Frage von Fundaaa23, 157

Mit Kind zu überfordert,was kann ich tun?

Hallo😔 Bitte hilft mir..!! Ich bin 20Jahre und habe eine 1/2 jährige Tochter. Und ich bin jetzt total überfordert, ich weiß manchmal nicht wie ich handeln soll ob ich was falsch oder richtig mache, ich fühle mich in der Rolle als Mutter nicht gut genug. Dazu kommt auch noch das sie sehr frech und aktiv ist das ich manchmal die Nerven verliere. Ich möchte das sie brav wird und anständig das sie nicht so endet wie ich und ich hab so Angst das ich das nicht schaffe alles.. Ich bin so oft an weinen wegen das, das stresst mich total.. Ich hatte ein Hauptschulabschluss den ich bereue, ich würde so gern Schule wen soger mein abi machen aber durch den Stress mit meiner Tochter kann ich mich auf garnichts konzentrieren und ich weiß mit ihr würde ich es nicht schaffen zu lernen und auf sie aufzupassen. Ich wollte mein realabschluss in einer Abendschule machen aber leider geht das ja auch nicht.. Habe keine Familie hier... Ich beneide die Mütter die so stark sind 😔 Ich überlege meine Tochter 3-4Jahre(kommt drauf an) in eine Pflegefamilie zu schicken, so das ich bereit bin und älter bin und meine Schule gemacht hab so das ich ihr was bieten kann, sie merkt ja auch das ich immer weine... Sodass es ihr gut geht bei einer Familie wo sie gut aufgehoben ist. Meine Frage wäre ob sowas gehen würde das wäre glaub ich eine gute Sache für uns beide da ich mich erstmal auf mich konzentrieren kann und meine Schule ohne Stress nachholen kann ... Ich weiß nicht mehr weiter.. Danke im Voraus

Antwort
von BlackRose10897, 51

Du solltest Dich dringend an das Jugendamt wenden. Die können Dir helfen und Dir ggf. jemanden an die Seite stellen, der Dich im Alltag unterstützt und dir zeigt, wie Du dein Leben strukturierst.

Dein Kind ist 6 Monate alt? Sorry, aber in dem Alter sind Kinder (noch) nicht frech. Du bist einfach "nur" überfordert und kannst dadurch nicht genug Geduld aufbringen. Und das ist alles was Kinder (gerade in dem Alter) benötigen: Geduld und viel viel Liebe.

Was ist mit dem Kindsvater?

Du kannst doch ein Kind nicht einfach drei/vier Jahre weggeben und dann sagen, ach jetzt nehme ich es wieder zu mir, weil es jetzt  gerade in mein Leben passt. Das Kind würde da einen psychischen Schaden davontragen. Immerhin gewöhnt es sich in der Zeit an die Familie.

Red mit dem Jugendamt und bekomm Dein Leben in dem Griff, Dir und Deinem kleinen Engel zu Liebe. Und zwecks weiterem Schulabschluss: daran würde ich gar nicht denken, solange du privat solche Probleme hast. Du hast noch genug Zeit, deinen Abschluss etc. nachzuholen. Kümmere Dich jetzt erstmal um Dich und um die kleine. Wenn das klappt, kannst Du den nächsten Schritt machen.

Um ganz wichtig: Keine Mutter ist perfekt. Du machst Dir zu viel Druck. Und es ist gut, dass du dir Hilfe suchen möchtest. Damit bekommst Du es auf jeden Fall hin.

Kommentar von Fundaaa23 ,

Hallo trotzdem danke für deine Antwort aber mein Kind ist 1,1/2 Jahre habe mich verschrieben... 

Antwort
von Caila, 13

Oje ja du bist überfordert. Kommt mir sehr bekannt vor. Ging mir bei meinem Kind auch so, das eine Phase kam in der ich genau so dachte.

Fakt ist niemand ist perfekt und du wirst dein Kind auch nicht zu einem perfekt erzogenen Menschen erziehen können.

Versuch für die Oasen der Ruhe zu finden.  Also zB wenn sie schläft  egal ob Mittagsruhe oder Abends.  Dann nutze diese Zeit bewußt für dich.  Leg dich selbst mit früh schlafen, les ein Lieblingsbuch , gönn dir einen Film oder dergleichen. 

Geht sie in den Kindergarten? Wenn nicht dann hol das nach.  Den das entlastet dich auch etwas.

Wenn du deine Kleine weggibst mußt du damit rechnen das sie sich in den Jahren entfremdet  von dir.  Und für das Kind ist es auch nicht toll aus dem gewohnten Umfeld und weg von der Mutter zu einer anderen Familie gerissen zu werden.

Ich hatte damals die Überlegung auch, meiner war damals 3.  Aber habe mich letzendlich dagegen entscheiden, weil allein der Gedanke mein Kleinen nicht mehr in greifbarer Nähe zu haben und ihn einfach so aus seiner Umgebung zu reißen mir weh getan hat.

Frag doch mal das Jugendamt nach einer Familienhilfe. 

