Frage von ChemieAndPyro, 45

mit welchen chemiekalien reagiert H²O²(35%) heftig?

Kaliumdichromat,Kaliumpermanganat,Aktivkohle,Schwefel,Kaliumaluminiumsulfat,Natriumcarbonat,Natriumhydrogencatbonat,Kaliumcarbonat,Schwefelsãure,Salpetersäure,Hypochlorigesäure,Kaliumhydroxid,Natriumhydroxid,Bariumperoxid,Kaliumnitrat,Ammoniumnitrat ect. Vlt fallen euch ja noch so Chemikalien ein bei den man den zusammenhang mit Wasserstoffperoxid vermeiden sollte.Hatte gestern ne heftige erfahrung mit H²O² deswegen.

Expertenantwort
von vach77, Community-Experte für Chemie, 22
Gefährliche chemische Reaktionen:

Für Wasserstoffperoxid > 60% gilt:

Explosionsgefahr bei Kontakt mit:

Ammoniak

brennbaren Stoffen

Kalium

Lithium

Natrium

organischen Stoffen

Reduktionsmitteln

Schwefelsäure

Acetaldehyd;

Aceton; Aktivkohle; Alkalihydroxid+ Schwermetallen; Alkoholen (selten);

Ameisensäure; Anilin (selten); Blei; Bleihydroxid;

t-Butanol/Schwefelsäure; Eisensalze; Essigsäure; Essigsäureanhydrid;

Ethanol; Ether; Formaldehyd; Furfurylalkohol; Gadoliniumhydroxid;

Glycerin; Hydrazin; Hydrazinhydrat; Hydride (selten); Iridium;

Kaliumiodid;

Katalysatoren; Keten; Kobalt; Kupfersalzen; Lithiumaluminiumhydrid;

organischen und peroxidierbaren Lösungsmitteln; Magnesium; Messing;

Metalloxiden; Metallpulvern; Methanol; Nitromethan; rauhe Oberflächen

(selten); Öl; Peroxybenzolsulfonsäureanhydrid;

1-Phenyl-2-methylpropan-2-ol;

Phosphorpentoxid; porösen Stoffen wie

Kork; Rost; Schwermetalle; Staubteilchen; Thioharnstoff + Methanol;

Vinylacetat (Katalysator); Weinsäure;

Der Stoff kann in gefährlicher Weise reagieren mit:

Alkalihydroxiden;

Antimontrisulfid; Baumwollfasern -> Selbstentzündung;

Calciumpermanganat; Chrom; Holz; Kaliumpermanganat;

Kohlepulver/Braunstein; Mangan; Phenol (Eisen(III)-Katalysator);

Phosphor; Propionaldehyd; konz. Salpetersäure; Sulfide;

Tetrahydrothiophen; Textilien; Zinn(II)-chlorid

Quelle: gestis-Datenbank

Kommentar von ChemieAndPyro ,

und 35% weil mir geht es darum das nächstes mal wieder nicht eines meiner Laborgläser hochgeht(Im warsten sinne des Wortes)

Kommentar von mgausmann ,

>60% ist ne vollkommen andere Hausnummer als 35 in diesem Fall... Wasserstoffperoxid in der Konzentration ist extrem instabil, klar reagiert das da mit allem und jedem...

Expertenantwort
von mgausmann, Community-Experte für Chemie, 15

Wichtigster zu vermeidender Stoff beim Arbeiten mit H2O2 in höherer Konzentration: ACETON!

Was verstehst du denn unter "heftige Erfahrung"?

Kommentar von ChemieAndPyro ,

natriumthiosulfat und wasserstoffperoxid explosion.

Antwort
von PWolff, 27

Als starkes Oxidationsmittel reagiert H2O2 naturgemäß stark mit Reduktionsmitteln. Metalle, besonders Alkalimetalle, Metalloxide und -hydroxide gehören dazu.

Viele Metalle, Papier, Kohle u. a. brauchen zu hohe Aktivierungsenergien, um zu reagieren, und reagieren deshalb nur sehr langsam. Bei höheren Temperaturen auch schneller.

Kommentar von ChemieAndPyro ,

das war gestern aber schon krass habe natriumthiosulfat in ein reagenzglas gegeben und dazu noch H2O2 3 Sekunden später ist es explodiert

Kommentar von mgausmann ,

Das kann eigentlich nicht sein... da dürfte nicht allzu viel passieren... was war noch drin?

Kommentar von ChemieAndPyro ,

nichts nayriumthiosulfat und wasserstoffperoxid als erst wars son pochen im glas wie wenn wasser unter einem topf ist und er auf ner herdplatte steht und dann ist es explodiert

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