Frage von Tobi111222, 183

Mit dem Auto der Mutter fahren, obwohl nicht versichert?

Hi
Heute ist tanken günstig nur 1,18€.
Der Tank von dem Auto meiner Mutter ist fast leer. Meine Mutter ist derzeit im Urlaub. Daher habe ich mir gedacht könnte ich mit dem Auto tanken fahren. Jedoch dürfen nur Fahrer ab 23 damit fahren. Sprich bei mir wäre es nicht versichert da ich erst 18 bin.
Strecke wäre Ca 6 km hin und 6 km zurück.
Also sollte ich es lieber lassen?

Antwort
von Parhalia, 85

Lasse es besser sein, da Du vermutlich nicht die Konditionen und Bedingungen der Versicherungspolice kennst, welche den vertraglichen Bestand zwischen Deiner Mutter und ihrer Versicherung genau definieren.

Sollte es zu einem Schadfall in Deiner Fahrt kommen, so KÖNNEN sich daraus für die Versicherung je nach vertrglichem Abschluss entweder Regressforderungen oder Vertragsstrafen gegen Deine Mutter als Versicherungsnehmerin ergeben.

Gut gemeint, aber besser bleiben lassen. 😉

Kommentar von franneck1989 ,

Vertragsstrafe ja, Regress Nein

Expertenantwort
von Crack, Community-Experte für Auto & Führerschein, 87

Fahren darfst Du,
im Falle eines Unfalls würde die Versicherung auch anstandslos zahlen.

Dann würde sie aber auch die durch die "Kein Fahrer unter 23-Klausel" eingesparten Beiträge nachfordern und wahrscheinlich auch eine Strafzahlung erheben.

Kommentar von blacklist112 ,

Lieber Experte, dies würde nur der Fall sein, wenn die Mutter absichtlich falsche Angaben gemacht hätte und es damit zu einer gefahrerhöhenden Wirkung käme. Bei einmaligen Fahrten ist das ausgeschlossen. Es besteht bei diesen Verträgen auch immer die "Ausnahme"-Klausel. Es könnte ja mal ein Notfall vorliegen. Dann kann die Versicherung keine Prämien nachfordern oder Strafzahlungen erheben.

Kommentar von Crack ,

Nun, bevor ich mich mit Dir streite versuche ich meine Behauptung hiermit zu untermauern:

Zitat:
"Fazit bei einem nicht eingetragenen Fahrer
Unfallopfer genießen weiterhin den vollen Versicherungsschutz und
der Versicherungsnehmer muss keinesfalls den Schaden aus eigener Tasche selbst bezahlen. Der Versicherer wird jedoch den Beitrag nachberechnen und eine Vertragsstrafe in Höhe von 1 bis 2 Jahresbeiträgen verhängen."

http://www.kfz-versicherungen.cc/ratgeber/kfz-versicherung-nicht-eingetragener-f...

Zitat:

"

Lässt der Halter einen nicht benannten Fahrer sein Fahrzeug benutzen, hat eine Kfz-Versicherung außerdem folgende Mittel zur Hand:
- Nachforderung von Beiträgen aufgrund des gestiegenen Versicherungsrisikos
- Strafzahlungen bis zur Höhe eine Jahresbeitrags

"

https://www.check24.de/kfz-versicherung/lexikon/berechtigte-fahrer/

Zitat:
"Lässt der Halter einen nicht benannten Fahrer sein Fahrzeug benutzen, hat eine Kfz-Versicherung außerdem folgende Mittel zur Hand.

- Gestiegenes Versicherungsrisiko ermöglicht Beitragsnachforderungen bis zur Höhe eine Jahresbeitrags
- Strafzahlungen nicht ausgeschlossen"

http://betriebshaftpflichtversicherung1.de/berechtigter-fahrer/
Kommentar von Parhalia ,

Ein klitzekleiner Disput scheint sich hier aber zu offenbaren:

Laut Fragestellung soll die Mutter momentan im Urlaub sein...somit fagwürdig, ob sie "zuliess".

Aber grundlegend gut und passend gekontert @Crack. 

