Hallo Ihr!
Ich habe eine schöne, alte Spüle aus den 1920er Jahren bei mir in der Küche. Es ist eine Holzspüle, in der 2 große Becken aus Zink (?) sind. Die haben einen Abfluss aus Kupfer eingesetzt. Die Verbindung zwischen Kuperabfluss und Zinkbecken ist nicht mehr dicht, und schon vor 7 Jahren mal gelötet worden (dicke Placken von Lötzeugs, sieht aus wie beim Bleigießen, sind da jetzt zu sehen). Nun ist die Verbindung wieder undicht, und ich dachte mir, da ich die Klempnerin nicht erreiche, und es tropft und tropft und dem Holz sicher nicht gut tut: Ich versuche es selber mit "Flüssigem Metall".
Wie flüssig ist das? Wie Wasser? Dann ginge es. Nur eine Paste? Dann bin ich skeptisch. Hält das auf allen Metallen? Wie gesagt, hier Kupfer, Lötzeugs und Zink.
Danke für Eure Erfahrungen!
K:

ne bestimmte zeit wird es schon halten.Beachte aber bitte das bestimmte Metalle sich nicht miteinander vertragen
das ist eher wie kaugummi, vielleicht etwas flüssiger. ich würde das einen klemptner machen lassen
Gerne, aber die Handwerker von heute wollen sich mit so einem ungewöhnlichen Kleinscheiss nicht befassen. Selbst die Klempnerin, die das vor 7 Jahren geflickt hat, wollte zuerst nicht... Gott, habe ich eine Bock auf maulige Handwerker...
Kupfer und Zink wird sich immer auflösen. Bring das Teil zu einem Dachklempner und frag ihn, ob er das wieder hin bekommt mit Zinkabflussrohr. Falls du so dran hängst.
Die Spüle ist MONTIERT, die kann ich mir nicht einfach so unter den Arm klemmen ;-))

besser ist sekundenkleber
Crack am 19. August 2009 10:39 Damit kann man aber auch jemanden den Mund zu kleben oder besser noch die Finger damit er nichts mehr schreiben kann...

Wir haben sowas ähnliches mit einem Wetterdichtmittel abgedichtet. Es ist z.B. für Dachrinnen etc. Gibt es in jedem baumarkt. Es ist eine Masse mit Glasfaserfransen drin die man streichen oder spachteln kann. Geht auch auf nassen Untergründen und wird hart wie Metall und man kann es später schleifen und überstreichen. Wir haben es bei Westfalia bestellt und es heißt einfach Wetterdicht.
Da werde ich mich doch mal nach erkundigen. Obwohl, Baumarkt: da kommt es auch immer auf den Berater an... Holzzuschnittsleute, die MDF nicht von OSB unterscheiden können... Könnte auch Sperrholz sein... nenene... Aber DANKE! Das werde ich mal probieren!

Flüssiges Metall hat ungefähr die selbe konsistenz wie Wasser. Was für ein Metall willst du den verwenden? Alu-Schmelzpunkt 600° Eisen bei ca 1200°. Was hältst du davon, wenn du die alten Reste einfach richtig entfernst und danach richtig Hartlötest? Wäre meiner Meinung nach das Vernünftigere.
Ich kann nicht löten, mal sehen, was die Klempnerin sagt, die sich gerade doch mal gemeldet hat...

anstelle jetzt flüssig Metall zukaufen und die gesamte Arbeitszeit dafür bekommst du im Baumarkt eine neu und die ist ganz.
Crack am 19. August 2009 10:40 Denkst Du die stellen das noch her? Aus dem Jahr 1920? Es geht hier um Renovieren mit wenig finanziellem Aufwand, nicht um den Kauf einer neuen Spüle. Kopfschüttel...
Gewitter am 19. August 2009 10:47 1920 kapiert, das nennt man dann verschließen, kaputt, wegwerfen.
Crack am 19. August 2009 10:57 Hast Du schon mal was von Sammlerwert gehört? Es steht jedem frei sich so einzurichten wie es ihm gefällt. Und manchmal sind es ja auch persönliche Gründe, wie Erinnerungen oder ein Erbstück...
Gott, gibt es auch einen Thumb down für die dümmste Antwort? HALLOOOO! Glaubst Du, ich mache mache mir die Mühe der Recherche, wenn ich eine 0815-Spüle haben wollen würde?!

Bevor du eine professionelle Lösung hast, könnte Panzertape das Leck notdürftig verschließen.
Danke, aber das geht nicht, das Leck ist ja im Becken selbst.

Es gibt Spezialkleber dazu, frag im baumarkt dann klappt es.
Ach ja, Baumärkte....siehe oben. Aber ich frage noch mal.
Tja, weißt Du, welche? HIer habe ich ja Zink und Kupfer...
Da weiss ich leider nicht.Aber bei Dachrinnen soll man nicht Kupfer und zink mischen wg.der oxidation oder so .Tut mir leid