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Mit Kindern afrikanisch und mit Fingern essen...

gefragt von Nordfriesin am 14.01.2009 um 21:29 Uhr

Ich möchte mit ein paar kindern afrikanisches Essen zubereiten und es dann mit den Fingern essen. Das Gericht sollte jedoch einfach und lecker (nicht zu scharf) sein. Wer hat ein paar Ideen?

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kochen x 10.276 Afrika x 418 Afrikanisch x 14

Buegelfee
beantwortet von Buegelfee am 14. Januar 2009 21:32
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Ich würde mit Kindern nicht so große Geschmacksexplosionen machen. Curryreis mit ein paar Ananasstückchen ung gegrillte Hähnchen mit Honigkruste... ist nicht afrikanisch, kommt aber bestimmt gut an!

Kommentar von E7833c8129179618ea8f8203252a8524smallvollimleben am 14. Januar 2009 21:33

DH

Kommentar von Schotenknipser am 14. Januar 2009 23:35

Das ist mit Verlaub Blödsinn. Man kann und sollte mit Kindern Geschmacksexperimente machen. Je jünger, desto besser (Grenze nach unten ist natürlich das, was ggf. Allergien und Co auslösen könnte, aber das ist in dem Moment vorbei, wo sie verstehen, dass ein Gericht aus Afrika kommt.) Und die Antwort Curryreis mit ein paar (dosen?-) Ananasstückchen zeugt dann eher von eigener Ignoranz unbekannter Küchen gegenüber.

Kommentar von Simple_avatar1smallBuegelfee am 15. Januar 2009 07:28

Das stimmt nicht, aber Kinder sind auf einem Fest garnicht soooo auf Essen konzentriert. Spiele sind das viel schöner... Ich habe mir mal ein indonesisches Kochbuch gekauft. Die Zutaten sind meist in ländlicher Gegend nicht zu bekommen. Gut indonesisch ist nicht afrikanisch... aber ich habe in Afrika schon Kamelfleisch gegessen mit irgendwelchen gerösteten Krabbeltier...GANZ schwierig zu bekommen! Ich denke wenn man irgendwas mit den Fingern essen möchte bietet sich Reis an. Siehst ja schon der Couscous ist nicht so der Brüller... übrigens ich habe keinen Dosenöffner zuhause! im Gegensatz zu Dir weiß ich das es die Ananas auch frisch gibt...

Kommentar von Schotenknipser am 15. Januar 2009 09:43

Ich sehe das von einer anderen Seite, und durchaus aus eigener Erfahrung. Ich habe die eigene Brut sehr offen für andere Geschmäcker erzogen. Meine Küche ist sehr vielseitig. Immer die Devise: Probieren soll man, ausspucken kann man immer noch. Bei den Freunden sah die Sache dann schon anders aus. Vor allem dann, wenn sie älter waren. Da beschränkt sich der Speiseplan auf ein Dutzend Zutaten.

Gerade Feste kann man aber hervorragend nutzen (mit dem passenden Ambiente), um Fremdes auch zum Erlebnis zu machen. Und dann finde ich schon wichtig, dass man einigermaßen authentisch bleibt. Hier war nach einem AFRIKANISCHEN Gericht gefragt, was man mit Fingern essen kann! Nicht einfach nur fingertauglich. In dem Zusammenhang finde ich den Vorschlag, den Kindern irgendein asiatisch angehauchtes Cross-Over-Gericht vorzusetzen, eigentlich Beschiss.

Ebenfalls aus eigener Erfahrung (Altersgruppe Grundschule): Ein Fest, bei dem man Kinder zu dem Thema mit einbezieht, alle Sinne ansprechen lässt (auch mal riechen, gucken, vorher anfassen lassen...) hat einen hohen "Bildungswert" und gleichzeitig einen hohen Erlebniswert bei den Kiddies!

P.S.: Zutaten für indonesische Küche sind inzwischen auch auf dem Land zu bekommen. Gibt es in jedem etwas besser sortierten Supermarkt.

Kommentar von Nordfriesin am 15. Januar 2009 17:01

Wir feiern nicht!!!! Wir wollen lediglich afrikanisch kochen und essen!!!!!!!

Kommentar von Simple_avatar4smallHamburgerin am 15. Januar 2009 09:26

ich gebe dir recht ;-)

Kommentar von Nordfriesin am 15. Januar 2009 17:13

Ich war mit meinem Sohn schon öfter "Im Herzen Afrikas" (ein sehr beliebtes afrikanisches Restaurant in Frankfurt am Main)! Auch beim Chinesen, Inder usw hat er schon gegessen! Und nicht gerade ungewürzt!!! Jetzt will ich mit meiner Cousine und unseren Kindern afrikanisch kochen. Ich sehe das auch so wie Schotenknipser: Sicher kann man seinen Kindern immer bekannte Geschmäcker vorsetzen aber das ist bei uns anders! Ich probiere verschiedene Gerichte aus und achte lediglich darauf, dass es nie so scharf ist, dass man es kaum essen kann und man Schweißausbrüche bekommt. Ansonsten kommt abwechslungsreiches auf den Tisch! Wer das eien oder andere nicht mag....Kein Problem denn es gibt ja immer eine Ausweichmöglichkeit...(bei jedem gericht gibte s ja Beilagen auf die man zurückgreifen kann um seinen Hunger zu stillen! Gezwungen wird bei uns zniemand zu nichts! Das was auf dem Tisch steht kann gegessen werden oder nicht! Was anderes EXTRA FÜR DIE KINDER gibt es nicht!!!!! Wenn ich zb Chili con Carne mache steht ja auch nicht am Ende eine Tomatensoße mit KidneyBohnen auf dem Tisch! Nein dann gibt es würzige leicht scharfe Chili con Crane mit Brot! SO wie es sich gehört! Mein Sohn isst übrigens fast alles! Also ist es so verkehrt nicht gewesen!!! Klar gibt es manche Lebensmittel die er nicht gerne mag (bei ihm sind es hauptsächlich mehrere Kohlsorten) aber die kann ich an 10 Fingern abzählen!!!