Und wegen deiner Schule, entspann dich. Dein Kind braucht dich nun mal mehr.  Wenn sie in den Kiga geht kannst du vieleicht die Zeit nutzen. (würde aber vor allem relevantz auf dich selbst setzen, deine Entspannung)

Ansonsten warte bis sie selbst in die Schule kommt, dann ist sie auch nicht mehr so klein und aus der Kleinkind Pupertät raus. Und du kannst dich deiner Schule widmen ohne das es dich noch zusätzlich stresst.

Antwort
von Alterhaudegen75, 49

Du kannst und du solltest dich einmal vertrauensvoll an das Jugendamt wenden.

Dort wird man dir weiterhelfen können und dir Möglichkeiten aufzeigen, wie du alles wieder in die richtige Spur bekommen kannst.

Da ist von einer Tagesbetreung bei euch zuhause, bis zur Pflegemutter alles drin.

Aber möchtest du wirklich ernsthaft dein Kind abgeben nur weil es gerade nicht rund läuft?

Kenne natürlich deine/eure genauen Umstände nicht, aber lasse dich doch erstmal genau beraten. Dann wirst du weitersehen können.

Antwort
von Rendric, 54

Lass dich vom Jugendamt oder Pro Familia beraten. Meistens können sie überforderten Müttern auch vorübergehend eine Amme, Haushälterin oder einfach jemand der unterstützt und berät zur Seite stellen.

Keine Mutter ist perfekt und ein Kind kann man nicht nach seinen Wünschen formen. Manche Charakterzüge sind einfach angelegt.

Nimm dir den Stress und suche dir Entlastung. Eine Pflegefamilie wäre der letzte Schritt. Ein Kind sollte wenn möglich bei den Eltern aufwachsen.

Antwort
von MaraleinBenny, 75

Hast du dich mal mit dem Jugendamt in Verbindung gesetzt? Die helfen! Je nach Bedarf kommt dann eine dame und unterstützt dich im Alltag und mit deiner Tochter. Oder es gibt auch Mutter-kind-heime, wo ständig jemand da ist. Mach dich da mal schlau, da gibts einige Möglichkeiten :) 

Antwort
von Silbermut, 33

Ich habe keine Kinder aber ich glaube das Jugendamt kann dir eine Hilfe sein. Man denkt immer, dass die Leute einem die Kinder wegnehmen weil man was falsch macht, aber ich glaube das ist Blödsinn. Das was du an anderen als "stark" siehst ist lediglich eine Struktur die fest existiert. Du benötigst dazu lediglich etwas Selbstdisziplin und Hilfe in Alltagssituationen. Das Jugendamt kann dir helfen diese Strukturen zu entwickeln und einen geordneten Tagesablauf für dich und dein Kind zu erstellen.

Ich glaube wenn du das Problem jetzt gleich angehst, hast du es schnell gelöst. Wenn sich dein Kind erst an diese "Regellosigkeit" gewöhnt treibt es dich in den Wahnsinn.


Antwort
von Volkerfant, 12

Ein halbes Jahr altes Kind kann noch nicht frech sein, aktiv hingegen soll es sein dürfen, das musst du positiv sehen.

Das Kind meldet sich, wenn ihm etwas nicht passt mit weinen, weil es noch nicht sprechen kann. Wenn du genau darauf achtest, bekommst du mit der Zeit ein Gefühl dafür, warum das Kind sich meldet.

Geh zum Jugendamt und lasse dich beraten, mit Sicherheit unterstützen sie dich und wissen eine Lösung.

Antwort
von Mocrafter, 54

Hey Ho.. I Gibt es ein Vater? Bin selber 20 J alt und hatte eine Tochter... Aber die Mutter ist mit dem Kind weggezogen. Wenn du alleinerziehend bist wird dad ziemlich schwer... Du brauchst jemanden der dir hilft.

Antwort
von Harald2000, 35

Jugendhilfe, Familienfürsorge (Jugendamt) in Anspruch nehmen.

Antwort
von Misrach, 22

Ich denke das Jugendamt kann dir weiter helfen.

Antwort
von tanteemmi, 69

Wende dich an das Jugendamt und zwar schnell!

Antwort
von bachforelle49, 5

leider vermisse ich die Aussage, wie der Vater dazu steht und du zu ihm... Wenn der Vater auch ein PAPA ist für die Kleine, dann bräuchtest (brauchst) du auch kein Jugendamt. 

Das Problem dieser sogenannten professionellen Hilfe ist, daß die Rolle des Vaters mittlerweile komplett angezweifelt bis hin zu negiert und nicht - angemessen - gewürdigt wird und wenn, dann nur mit ` Eurozeichen `im Auge! Die Fokussierung auf Unterhalt geht zu Lasten der Entwicklung des Kindes, denn Geld verhärtet die Gemüter. Bezeichnend, daß´die Jugendämter also vergleichsweise gefühlsarm sind, weil und wenn nur noch von Unterhalt  und Geld die Rede ist. 

Natürlich brauchst du einen Beistand, der dir hilft. Das Jugendamt hilft dir aber bestimmt nicht, denn im schlimmsten Falle nehmen sie dir das Kind sogar weg, wenn du Dummheiten machst! Väter müssen in ihrer Rolle und Verantwortung bestärkt werden: wenn diese befürwordende Rollenfunktion Geltung und Priorität hat, funktioniert auch die Erziehung und Betreuung deiner Kleinen Maus :>)

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