
Ich fange erst mit etwa 30 damit an. 0%

13 Antworten

Ich arbeite als selbständiger Finanz- und Versicherungsmakler in der Branche drum werde ich die Frage etwas anders beantworten und mich nicht an der Abstimmung beteiligen:

Vom klassischen Sparen, bzw. den klassischen Anlageprodukten (Lebensversicherung, Bausparvertrag, Sparbuch, etc.) habe ich mich lange verabschiedet und lege auch der Mehrzahl meiner Kunden, nach Bedarfsanalyse nahe, dies eben so zu tun.

Fakt ist, dass viele Leute das Prinzip des Zinseszins (compounding interest) nicht verstehen, obwohl dies Bestandteil der Mathematik in der Sekundarstufe I ist. Auch verstehen sie nicht, dass dieser sowohl für Anlagen wirkt, aber auch für die Inflation.

Inflation ist ein weiteres Konzept, dass viele Menschen nicht ganz begreifen können, dabei ist es erlebbar.

Was heißt das nun im Bezug auf deine Frage:

Zeit ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Geldanlage. Diese aufzuschieben ist also nicht besonders schlau.

Vermögen = Zeit x Geld

Reduziere ich also die Variable Zeit, so muss damit Vermögen konstant bleibt der Faktor Geld erhöht werden. Aufgrund des Zinseszinseffektes passiert dies aber nicht linear sondern exponentiell.

Mein Rat an alle Nutzer also ist:

Beschäftigt euch damit, wie Geldanlage funktioniert. Seid rational und lasst die Wertungen raus. Versteht die Produkte (Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen, Immobilien, Rohstoffe, Derivate, etc.) im Grundsatz, die es gibt im Markt und fangt mit dem Investieren an, sobald ihr Einkommen habt und eure Arbeitskraft vernünftig abgesichert habt.

Sucht euch möglichst unabhängige Berater. Je mehr Vorwissen ihr habt, desto mehr wird das Gespräch auf Augenhöhe stattfinden und für beide Seiten angenehmer sein. Aber schiebt es nicht auf!

Auch Azubis und Studenten können invalide, berufsunfähig und pflegebedürftig werden und dann ist ohnehin kein Geld mehr da, welches man irgendwie sparen oder investieren könnte.

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Kommentar von Niklaus
14.06.2016, 11:17

Die Frage steht fast genauso in FF. 

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ich fange nach der Ausbildung damit an, also mit etwa 20/21.

ich habe tatsächlich schon nach der ausbildung angefangen etwas für`s °°alter°° zurückzulegen weil ich mich nicht darauf verlassen möchte/kann , mal vom staat eine rente zu bekommen. wie es aussieht gibt es in ein paar jahren für rentner eh kein geld mehr - ist ja wohl nix mehr da !

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Kommentar von christl10
13.06.2016, 14:32

Ich glaube eher, daß jetzt für die nächsten 20 Jahre noch genug da ist. Aber wer später in Rente geht, muss leider umso mehr verzichten. 

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ich fange nach der Ausbildung damit an, also mit etwa 20/21.

Ich fange jetzt schon damit an (17), während der Ausbildung. Lege mein Geld auf einen Bausparvertrag an (nur Mindestbeträge um alle Prämien auszuschöpfen), der Rest geht auf ein fest verzinstes Konto (gebunden; ca. 1,5% Zinsen). Meine Eltern haben 4 Wohnungen und meine Großeltern 2 Häuser, werde selbst auch noch in Immobilien anlegen (ist auch meine Ausbildungsrichtung) und so versuchen ab einem Alter von ca. 60 Jahren vom passiven Cashflow zu leben.

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Was für Rente? Jeder fünfte stirbt vor dem 65.Lebensjahr... Eh die Mehrheit hier in Rente geht,wird es dieses zum Zeitpunkt noch  bestehende Rentensystem wohl nicht mehr geben. Um übrigen erhält jeder der unter 1.800€netto verdient lediglich die Grundsicherung, (so wie auch alle anderen die bspw.niemals gearbeitet haben).Es bleibt einem somit keine andere Wahl, als selbst etwas weg zulegen, die Frage ist bei manchen Einkommen, von was?

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Kommentar von kevin1905
13.06.2016, 14:45

Jeder fünfte stirbt vor dem 65.Lebensjahr..

Quatsch. Diese Behauptung hatte schon mal einer aufgestellt vor ein paar Wochen. Hätte ich die Statistik hierzu doch mal gespeichert. Vielleicht schau ich nach dem Fußball noch mal.

Eh die Mehrheit hier in Rente geht,wird es dieses zum Zeitpunkt noch  bestehende Rentensystem wohl nicht mehr geben.

Genau deshalb sollte man ja selbst vorsorgen.

Um übrigen erhält jeder der unter 1.800€netto verdient lediglich die Grundsicherung,

Das ist korrekt, wenn keine weiteren Einkünfte aus betrieblicher und/oder privater Vorsorge dazu kommen. Gerne auch Mieteinnahmen oder Kapitalerträge.