Deswegen habe ich auch meine Antwort ( gleich vorwissend / ahnend ) an die Fragestellung formuliert und mich in einer anderen Threadstellung ( Userantwort ) hier zur Frage mit den passenden Worten von der strittigen Diskussion über das Versicherugsrecht an sich "abgemeldet" von der strittigen Diskussion.

..."Und Punkt!" ...😉

Kommentar von Crack ,

Laut Fragestellung soll die Mutter momentan im Urlaub sein...somit fagwürdig, ob sie "zuliess".

Das würde ich dann mit der Rechtsauslegung zum FoF vergleichen was die Verwahrung des Schlüssels betrifft.
War dieser frei zugänglich kann man von einer Duldung ausgehen.

Kommentar von Apolon ,

 Bei einmaligen Fahrten ist das ausgeschlossen. Es besteht bei diesen Verträgen auch immer die "Ausnahme"-Klausel.

Dieser Hinweis ist völliger Unsinn.

Nur im Notfall sind andere Personen berechtigt ein Fahrzeug zu fahren.

Eine Betankung des Fahrzeugs - ist allerdings kein Notfall!

Allerdings hat der Versicherungsnehmer die Möglichkeit seiner Kfz-Versicherung einen Fahrer für ein paar Tage nach zu melden (was allerdings vor der Fahrt geschehen muss). Und dafür werden die meisten Versicherungsunternehmen keine Nachberechnung vornehmen.

Kommentar von Gaskutscher ,

Ein Notfall ist, wenn z.B. die Mutter nicht mehr fahren kann (Schnittverletzung an der Hand, Sohn fährt sie in die Notaufnahme).

Tanken fahren weil der Sprit gerade günstig ist... Na, ich glaube nicht das das wirklich als Notfall durchgeht. :)

Antwort
von Apolon, 31

Sprich bei mir wäre es nicht versichert da ich erst 18 bin.

Versichert ist das Fahrzeug immer. Allerdings dürfen nur Leute damit fahren die 1. einen Führerschein dafür besitzen, nicht unter Alkohol- bzw. Drogeneinfluss stehen und außerdem die Erlaubnis zum Führen des Fahrzeugs vom Versicherungsnehmer haben.

Bei einem Schaden wird jedoch eine Beitragsanpassung erforderlich, unter Umständen für ganze Kalenderjahr und evt. sogar eine Vertragsstrafe.

Allerdings regelt dies jedes Versicherungsunternehmen anders.

Antwort
von Bomberos911, 24

Rufe doch mal die Versicherung an (oder lass deine Mutter das machen) und lasse dich für ein paar Tage als Fahrer eintragen. Mein Auto ist nur auf meine Frau und mich versichert und wenn ich weiß, dass jemand anderes fahren muss/will, rufe ich vorher die Versicherung an. Die dortige Hotline empfängt mich natürlich erstmal mit der obligatorischen Warteschleife, aber dann spreche ich mit freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeitern. Dort lasse ich dann den Fahrer (oder Fahrerkreis, z.B. alle ab 18 oder ab 23) eintragen für einen beliebigen Zeitraum (z.B. ein Wochenende). Das kostet dann je nach Fahrerkreis irgendwas zwischen 3,50 und 20 Euro.

Natürlich fraglich, ob es sich für ein paar Cent Ersparnis beim Tanken lohnt, aber grundsätzlich ist das m.E. die beste Möglichkeit.

Antwort
von hauseltr, 49

In dieser Frage kursieren die absurdesten Gerüchte, wie etwa, dass man
den gesamten Versicherungsschutz verliert, wenn das Kfz von einer nicht
eingetragenen Person gefahren wurde.

Das wäre jedoch entgegen der
gesetzlichen Bestimmungen, da Unfallopfer durch die Kfz-Haftpflicht
abgesichert sein müssen, was grundsätzlich durch einen bestehenden
Versicherungsvertrag gewährleistet sein muss. Demzufolge muss die
Versicherungsgesellschaft die Unfallopfer genauso entschädigen und
Sachschäden regulieren, auch wenn ein Fahrer hinter dem Steuer saß, der
nicht im Versicherungsvertrag eingetragen war.

