charlotte am 06.03.2007 um 16:27 Uhr
Meine Tochter hätte heute geimpft werden sollen. Die letzten Male kein Problem, heute Terror. Soll man es gar nicht erst zur Debatte stellen, dass das heute sein muss und im Zweifel das Kind festhalten, oder mit dem Kiund ein Weg finden und im Zwiefel nochmal kommen, oder, oder. Wie macht ihr das?
Ich würde es auch nicht zur Debatte stellen und dem Kind zu verstehen geben, dass es Dinge gibt, die Eltern zu seinem Besten entscheiden müssen. Über eventuelle Ängste würde ich aber auch nicht einfach hinweggehen und versuchen, dass das Kind sie mit einer angenehmen Perspektive überwindet, also z.B. dass es während der unangenehmen Momente Impfung daran denken soll, dass Ihr danach ein Eis essen werdet o.ä.

gar nicht erst zur Debatte stellen, dass das heute sein muss
festhalten würde ich vermeiden, aber einfach zum arzt gehen auf jeden fall, vielleicht neutralisiert sich das unterwegs.
dirkpeeters am 6. März 2007 16:49 danke für den daumen runter, hätte ja ein kommentar abgegeben werden können :-(
Wenn bei uns ein Arzttermin ansteht, wird gar nicht darüber gesprochen. Bei der ersten Impfung hat er fürchterlich geweint, aber auch mehr aus Schreck. Glücklicher Weise hat das keine Angst für die Zukunft gegeben. Ich muss hier aber auch ein Lob für unseren Kinderarzt aussprechen. In dieser Praxis läuft niemand mit einem weißen Kittel herum. Die Kinder können gar nicht unterscheiden, wer nun Arzt ist oder nicht. Ich denke, dass diese Überrumpelungstaktik bestens funktioniert. Es kommt selten ein Kind weinend aus dem Behandlungszimmer.

Ich sage meinen Kindern ein paar Tage vorher Bescheid uns spreche es immer mal wieder an. Auch bei Zickerei mache ich klar, daß das sein muß und nehme sie mit. Egal was für ein Terror folgt. Sie sollen merken, das es Dinge gibt, die einfach sein müssen.
Ich würde als Tagespflegerin und Mutter sagen, das kommt auf das Alter an! Meine 12 jährige Tochter werde ich kaum zu einer Impfe zwingen, ich erkläre ihr Vor- und Nachteile und sie soll allein entscheiden. Schließlich ist im rechtlichen jede Spritze ein Angriff mit einer Waffe, wenn der Patient nicht zustimmt! Da Kinder auch Rechte haben und es ihr Körper ist, ist es eine Sache des Verstehens des Kindes, bis wann die Eltern entscheiden müssen und ab wann sie es selbst können.
auch ein guter ansatz, teile deine meinung