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ich fange nach der Ausbildung damit an, also mit etwa 20/21.

ich habe eine betriebliche altersvorsage und eine kleine rentenvorsorge, welche mit dem alter aufgestockt wird.

den größten teil des geldes den ich jetzt verdiene will ich auch nutzen um jetzt zu leben. aber es ist denke ich nicht verkehrt, ein wenig an die zukunft zu denken.

die private altersvorsorge ist eine fond-gebundene altersvorsorge.

zusätzlich baue ich ein kleines aktiendepot auf, mit den aktien der firma in der ich arbeite.

wobei bei mir nach der ausbildung 23 jahre heist

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Kommentar von christl10
13.06.2016, 14:29

Wer nicht immer in Miete leben möchte, sollte einen Teil für Eigentum sparen. 

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Ich spar schon seit ich 16 bin (Ausbildungsbeginn) sowohl betrieblich, als auch privat in die meine Rentenkasse.

Das Problem dabei nur - schlussendlich hab ich wahrscheinlich umsonst bezahlt, weil die Rente trotz allem so gering ausfallen wird, dass ich nur knapp über die Grundversorgung komme und damit mein Leben lang für nichts auf anderes verzichtet hab.

Ein hoch auf das deutsche Rentensystem.

#Fu!ckTheSystem.

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Kommentar von christl10
13.06.2016, 14:31

Nicht vergessen. Es kann gut sein, daß Du noch Karriere machst und sich Dein Beitrag dadurch erhöht, so daß es sich dann lohnt. 

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Ich fange nach dem Studium damit an, also mit etwa 25/26.

Genauer gesagt ich fing mit 24 an für meine Zukunft vorzusorgen,

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Sorgen um meine Rente? Welche Rente? Bis ich alt bin, liegt die Altersgrenze eh bei 115.

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Kommentar von christl10
13.06.2016, 14:35

Sei nicht so pessimistisch. Ich denke, daß die nicht mehr als bis 70 angehoben wird. 

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Hab gut in die Rentenkasse Eingezahlt, und habe jetzt in der Vorgezogenen Altersrente knapp 1850 € Netto. Allerdings in der heutigen Zeit Empfehle ich jedem jungen Menschen zur Finanziellen Vorsorge. Geburtenrückgänge = weniger Einzahler. Weniger Einzahler = unsichere Renten.

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Kommentar von christl10
13.06.2016, 17:14

Dann hast Du wohl alles richtig gemacht. 

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Ich fange nach dem Studium damit an, also mit etwa 25/26.

Studium stimmt zwar nicht aber das Alter schon^^

Habe schon angefangen zu sparen. Und da ich das selber in die Hand nehme habe ich auch keine Sorgen um meine Rente

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ich fange nach der Ausbildung damit an, also mit etwa 20/21.

D.h. ich habe natürlich ab Beginn meiner Ausbildung in die gesetzliche Rente einbezahlt. Dann später je nach Möglichkeit weiter gespart. 

Allerdings fangen die Menschen nicht rechtzeitig an zu sparen. Dabei gibt es wirklich gute Möglichkeiten fürs Alter vorzusorgen. Sei es privat oder betrieblich. Das ist deshalb ein Problem, weil sie mit der kurzen Laufzeit den Zinseszinseffekt nicht optimal nutzen. Denn dieser wirkt erst so richtig mit einer langen Laufzeit.

Beispiel: Sparen in einen Fondssparplan vom 20 Lebensjahr bis zum 67 Lebensjahr mit 100 EUR/ Monat  ergeben bei einer durchschnittlichen Rendite von 6 % / Jahr nach 47 Jahre ca. 300.000 EUR. Wenn man nur 30 Jahren spart, kommen nur 95.000 EUR heraus, bei nur 20 Jahren sogar nur  44.000 EUR. 

Auch bei Versicherungen zahlt sich ein lange Laufzeit aus. Wie man an dem Beispiel erkennen kann, reichen schon 100 EUR aus um ein ansehnliches finanzielle Polster für die Rente zu schaffen. Je später man mit dem Sparen anfängt, desto höher, müssen die Sparbeiträge für Altersvorsorge werden.

Ob ein Fondssparplan die richtige Möglichkeit für einem persönlich ist, kann man allerdings nur mit einem Schichtenvergleich der Altersvorsorge ermitteln.

Achtung: Weder die optimale Schicht noch die Art der Altersvorsorge kann man pauschal festlegen. Jede der Versorgungsarten hat unterschiedlich hohe Aufwendungen um die gleiche Nettorente zu erzielen. Deshalb ist es wichtig, dass vor Abschluss jeglicher Altersvorsorge ein genauer qualitativer und quantitativer Schichtenvergleich durchgeführt wird. Ohne Schichtenvergleich kann man keine Aussage treffen, welche die richtige Altersvorsorge für jemanden ist.

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ich fange nach der Ausbildung damit an, also mit etwa 20/21.

Damit ich im alter nicht Armut erleiden muss :)

Die Rente soll ja immer knapper werden...

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Kommentar von christl10
13.06.2016, 14:27

In was sparst Du das Geld an? 

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Kommentar von chabbychic20
14.06.2016, 16:57

Nein was ist das denn?

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ich fange nach der Ausbildung damit an, also mit etwa 20/21.

Bei mir mit 20

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