Wenn nun eine Person das
Kfz fährt, die laut Versicherungsvertrag das Kfz gar nicht fahren
dürfte, so hat in diesem Fall der Versicherungsnehmer falsche Angaben
bei den Tarifierungsmerkmalen gemacht. Vorsätzlich hätte er sich
sozusagen einen günstigeren Beitrag erschlichen.

Die Folge ist, dass der
Versicherungsbeitrag ab Beginn des laufenden Versicherungsjahres
nachberechnet wird. Man muss also die Differenz zu dem Beitrag
nachzahlen, der eigentlich berechnet worden wäre, wenn der "nicht
eingetragene" Fahrer das Auto offiziell hätte fahren dürfen.

Im
Schadenfall, wenn der nicht berechtigte Fahrer schuldhaft einen Unfall
baut, wird aufgrund vorsätzlich unzutreffender Angaben eine
Vertragsstrafe in Höhe eines vollständigen Jahresbeitrages fällig.

http://www.kfz-versicherungen.cc/ratgeber/kfz-versicherung-nicht-eingetragener-f...

Antwort
von peterobm, 43

man muss ja nicht mit dem Schlimmsten rechnen, fahren darfst. 

solltest du ein Unfall haben so zahlt zwar die Vers. nimmt aber deine Mutter in die Pflicht und treibt dort die Beiträge ein, rückwirkend. Damit bist du auch abgesichert. Es kann auch ein Jahresbeitrag als Strafe herauskommen. 

Du bist auch nicht versichert, das Fahrzeug zugelassen IMMER:

Antwort
von wollyuno, 36

versichert ist es trotzdem,solange du keinen unfall baust interessiert das niemand wenn du einen führerschein hast.ist nur eine preisfrage der versicherung und der beitrag ist billiger

Antwort
von Lumpazi77, 84

Lass das, das könnte viel teurer werden als die Benzinersparnis

Antwort
von Peter42, 74

mal angenommen, das wäre nicht das Auto deiner Mutter, sondern deines Vaters,

und mal weiter angenommen, dieser wäre ich,

dann würdest du in Folge dieser doofen Idee von mir einen derartigen Ärger an den Hals bekommen, dass du ihn auch an deinem 23. Geburtstag noch bestens in Erinnerung hast. Und das wäre keine Drohung, sondern ein Versprechen. (Die Folgen einer nicht versicherten Fahrt sind im Zweifelsfall um ein erhebliches höher als die paar Krümelcent, die man beim Jetzt-Tanken spart)

Kommentar von blacklist112 ,

Frage nicht gelesen? Das Auto hat doch ein Kennzeichen. Also darf er damit fahren. Deine Antwort ist totaler Blödsinn.

Kommentar von Apolon ,

Hallo Peter42,

eigenartig, was manche Väter für einen Mist schreiben.

Doch das Fahrzeug ist versichert!

Und jeder der den erforderlichen Führerschein besitzt, nicht unter Alkohol bzw. Drogen steht darf das Auto fahren und die Kfz-Haftpflichtversicherung wird den Schaden sogar zahlen.

Dein Sohn würde sich sicherlich köstlich amüsieren, wenn du ihm solch einen Unsinn erzählen würdest.

Deshalb bevor du in die Lage kommst, informiere dich zuerst einmal.

Gruß N.U.

Kommentar von Peter42 ,

 - dass(!) das Auto versichert ist, ist so weit völlig in Ordnung und steht auch nicht in Frage. Aber den Rabatt bei der Versicherung, den man bei der Teilkasko sparen kann wenn man zu junge Fahrer ausschließt - um den geht es, den riskiert er (und bei meinem Auto reden wir da mal eben um mehrere 100 Euro pro Jahr).

Antwort
von Heidrun1962a, 30

Lasse es, es lohnt sich auch nicht dafür 12km zu fahren. 

Antwort
von burninghey, 76

Frag deine Mutter vorher, ansonsten lieber lassen.

