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Mit welcher Art von EMail-Adresse bekommt man weniger Spam?

gefragt von Oesterreicher am 01.01.2008 um 22:07 Uhr

Habe gehört, dass schon der Name der EMail-Adresse eine Rolle spielt, wie viel Spam da später mal landet. Stimmt das und was muss man beachten?


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UlfDunkel
beantwortet von UlfDunkel am 2. Januar 2008 08:25
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Wenn Du weniger Junk-Mails haben willst (Spam darf das Zeugs laut irgendeines Patents aus den USA anscheinend nicht mehr genannt werden), solltest Du auf folgendes achten:

  1. Hinterlasse Deine E-Mail-Adresse nicht in öffentlich lesbaren Internetseiten (da sie dort von sog. Harvestern (= Erntemaschinen, die HTML-Seiten nach E-Mail-Adressen durchkämmen) gefunden werden).

  2. Achte darauf, dass Deine E-Mail-Adresse nicht von Bekannten in "To:"- oder "Cc:"-Listen verteilt wird (ist freilich etwas schwer zu kontrollieren - aber Aufklärungsarbeit unter Bekannten hilft auf jeden Fall, mehr Schindluder zu vermeiden).

  3. Nutze Junk-Filter - sowohl auf dem Mail-Server (wie SpamAssassin) als auch in Deinem E-Mail-Programm (ich empfehle Thunderbird).

  4. Falls wirklich nötig, gibt es die Möglichkeit, Deiner E-Mail-Korrespondenz Junk-Filterseiten vorzuschalten. Dann muss jeder, der zum ersten Mal per E-Mail Kontakt zu Dir aufnehmen will, seine E-Mail-Adresse etc. in einer Webseite hinterlegen, damit er anschließend für die Korrespondenz mit Dir freigeschaltet wird. Solche Dienste werden m.W. kommerziell zuhauf angeboten.


MacJohn
beantwortet von MacJohn am 1. Januar 2008 22:10
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Wenn Du statt eines griffigen Namens wie z.B. hans-hansen@gmx.de eine unlogische Mischung aus Zahlen und Buchstaben wie z.B. 27UgMN991@gmx.de wählst, wird Deine Adresse schwerlich in die Fänge von Grabbern gelangen. Die SPAM-Wahrscheinlichkeit sinkt sehr stark. Allerdings sind solche kryptischen Adressen sehr "unhandlich" und schwer zu merken.

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 2. Januar 2008 08:20

Hallo Macjohn. Sorry, aber Dein Tipp ist leider sachlicher Unfug.

Kommentar von A89ef949951a983380ecdfb8443b12c3smallMacJohn am 2. Januar 2008 11:15

Warum???

Kommentar von 42e96bfe49735667a41650d6d6eed08asmallAndi3000 am 2. Januar 2008 20:06

Ja, warum Unfug, Ulf? Eine kryptische Adresse ist schon mal ein Anfang..

Kommentar von KeineFrage am 6. Januar 2008 10:05

Ganz einfach: für einen Grabber ist es kein Unterschied ob kfh438jf oder karlheinz vor dem @ steht. So ein Grabber sucht einfach nach dem @ und hat schon die komplette eMail-Adresse. Gut wäre eine eMail-Adresse ohne @ - die gibts nur leider nicht ;)

Das einzige was ich dir empfehlen kann ist ein Postfach mit einem gutem Spamfilter.

Kommentar von 45dcc0e193e2dad18a27b75887474705smallWellnessPoint am 8. Januar 2008 10:15

statt @ einfach [ät] oder ein Bild von einem @ ...


WellnessPoint
beantwortet von WellnessPoint am 8. Januar 2008 10:10
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Nutze niemals info@domain.de da ist spam höchst wahrscheinlich ... wenn du z.B. im Impressum deine Mail veröffentlichst dann niemals name@domain.de sondern lieber name [at] domain. de so kann kein automatischer Bot sie auf anhieb erkennen.

so bekommt man weniger Spam ... auch eine Grafik hilft ist möglicherweise Benutzerfreundlicher und noch sicherer, also E-Mailadresse niemals klar lesbar im WWW veröffentlichen!


