"Mit dem Scheitern des Lastschrifteinzuges sind Sie nach Maßgabe von § 286 Abs. 2 Nr. 4 BGB - ohne dass es einer Mahnung bedurfte - in Verzug geraten."Korrekt?

... komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Daß du ohne Mahnung in Verzug geraten bist, ist richtig, ob die "Preise" so in Ordnung sind, weiß ich leider nicht - keine Inkassoerfahrung oder zu lange her. Da wird sich aber sicher noch jemand dazu melden, da gibts ein paar Füchse hier.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Eine gescheiterte Lastschrift löst den Verzug aus, das ist korrekt.

Dem Grunde nach schuldest du Verzugsschaden.

Der Höhe nach sei dahin gestellt.

Ich würde das Paypal-Konto ausgleichen und damit ist der Rotz geritzt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von dresanne
22.08.2016, 22:12

Vielleicht bei Inkasso, das trifft aber nicht für eine Rechtsanwalt-Kanzlei zu.

0

Du musst doch selbst wissen, ob Du etwas gekauft hast, für dass Dein Konto nicht gedeckt war. Wenn Du im Verzug warst, bedarf es keiner Extra-Mahnung. Ich würde zahlen. KSP ist bekannt und die gehen vor Gericht - und dann wird es noch viel teurer für Dich.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von kevin1905
23.08.2016, 00:59

KSP ist bekannt und die gehen vor Gericht - und dann wird es noch viel teurer für Dich.

Nein, KSP geht grundsätzlich nicht vor Gericht.

1
Kommentar von UndJetztAber
23.08.2016, 09:01

Ja, ich habe ein Produkt in Höhe von 29 € über ein GASTKONTO (da Passwort grad nicht parat gewesen) bei Paypal gekauft und erhalten. Ich bin fest davon ausgegangen, dass die Überweisung fristgerecht erfolgt ist.

Ein Gastkonto kann man leider nicht einsehen! Auf meinem Paypalkonto waren keine Aktivitäten verzeichnet. Und ich habe keine Fehlermeldung/Mahnung vom Paypal-Gastkonto erhalten, auf die ich hätte reagieren können.

Ich viel aus allen Wolken, als ich dann gleich von ksp-Rechtanwälten eine Forderung erhielt in Höhe von 114,10 € (mit Zahlungsziel 5 Tage!) als Erstkontakt.

Ich hatte dann gleich 33 € an ksp/paypal gezahlt (Betrag Gastzahlung zzgl. Verzugszinsen) und für den Rest bei ksp Widerspruch eingelegt, da keine Mahnung vorlag (daher kaufmännische Mahrkosten von 20 € Unsinn und Auslagenpauschale von 10,35 € - was ist das, Verzugszinsen? - die sind vorher in den 32 € schon eingeflossen.)

Nun habe ich 4 Wochen später wieder einen Forderungsbrief von ksp erhalten  mit den restlichen 81,25 €

Schon am Telfon bot mir eine Frau von ksp an, einmalig auf die Mahnkosten von 20 € zu verzichten, aber nur wenn ich den Rest sofort überweisen würde (als einmaliges mündliches Angebot). Das klang sehr unseriös.

0

Was möchtest Du wissen?