Frage von KeinCoolerName3, 45

Mit Ausbildung komplett unzufrieden, welche Möglichkeiten habe ich?

Ich mache eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker SHK. Ich war damals in der 10. Klasse auf der Realschule komplett demotiviert, und hatte deswegen einen Schnitt von 3,7.Deswegen weil ich nichts anderes bekommen hätte, hat mein Vater vorgeschlagen den Beruf zu wählen. Am Anfang in den ersten Monaten hat es zumindest den Anschein gehabt,wie wenn es mir Spaß machen würde.Dann habe ich aber in meiner Abteilung Mobbing erlebt und schwere Schikane. Ich bin dann in eine andere Abteilung gewechselt,dort wurde es besser von den Kollegen her. Aber ich habe dann festgestellt, dass mich der Beruf auf voller Strecke nicht interessiert. Mir machen komplett alle Tätigkeiten keinen Spaß und interessieren mich nicht, obwohl mir der Beruf ligt und ich auch eine handwerkliche Begabung habe. Auf der Berufsschule habe ich jetzt einen Schnitt von 1,6 und ich lerne so gut wie nicht...Ich wollte im ersten Jahr nicht abbrechen,da mein Vater meinte er würde mich sonst mit 18 rausschmeißen.Jetzt bin ich im 2. Lehrjahr und stehe kurz vor der Zwischenprüfung. Ich halte es einfach nicht mehr aus das selbst mit verkürzen nochmal 1,5 Jahre lang zu machen.Ich hab jeden Morgen Magenschmerzen und alles sträubt sich in mir wenn ich zur Arbeit muss. Anderseits denke ich mir,dass ich jetzt schon im 2. Lehrjahr bin und jetzt sozusagen 2 Jahre einfach kaputt wären wenn ich die Ausbildung abbreche.Kann man die Ausbildung wechseln und durch die jetztige Ausbildung die Ausbildungszeit verkürzen? Welche Möglichkeiten gibt es?

Ps. es ist völlig ausgeschlossen,dass ich den Betrieb oder auch nur die Abteilung wechsle.

Ich bedanke mich schon mal für eure Antworten :)

Antwort
von Caleya, 8

Die zwei Jahre sind auf keinen Fall verschenkt. So darfst du das nicht sehen. Schließlich hast du viele Erfahrungen gemacht, schlechte und bestimmt auch gute. Du hast das ein oder andere Neue dazu gerlernt und bist in deiner persönlichen Entwicklung fortgeschritten. Das ist doch alles sehr positiv.

Bevor du deine Ausbildung abbrichst, solltest du dir Gedanken über deine Alternativen machen. Vielleicht gibt es bei dir in der Nähe Ausbildungsmessen, die für dich interessant sein könnten. Ansonsten hilft man dir auch bei der Bundesagentur für Arbeit weiter und natürlich kannst du auch selbst im Internet recherchieren. Es gibt unzählige handwerkliche Berufe, über die du dich informieren kannst.

Wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du sogar einen Realschulabschluss erworben. Das ist doch eine gute Voraussetzung. Auf jeden Fall gibt es viele Menschen mit weitaus schlechteren Voraussetzungen auf dem Arbeitsmarkt. Deine Zeugnissnoten sind natürlich nicht unwichtig, aber zweitrangig. Wenn du persönlich überzeugen kannst, indem du klar machst, dass du inzwischen motivierter bist zu lernen, dann spielt das eine viel größere Rolle für die Ausbildungsbetriebe. Und ein Schnitt von 1,6 in der Berufsschule spricht ja auch für sich.

Überlege dir einfach, was du wirklich willst. Aber mach dir gleichzeitig auch keine überhöhten Hoffnungen, dass du einen Job findest, in dem dir immer alles nur Spaß macht und alle Kollegen super toll und immer nett zu dir sind. Das wäre unrealistisch. ;)

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