Frage von ShuKo5, 59

Mit schlechtem Abi Ausbildung zum Chemikant ....?

Also ich habe ein Problem und bräuchte drigens Rat ...

Ich komme aus NRW und besuche aktuell die Jahrgangsstufe 11 (G8) auf einem Gymnasium. Ich möchte gerne eine Ausbildung als Chemikant/Chemielaborant machen da ich ein naturwissenschaftlich geprägter Mensch bin und mich im allgemeinen für Chemieunternehmen interessiere. In meiner unmittelbaren Nähe (bis max ca 50Km) sind Unternehmen wie Bayer,Evonik,Oxea,Solvay,Henkel etc stationiert. Problem ist das meine Noten schlecht sind da ich vorallem faul bin Notendurschnitt bei ca 3.1. In den für den Beruf relevanten Fächer habe ich Mathe LK: 2 ,Physik Lk: 3- und Chemie GK: 4-3.

Zudem habe ich ca pro Halbjahr um die 40 fehlstunden von dennen ca 5 unentschuldigt sind. So meine Frage nun soll ich mich trotzdem in die 12 Stufe versetzen lassen und damit versuchen mich zu bewerben oder versuchen freiwillig zu wiederholen und meine Noten zu verbessern. Ich möchte echt gerne in dieser Branche arbeiten denke auch das ich geeignet bin und mich in einem Einstellungstest durchsetzen würde habe jedoch Angst das man mir aufgrund der Noten nicht mal die Chance dazu gibt ....

Also was würdet ihr tun ? Das freiwillige wiederholen ist jedoch auch nicht einfach zu realisieren da ich bis jetzt nur ein Defizit habe in deutsch mit ner 4-

Ich wäre für alle Antworten dankbar. 

Mfg

Antwort
von 9T7I7M8, 41

Ein gewisser (undefinierter) Mindestschnitt sollte schon erreicht sein, damit die Bewerbung überhaupt berücksichtigt wird. Dieser sollte je nach Wohnort zwischen 2,7 und 3,3 liegen. Im Vorstellungsgespräch zählen dann aber mehr die Gründe für das „schlechte Abi“. Vielleich wird es auch gar nicht angesprochen. Die Chemie-, Physik- und Deutsch-Note wird beispielweise wichtiger sein als die Sport- und Kunst-Note. 

Aber: Bewerben kostet (fast) nichts. Es kann nie schaden.

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