anonym
beantwortet von Fritz64 am 1. Januar 2008 22:23
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Spam bekommst du 1) wenn deine Emailadresse auf eienr Homepage im Klartext geschrieben ist. Also besser ein Bild mit der Adresse hochladen. 2) wenn du in öffentlichen Foren mit deiner Emailadresse im Klartext schreibst. 3) Wenn du eine eigene Domain hast und dafür deine normale Emailadresse angiebst. Normalerweise macht man eine zweite dafür und benutzt die nur für den Zweck. In den Jahren habe ich noch keine einzige Emailbekommen, die etwas mit der Domäne zu tun hat. Ausser Spam natürlich. 4) Wenn du eine kurze Emailadresse hast. Spammer benutzen Programme um dir mails zu schicken. Also je länger, desto besser. 5) Wenn eienr deiner Bekannten sich einen Virus eingefangen hat. Viren durchsuchen den Rechner nach Emailadressen und versenden die Adressen, so wie Spam selber ins Internet. Gegen die letzte Variante kannst du nichts machen. Eigentlich hilft es nur die Adresse sehr lang zu machen und ab und zu zu wechseln.

Kommentar von 304c9c2bc0e059c4ee7068a62717e3d4smallUlfDunkel am 2. Januar 2008 08:26

Hallo Fritz64. Punkt 4) Deiner Vorschläge ist irrelevant.

Kommentar von Fritz64 am 2. Januar 2008 10:09

Also an meinem Mailserver sehe ich immer wieder mal dass, ein BOT versucht eine mail an a@Doamin b@domain c@Domain ... bis es dem zu blöd wurde. Oder sie verwenden Namenslisten: Angelika@Domain, Anna@Domain, Berta@Domain ....


Wolfi0410
beantwortet von Wolfi0410 am 1. Januar 2008 22:47
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Geh mal zu AOL, da biste gleich drin so wie unser Boris und die filtern sehr viel schon vorher raus, das kriegste garnicht mehr zu sehr.
Erstaunlicherweise auch normale Emails, die endung @email.de von web.de läßt AOL nicht durch.



curator
beantwortet von curator am 9. April 2008 02:52
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eine grundsätzliche Frage.

Jeder, der sich viel im Netz bewegt muss heute damit rechnen, dass seine Mails gefiltert und automatisiert ihm Antworten zugeschickt werden.

Je größer und mächtiger das Mail-System ist, um so eher und um so mehr Spam wird ma zugeschickt bekommen. So soll es vorkommen dass mancher bei Web.de bis zu 2.500 Mails täglich bekommt, alles Schrott. So gobt es inzwischen Spezialisten, die versenden Spammails unter Absenderandressen mit jeweils einem veränderten Buchstaben eines Middelnames, dann aber z.B. für jeden Buchstaben des Alfabetes, so dass man locker gleich einen Schwung von 20 oder 30 Stück auf einen schlag bekommt.

Ärgerlich ist dabei nur, dass man oft den Eindruck gewinnt, dass dies z.T. von den Anbietern gezielt forziert wird, z.B. um zwangsweise Spamschutz anbieten zu können den man verkaufen will.

So soll es vorkommen, dass gezielt andere Systeme als Spam einsortiert werden, eigener Spam-Müll jedoch als bekannt und akzeptiert eingebucht wird.

Ebenfalls bedenkenswert ist dass auf Dauer jedes System damit rechnen muss, dass es planmässig unterwandert und vollgespammt wird.

Insgesamt kann man eigentlich wirklich nur anregen mit kleinen hauseigenen Email-Adressen zu arbeiten, die sind dem Geiern weniger bekannt, werden also weniger mit Multi-Spamm-Angriffen zu rechnen haben.

Soll auch nicht unüblich sein dass ehrgeizige Jung-Spammer gezielt die Großen angreifen, um ihnen zu zeigen dass sie angreifbar sind.


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Das weltweite Spamaufkommen nimmt rasant zu. Wer seine Mail-Adresse sorgfältig auswählt, kann den zu erwartenden Anteil an Werbemüll im E-Mail-Postfach deutlich verringern. Durch die Verwendung seltener Zeichen statt des eigenen Namens als Adressbestandteil, reduziere man die unerwünschte Post, schreibt die Zeitschrift "iX".

Der Grund ist einfach: Simple Adressen, die beispielsweise nur aus Vor- und Nachname bestehen, sind leicht auszumachende Ziele für Spammer. Die probieren Wortlisten durch und werden bei gängigen Begriffen und Namen schnell fündig - vor allem bei Wunschadressen à la "willy@gmx.com".




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