Frage von DaywalkerHX, 118

Mit psychischer Vorerkrankung zum Bund?

Hallo alle Zusammen,

ich werde kurz meine Situation darstellen.

Ich bin 26, chinesische Herkunft, 5 Jahren Beruferfahrung mit abgeschlossene technische Ausbildung. Zurzeit absolviere ich eine langzeitige Therapie wegen meiner zwanghafte Persönlichkeitsstörung in einer psychiatrische Tagesklinik, um meine Umgang mit dem Gefühle zu verarbeiten( ich muss Gott sei dank, keine Medikamente nehmen, weil die Ärzten meinen, dass sie mir nicht helfen werden). Bevor ich in der Therapie kam, war ich mehrere Wochen Krankgeschrieben und dann auch 3 Wochen Stationiert( keine Suizid versuch, keine drogen genommen etw.)

Ich habe jetzt die deutsche Staatsbürgschaft beantragt, weil ich jetzt das machen will, was ich mir immer gewünscht hatte, also zum Bundeswehr zu gehen.

was sagt ihr denn dazu? möchte gerne eure Meinung hören?

wenn nach mir ginge, will ich erst nächstes Jahr Sommer zum Bund, weil ich momentan die Meisterschule nebenbei besuche.

schöne Gruss

Antwort
von Yannie3, 92

ich kann dir leider nicht sagen, ob du das darfst, wen ich mir die Situation allerdings so ansehe klingt es so als sei deine psychische Erkrankung noch da und da sie, habe ich so verstanden sich auf die Verarbeitung von Gefühlen bezieht bin ich mir nicht sicher ob das die richtige Entscheidung ist. Natürlich solltest du machen was du willst und was dir Spaß macht und ich weiß auch nicht viel über das Problem, aber bei der Bundeswehr könnte das sehr belastend werden. Der Umgangston, evtl. Lebensgefahr, der Tod von Freunden und hohe Körperliche Belastung. Das scheint sich in meinen Augen nicht gut zu vertragen. Ich würde dir raten dich in dem Fall an deinen Therapeuten wenden, der kann das Ganze denke ich besser einschätzten. Viel Glück.

Kommentar von DaywalkerHX ,

erste mal danke fürs Antwort :) mein Problem liegt dran, dass ich kaum Gefühle empfinde kann, kenne nur verstand oder Vernunft, aber trotzdem die ganze Zeit versucht habe, mit den Gefühle auseinander zu setzen. Aber ich werde den Rat von meiner Therapeutin holen. 

schöne gruß

Kommentar von Yannie3 ,

In dem Falle sehe ich das sogar als, ich sage mal hilfreich an, auch wenn es sonst eine ganz schöne Belastung sein kann wie ich da so raushöre.

Antwort
von Messkreisfehler, 91

Ich geh mal stark davon aus, dass Du mit der "Erkrankung" wehrdienstuntauglich bist.

Kommentar von DaywalkerHX ,

danke für den Antwort :) ich werde mich da noch bisschen informieren. 

Antwort
von Schuesselchen, 61

Ich glaub nicht, dass die Dich nehmen. Da muß man schon 100% fit sein. Auch psychisch. Ich kenne 2 Personen, die das Eignungsprocedere beim Bund durchgemacht haben. Beide wurden nicht genommen wegen geringster Gründe. Die haben auch erzählt, was da psychisch von einem abverlangt wird. Das war nicht ohne und der Hauptgrund aller Ablehnungen. Es ist sehr ehrenwert, was Du vor hast. Aber mal ganz ehrlich, ohne Dich beleidigen zu wollen, ich möchte nur von jamandem beschützt werden, der voll einsetzbar ist, in jedem Gebiet.
Aber Du machst doch Deinen Meister. Frag doch mal beim Bund an, ob die Dich mit Deinem Beruf nicht als Zivilangestellter bei den rückwärtigen Diensten gebrauchen können.
Liebe Grüße und Danke, dass Du als nicht gebürtiger Fastdeutscher, unser Land schützen willst. 🐱

Kommentar von DaywalkerHX ,

Danke für´s Antwort :) Ich werde nach der Therapie mal bei dem Bund versuchen, wenn sie mich nicht nehmen, dann mache ich meine jetzige Job weiter( ich hasse den Job nicht, aber ich mag den auch nicht). Deutschland und die Menschen hier haben mich soviel gelehrt und geholfen, sowie jetzt in Zeit der Therapie (in china wäre ich vllt. zum Straßenganster geworden) und da bin ich sehr dankbar. Ich will auch was zurückgeben und nicht nur nehmen. 

Kommentar von Schuesselchen ,

Du bist cool. Was machst Du denn beruflich? Liebe Grüße, 🐱

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