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Mit welchen Nebenkosten muss man beim Hauskauf rechnen?

gefragt von FrauAnna am 08.05.2007 um 10:23 Uhr

Mein Sohn schaut sich heute mittag ein Bauernhaus an, das er rein rechnerisch gerade so finanziert bekäme. Jetzt frage ich mich, was da sonst noch alles anfällt. Er ist gerade ziemlich euphorisch und meint wohl, das regelt sich schon irgendwie...

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Finanzen x 23.667 Immobilien x 973 Hauskauf x 395 Nebenkosten bei Hauskauf x 1

waterlilies
beantwortet von waterlilies am 8. Mai 2007 10:26
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Maklergebühren (vielleicht), Grunderwerbssteuer, Notargebühren, Gebühren für's Grundbuchamt, Nebenkosten für die Finanzierung. Können schnell mal an die 15 % der Kaufsumme zusätzlich noch anfallen.


Heeeschen
beantwortet von Heeeschen am 8. Mai 2007 10:28
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Bei uns gegenüber im Neubaugebiet stehen einige vollfinanzierte "das-regelt-sich-schon-irgendwie-Häuser" zum Verkauf.......

Kommentar von B1e7156b56f68f91ca896274da6882d9smallwaterlilies am 8. Mai 2007 10:34

Oder zur Zwangsversteigerung!

Kommentar von 091c3a8979eeff2ed5b6f04e3ccc4e26smallHeeeschen am 8. Mai 2007 10:54

Ja, leider auch das! Schlimm, wie Banken bei uns häufig junge Familien bei Schwachst-Finanzierung so in die Schuldenfalle laufen lassen.


davasicek
beantwortet von davasicek am 8. Mai 2007 11:48
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Neben den Kauf-Nebenkosten, an denen man absolut nicht vorbeikommt (wie Notar oder Grundbucheintrag) sollte man auch die laufenden monatlichen "Betriebsnebenkosten" beachten (häufig auch Hausgeld genannt). Diese müssen schließlich auch finanziell abgesichert sein. Neben Strom, Gas und Wasser langen auch die Gemeinden bei Strassenreinigung, Müllabfuhr, Abwassergebühren usw. gerne zu. Ich empfehle hierfür EUR 2,50 bis 3,- je Quadratmeter zu rechnen. Bei einer älteren Gebrauchtimmobillie sind auch Ansparungen für Renovierungen dringend einzurechnen. Ergo: Wenn bereits die Finanzierung auf Kante steht, dann unbedingt Finger weg! Spätestens nach einem Jahr möchte man doch auch etwas Geld für Urlaub, Klamotten o.ä. übrig haben.


netztoury
beantwortet von netztoury am 8. Mai 2007 10:38
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Wenn es 'gerade so' reicht ---> Finger weg!! Mindestens 15% an Nebenkosten einplanen. Dann darf man nicht einen evtl. Modernisierungs- und/oder Reparaturbedarf vergessen.
Und: Wenn es ein Fachwerkhaus ist den Denkmalschutz nicht vergessen.

Auf alle Fälle rate ich bei älteren Häusern mit einem vereidigten Gutachter das Haus zu besichtigen, um den Renovierungsbedarf zu ermitteln und ggf. versteckte Mängel zu finden, die evtl. in 1, 2 oder 3 Jahren massive Kosten verursachen könnten.


Hausinspektor
beantwortet von Hausinspektor am 9. Juni 2008 14:07
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Nebenkosten:

3,57 bis 7,14 % Maklercourtage

1,5% Notar

3,5% Grunderwerbsteuer

also ca. 10-12% auf den Kaufpreis

Zur Sicherheit immer einen Gutachter einschalten. Der kann vor Träumereien und Unglücken warnen.

Mfg

Jens Gause www.der-Hausinspektor.de


anonym
beantwortet von Besserwissi am 9. Mai 2007 09:11
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noch eine Ergänzung insbesondere zu Waterlilies: Neben den Grunderwerbs- und Notarkosten sollten bei Neubauten unbedingt noch folgende berücksichtigt werden: Kosten für den Wasser-, Abwasser-, Strom- und evtl. Gasanschluß. Hierzu müssen von der Straße bis zum Haus Leitungen zum Teil in einer vorgegebenen Tiefe oder mit einem bestimmten Gefälle (Abwasser) verlegt werden, was je nach Abstand von der Straße schon ins Geld gehen kann. Hierzu würde ich bei den lokalen Versorgern die Preise pro Meter erfragen oder mir frühzeitig ein Angebot über die Anschlusskosten erstellen lassen.


anonym
beantwortet von Heikokress am 10. Januar 2009 20:44
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Hallo, für alle Fragen rund um die Immobilie, empfehle ich euch einen Gutachter und Sachverständigen. Schaut doch einfach unter www.dersachverstaendige.eu nach. Dort hilft man euch bestimmt weiter. Grüße Heiko Kress


anonym
beantwortet von berude am 11. Mai 2007 06:02
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Gut wenn man Mut und Elan hat. Doch es gibt auch noch eine andere Meinung Gier frist Hirn. Finger weg wenn man es nicht kann. Geradeso ist das für ein Haus nicht geeignet. Dazu kommt wenn man mit dieser Meinung rangeht und somit auch alle anderen Sachen bei einem Haus übersieht. Mit Makler und allen Nebenkosten 15% beim Kauf und dann sollte man auch noch die Betriebskosten für wenigstens ein halbes Jahr haben. Die größten Mängel am Haus sollten im Kredi eingerechnet sein und dann sollte man auch die Rate gut tragen können.

Wenn das aber alles geht, immer ran und machen, weil es auch wichtig ist im Leben was zu tun und nicht nur zu meckern das keiner einem was schenkt.

Also ruhig mit dem Sohn mal positiv reden und nach seiner Kalkulation nett fragen. Nicht abweisend sein und so die Dinge erfahren die für eine Beurteilung notwendig sind. Viel freude dabei und wenn es geht freuen Sie sich mit ihm. Wenn nicht dann öffnen Sie ihm die Augen und helfen ihm beim suchen. Es gibt sehr viele Häuser in Deutschland.


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Käufer sollten auf Nebenkosten achten
Mit dem Kaufpreis ist es nicht getan: Wenigstens fünf Prozent extra sind für Nebenkosten fällig, meist mehr. Und dann muss oft auch noch renoviert werden – da kommt einiges zusammen.

Neben dem Kaufpreis fallen bei einem Immobilienerwerb weitere Nebenkosten an. Das ist zum einen die Grunderwerbsteuer, die in den meisten Bundesländern 3,5 Prozent beträgt (Berlin: 4,5 Prozent). Zudem wollen auch Notar und Grundbuchamt bezahlt werden: Je nach Kaufpreishöhe fallen nochmals rund 1,5 Prozent an. Wurde eine Immobilie von einem Makler vermittelt, muss der Käufer in der Regel eine Maklerprovision zahlen: Sie fällt nach Auskunft des Immobilienportals Immowelt.de regional unterschiedlich hoch aus.




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