Frage von tomeinfach, 61

Mit welchen Strafen könnte Person B rechnen?

Hi, nehmen wir an (Person A) hat Straftaten gemacht um an (Produkt X) zu kommen (Produkt X) wird an (Person B) übergeben?

Edit:

Person A hat Warenkreditbetrug begangen.

(Person A) verkauft an (Person B) das (Produkt X)

Person(B) steht nun unter Verdacht diese Straftat ausgeführt zu haben. Da diese Person als einziger Identifiziert wurde. Da er (Produkt X) erhalten hat.

(Person B) wird vorgeladen als beschuldigter, er aber verweigert das erscheinen und macht keine Aussage.

Person B ist heranwachsender. Produkt X Hat ein Wert von 2000 Euro.

Was könnte alles Passieren ? ( ist es möglich das Person B status vorbestraft bekommt)?

Antwort
von GanMar, 34

https://www.gesetze-im-internet.de/stgb/\_\_259.html

Allerdings könnte B aufgrund §§ 15, 16 StGB straffrei ausgehen - er erwirbt allerdings auch kein Eigentum an X.


Kommentar von tomeinfach ,

Was ist wenn Person B nicht erklärt wie er an Ware X gekommen ist?

Kommentar von GanMar ,

Dann ist das ganz schlecht für B: https://dejure.org/gesetze/StGB/258.html

Antwort
von TreudoofeTomate, 44

Das hängt davon ab zu welcher Überzeugung das Gericht gelangt. Sicher wirkt sich nicht positiv aus, dass Person B nicht zur Befragung erschienen ist. Man könnte annehmen, die Person hat etwas zu verbergen.

Kommentar von tomeinfach ,

sry, ja da ist mir ein Fehler unterlaufen :

Person A hat Warenkreditbetrug begangen.

(Person A) verkauft an (Person B) das (Produkt X)

Der Übergang der Ware geht nicht erst an Person (A) sondern direkt an Person (B)

Antwort
von AnglerAut, 38

Zum Strafmaß stellt sich erst einmal die Frage, welche Straftat den begangen wurde, um an den Gegenstand zu kommen. 

Dann ist die Aussage mit dem keine Verbindung von A und B sehr unrealistisch, warum sonst sollte A dem B den Gegenstand überlassen.

Kommentar von tomeinfach ,

sry, ja da ist mir ein Fehler unterlaufen :

Person A hat Warenkreditbetrug begangen.

(Person A) verkauft an (Person B) das (Produkt X)

Der Übergang der Ware geht nicht erst an Person (A) sondern direkt an Person (B)

Kommentar von AnglerAut ,

Dann hängt alles von der Frage an, ob Es gegen B Indizien gibt, die dafür sprechen, dass er Auftraggeber des Verbrechens war. Wäre das so, würde ihn die selbe Strafe treffen wie den Täter. Ist B nicht bereit zur Aufklärung des Verbrechens beizutragen, so ist dies schon mal ein deutlicher Hinweis darauf, dass er nicht zufällig in das ganze verstrickt wurde.

Antwort
von Timo22, 31

Des weiteren stellt sich mir die Frage, was Produkte X ist. Handelt es sich dabei um etwas illegales bei dem der Besitz strafbar ist?

Kommentar von tomeinfach ,

Produkt X ist legal.

Kommentar von Timo22 ,

Dann würde ich Person B dringend raten Angaben zu machen und zu überlegen wie er beweisen kann das Produkt X von A gekauft zu haben.

Antwort
von YaffeNasenberg, 5

Nabend,

das kommt auch ganz darauf an, wie sich die Beziehung zwischen A und B darstellt. Der A hat das Produkt deiner Beschreibung nach aus einer rechtswidrigen Tat erlangt. Daher könnte §259 (Hehlerei) StGB einschlägig sein.

Die Frage, die ich mir daher stelle:

- Weiß B um die Straftat/hätte er wissen können, dass Produkt X aus einer Straftat entstammt?

Gruß

Yaffe

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