mit was müsste ich rechnen wenn ich in Notwehr um meinen eigenen Hund zu retten den anderen Hund tödlich verletzte?

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6 Antworten

Das Töten von Wirbeltieren ist nur Tierärzten...Jäger, Wildhütern und Metzgern gestattet....sowie in speziellen Fällen der Polizei.

Als Privatperson ohne diese spezielle Ausbildung  würdest Du Dich strafbar machen

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Kommentar von CengizAtsiz
31.05.2016, 19:44

das heißt also dann auch selbst wenn das Tier mich angreift dürfte ich mich nicht wehren ??

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Kommentar von xAdmiralAckbarx
31.05.2016, 22:25

Wenn keine Notwehrsituation vorliegt mag das stimmen. In einer solchen Situation aber nicht.. 

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In diesem Falle wäre es Notstand da es sich hier um tiere Handelt und Tiere laut Gesetz als Gegenstände angesehen werden.

in so einem Fall wird wohl die verhältnissmäßigkeit geprüft werden. mord oder totschlag kann dir in diesem fall nicht angehängt werden

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das Töten von Tieren zählt als Sachbeschädigung. Da es eine besondere Form ist, kommt es schlussendlich auf Richter und geschworene an. Mit viel Glück hat es gar keine Konsequenzen, ansonsten eine Geldstrafe in entsprechender Höhe oder bei Erstdelikt vielleicht auch Arbeitsstunden.

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Kommentar von CengizAtsiz
31.05.2016, 19:42

Jepp danke für die Info

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Sachbeschädigung, denn im Zivil-, Ordnungs- und Strafrecht wird ein Tier nach wie vor wie eine "Sache" behandelt.

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Kommentar von xttenere
31.05.2016, 19:46

als Sachbeschädigung sowie als Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz, den das Töten von Wirbeltieren ist nur Fachleuten, sowie in speziellen Fällen der Polizei gestattet.

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Kommentar von CengizAtsiz
01.06.2016, 23:05

also im Falle das mein Hund festgebissen wird und er absolut keine Chance hat sich zu verteidigen und der andere Hund nicht los lässt dann müsste ich um das Leben meines Hundes zu schützen den anderen Hund mit dem Messer dementsprechend auch tödlich verletzten !

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Die Frage ist ob hier überhaupt Notwehr greift;

Prinzipiell wäre dein Hund natürlich notwehrfähig

Notwehr setzt allerdings einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff vorraus; ein solcher kann allerdings nur von einem Menschen getätigt werden, d.h. ein Mensch müsste seinen Hund hier als Waffe einsetzen.

Ansonsten könnte es sich um Notstand handeln.

Ob das den Kriterien dann genügt kann man hier natürlich schlecht sagen - das hängt von den genauen Umständen ab.

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Sachbeschädigung in Tateinheit mit einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Wenn kein Grund vorliegt könnte sogar Bewährung anfallen (
§17 TierSchG). Aber ich denke, da hier ein guter Grund voliegt, dann wird die Strafe viel milder ausfallen. Eventuell Straffrei. Wie immer ist der Richter der Entscheidende Faktor.



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Kommentar von CengizAtsiz
31.05.2016, 19:42

zum Glück hatte ich den Fall noch nie aber ich würde meinen Hund egal was es kostet retten

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Kommentar von Wurzelchen86
31.05.2016, 20:33

Wenn ich mich in die Situation versetzte, wäre mir der angreifende hund total egal.. Auch wenn er abkratzt.. Für meinen Hund würde ich auch alles tun😉

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