Trotzdem Danke für den Tip! ;-)

Kommentar von Schotenknipser am 16. Januar 2009 12:26

Jepp. :D... Übrigens hat diese Methode auch den Vorteil, dass man den Kindern einen lustvolleren Umgang mit Essen beibringt. Und damit ist mitnichten einfach Völlerei gemeint. Ausprobieren bedeutet auch Vielseitigkeit. Und mit derart vielseitiger Ernährung bin ich auch fast automatisch bei ausgewogener Ernährung. (Klar muss man da noch auf die ein oder andere Kleinigkeit achten. Aber gerade asiatische und afrikanische Gerichte kommen mit wenig Fleisch aus. Was nicht schadet...) Das mit der Schärfe habe ich lange Jahre so gelöst, dass es zum (pikant gewürzten) Gericht passend für die Großen irgendwas zum Nachschärfen bei Tisch gab. Extrawürste für den Nachwuchs hat es bei uns auch nur in Ausnahmefällen gegeben. (Bspw. Käsefondue oder Muscheln. Wenn also quasi das ganze Gericht rausfällt)


wuschel55
beantwortet von wuschel55 am 14. Januar 2009 21:30
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anonym
beantwortet von Pinacoceras am 18. Juli 2009 00:16
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Also meine Tochter(4) ist ganz verrückt nach afrikanischen Maisbrei- einfach mal im Internet nach Sadza, Nshima oder mealy bap googeln. Dazu gibt es meist ein Gemüsegericht mit Fleisch (Hähnchenschenkel, Fisch oder Garnelen). Als Gemüsegericht kann man mal Blätter von Kohlrabi, Grünkohl oder Markstammkohl mit einer Erdnusssauce kochen (Matapa). Ansonsten gibt es eine Art Gulasch dazu. Meine Frau kommt aus Mosambik und da wird so gegessen. Ich hoffe ich konnte helfen.


Hamburgerin
beantwortet von Hamburgerin am 15. Januar 2009 09:23
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die idee wird den kindern bestimmt gut gefallen, es ist nur die frage wie die eltern reagieren wenn sie zu hause weiter mit den fingern essen wollen. ich denke in scheiben geschnittene gebratene plantain (kochbananen) und gekochter yam mit sosse passt gut.


anonym
beantwortet von Schotenknipser am 14. Januar 2009 23:46
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Erst einmal was Süßes, was durchaus Ähnlichkeit mit bekanntem Fastnachtsgebäck hat. Aus Ruanda: goccus.com/rezept.php?id=1128

Aus Südafrika eignet sich noch Gewürzreis: goccus.com/rezept.php?id=1707

Ansonsten wäre da noch Hackfleischpfanne äthiopisch: goccus.com/rezept.php?id=1079. Da kann man sich mit dem Chili auch zurückhalten. Als "Essbesteck" dünne Pfannkuchen (möglichst auch Buchweizenmehl) machen und dann natürlich ungesüßt. In die wird das Essen dann eingewickelt.


sikas
beantwortet von sikas am 14. Januar 2009 22:36
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nimm bei dem rezept statt Chili süßen Paprika und mach auch die angegeben beilagen(Ugali) ist alles orginal Afrikanisch : http://www.gutefrage.net/tipp/westafrikanischs-erdnusscurry-passt-perfekt-zu-uga...

LG Sikas

Kommentar von 32f85a55d93898ee819e0c3f5ffdfc3dsmallsikas am 14. Januar 2009 22:37

Bei meinen Tipps findest Du noch mehr aus der Afrikanischen Küche.


anonym
beantwortet von rawi47 am 14. Januar 2009 21:33
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mach doch einfach cous-cous aus nordafrika

Kommentar von Nordfriesin am 14. Januar 2009 21:36

Ja ich denke cous cous ist am besten um es mit den Fingern zu essen. Wobei cih persönlich kein wirklicher Fan von Cous cous bin... Hm?

Aber lieben Dank an Dich und auch die anderen Antowrten werde noch mal eien Nacht drüber schlafen denke ich!

Danke an alle!


Kristall08
beantwortet von Kristall08 am 14. Januar 2009 21:31
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Ich kenne das nur, dass dann ganz dünne Teigfladen zubereitet werden, die man in Stücke reißt und mit denen das Essen aus großen Schüsseln nimmt. Es gibt vor allem eine große Vielfalt an Speisen, viel Gemüse, wenig Fleisch.


anonym
beantwortet von Schoggi am 14. Januar 2009 21:31
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ich glaube die wickeln viel in Blätter/Loorbärblätter ein, z.B. Reis


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