Antwort
von Nevermind1992, 37

ein paar Cent beim Tanken sparen vs Im schlimmsten Fall jemanden über den Haufen fahren und den Rest des Lebens verschuldet sein weil die Versicherung den Schaden nicht übernimmt...

lass es sein, das sind die paar Cent nicht wert. Außerdem weiß niemand ob der Preis nicht wieder höher ist bis du bei der Tankstelle bist

Kommentar von wollyuno ,

falsch die versicherung muss den schaden übernehmen,wir haben pflichtversicherung als gesetz.was danach kommt ist eine saftige prämienerhöhung hat aber mit einem schaden nix zu tun

Antwort
von blacklist112, 71

Welches Gesetz gibt es denn, das das Autofahren erst ab 23 erlaubt? Wenn du 18 bist und einen Führerschein hast, kannst du jedes Auto fahren.

Kommentar von burninghey ,

Es geht um die Versicherung.

Kommentar von blacklist112 ,

Was für ein Blödsinn! Ein Auto ist IMMER versichert, sofern es ein Kennzeichen hat, egal, wer es fährt. Eine Versicherung kann gar nicht die Leistung ausschließen. Die Haftpflichtversicherung tritt für jeden ein, der 18 ist und einen Führerschein besitzt. 

Kommentar von Jewi14 ,

Ja, die Versicherung zahlt. Aber wenn es zu einem Unfall kommt, kann und wird die Versicherung rückwirkend die Prämie erhöhen. Darum geht es.

Kommentar von blacklist112 ,

Und auch das ist Blödsinn. Eine Prämie wird nur dann rückwirkend erhöht, wenn der Versicherungsnehmer absichtlich falsche Angaben gemacht hat und es dann zu einer gefahrerhöhenden Wirkung kommt. Das passiert aber nicht, wenn der 18-Jährige ein einziges Mal mit dem Wagen zur Tanke fährt. Es passiert auch dann nicht, wenn der Sohn bei diesem einen Mal einen Unfall baut. Es besteht bei solchen Verträgen immer die Möglichkeit der Ausnahme. Es könnte ja auch mal ein Notfall vorliegen, dass der Sohn die Mutter zum Krankenhaus fahren muss. 

Kommentar von Jewi14 ,

Ja, im Notfall wie Krankenhaus wird ganz sicher die Versicherung nichts sagen. Aber ganz sicher nur wegen Tanken!

Kommentar von Lumpazi77 ,

richtig und das kann teuer werden

Kommentar von blacklist112 ,

Blödsinn!

Kommentar von Parhalia ,

Das ist KEIN Blödsinn. Wenn laut der Versicherungspolice der Mutter NIEMAND unter 23 ( oder ggf. sogar niemand ausser ihr selbst ) das Auto fahren darf, so KÖNNTE die Versicherung im Schadensfall Regressansprüche oder vertragsstrafliche Gebühren / Kosten geltend machen.

Kommentar von blacklist112 ,

Man merkt, dass du absolut keine Ahnung vom Versicherungsrecht hast. Lies meinen Kommentar weiter oben und lerne.

Kommentar von Parhalia ,

O.K....erhitzten "Gemütern" soll man kein weiteres "Öl ins Feuer" geben, damit sie nicht noch schneller "brennen"...

( zumal ein "Notfall" im Sinne der Fragestellung zu Deinem Kommentar hier garnicht ableitbar wäre )

Und wollen wir doch auch garnicht erst auf den ( möglichen ) Tatbestand einer unberechtigten Nutzung eines ( Kraft- ) Farzeuges spekulieren.

Kurz und knapp : Er / Sie sollte es besser gänzlich lassen trotz guter gedanklicher Absichten.

unn Firty...Punkt!

Kommentar von Apolon ,

@Parhalia,

auch ich muss dich berichtigen. Deine Vermutung ist völlig falsch.

Wenn das Versicherungsunternehmen erfährt, dass der Sohn das Auto gefahren ist bestehen folgende Möglichkeiten, Beitragserhöhung fürs komplette Versicherungsjahr und evt. eine Vertragsstrafe.

Der Fremdschaden zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung immer!

Und diese Antwort betrifft nicht den Notfall.

Bitte in Zukunft erst einmal die Versicherungsbedingungen lesen, denn dann würden viele solch einen Käse nicht schreiben.

Kommentar von peterobm ,

autsch

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