sandrine43 am 19.03.2008 um 15:44 Uhr
Kennt Ihr jemanden der an einer Angsterkrankung leidet, oder an einer Panikstörung? Ist das für euch ein Problem mitzuerleben wenn jemand Angstzustände hat?

Hier bist Du besser aufgehoben: http://www.depression-diskussion.de/
wäre aber wohl ein fall für den psychologen so eine person.
sandrine43 am 19. März 2008 15:51 Deine Antworten finde ich allg. ein bisschen abgestumpft, sorry!
abgestumpft? wer sollte so eine person denn sonst behandeln können...grübel
sahara am 19. März 2008 16:49 was heißt denn "so eine Person"das finde ich total daneben
@sahara: was interpretierst du denn da rein? nicht jeder hat solche gedanken wie du...wunder
es ist in der frage nicht angegeben ob frau oder mann, also eine person.
sandrine43 am 20. März 2008 17:04 Mit abgestumpt meine ich nicht speziell diese Frage, mir ist nur aufegfallen dass Deine Antworten im allgemeinen für mich schnell hingeknallt und kalt wirken. Sorry aber das ist meine Meinung, ist ja nicht das erste Statement das ich von Dir lese! Kannst mich vom Gegenteil überzeugen?

Es ist verdammt schwer auszuhalten, weil immer wieder das Unverständnis für und die Ungeduld mit dieser Krankheit hochflackert.
Hut ab vor Jeder/m, die/der damit umgehen kann.

Ja, ich habe oft mit vor allem jungen Menschen zu tun, die unter Angsstörungen leiden. Das ist für Außenstehende schwer verständlich, denn man kann diese starke Beeinträchtigung der eigenen Persönlichkeit ja nicht "sehen" wie einen gebrochenen Fuß.
Ich weiß aber auch, dass es Therapien für solche Angststörungen gibt und dass sie gute Erfolgschancen haben.
ich kenne und arbeite mit menschen mit angsterkrankungen. hatte selbst auch lange zeit panikattacken. von daher hab ich kein problem damit, wenn jemand angstzustände hat, weiß aber, dass das sehr belastend sein kann für bekannte und angehörige. hier http://www.angstfreistudieren.at/downloads/daskleineantiangstmanual.pdf stehen unteranderem tipps für "helfer" drin! lg nozi
butz1510 am 19. März 2008 15:49 Tolle Antwort! DH
sandrine43 am 19. März 2008 15:54 respektvoll und ojektiv geschrieben. DH !!

Es ist nicht einfach damit umzugehen. Aber am besten, denke ich, behandelt man den Betroffenen weitestgehend normal und versucht in der Situation ruhig zu bleiben und ihn nicht unter Druck zu setzen.

... mich selber und noch zwei, drei weitere. Ich komme inzwischen gut damit klar, weiß aber dass Menschen, die diese Panik nicht kennen, sehr schlecht damit umgehen können ("Reiß Dich doch mal zusammen!", "Wovor hast Du denn überhaupt Angst?")
sandrine43 am 19. März 2008 15:53 Danke für deinen Mut das zu schreiben!!
butz1510 am 19. März 2008 15:58 Kein Problem (mehr)! :-)

Ich selber leide unter Angst- und Panikattacken. Habe sie einigermaßen im Griff und kann damit zur Zeit gut umgehen.

Es ist schon schwierig als selbst, glücklicherweise, nicht Betroffener zu verstehen wie Menschen vor Dingen Angst haben, die man als völlig harmlos einstufen würde. Aber es zeigt einem auch wie gut man es hat...

gibt ja viele Arten davon...Jeder hat doch vor irgendetwas Angst!
sandrine43 am 19. März 2008 15:55 Angst ist ein natürliches schützendes Gefühl, Richtig!! Aber es gibt noch die Erkrankung, die übersteigerte Angst!
fabienne1997 am 19. März 2008 16:08 Ich kenne eine junge Frau die Angstzustände hatte auf die Straße zu gehen bzw. mehr dort wo sich viele Leute aufhalten. SIe hat eine Therapie (8 Wochen Dauertherapie) gemacht und sitzt jetzt jeden Tag in der Kneipe mit vielen Menschen zusammen...
butz1510 am 19. März 2008 16:46 Agoraphobie nennt sich das. Habe auch schon gehört, dass solche konkreten Ängste (Höhenangst etc.) gut behandelbar sind.

Ich kenne auch jemanden,bei dem kommt noch Verfolgungswahn hinzu!Wir behandeln ihn so als wäre er "Normal"was nicht immer einfach ist!
und zwar ich. Jeder Mensch hat ja Ängste aber das was du sicher meinst ist krankhaft. Bei mir kommt das bei zu viel Stress und bei Menschenmassen bekomme dann Schweißausbrüche und zittern und das Gefühl der Ohnmacht. Angststörungen und Panikattacken kommen meistens durch traumatische Erlebnisse und einer schlimmen Vergangenheit
butz1510 am 19. März 2008 16:08 Nicht unbedingt, manche Leute haben das "einfach so". Am wichtigsten ist aber, wie man damit umgeht und dass einen die Attacken nicht (mehr) beherrschen.
Das ist denke ich bei jedem auch anders.
Naja und einfach so krankhafte Angst glaub ich nicht. ich habe nach 1 Jahr Therapie erst die Ursachen für meine Angst herausfinden können
butz1510 am 19. März 2008 16:46 Das hört sich doch schon mal gut an! Drücke Dir weiterhin die Daumen!

allgemeine Angstzustände hatte vielleicht jeder schon einmal. Kenne allerdings niemanden mit krankhaften Angst-Panik Attacken.

Mit Angst leben, ist kein Leben. Du musst dich wehren!
butz1510 am 19. März 2008 16:47 DH!
da habe ich niemanden im engen und näheren Kreis.

Für mich gibt es kein Problem mitzuerleben wenn jemand eine Panikatacke bekommt, da ich selber darunter leide. Zur Zeit komme ich damit ganz gut zurecht.Ich habe sehr lange dafür gebraucht, bis ich damit einigermaßen umgehen kann. Mit kleinen Schritten habe ich vieles in meinem Leben geändert.
sandrine43 am 20. März 2008 17:05 Schön geschrieben!


Aber mehr möchte ich dazu nicht schreiben.
ja,ich kenne viele Menschen mit dieser Belastung. Wenn Du genau wissen möchtest was Du machen kannst, oder wie Du einem anderen Menschen helfen kannst, geh mal auf die Seite www.durch-hoeren-veraendern.de und guck Dir das Hörbuch Angst und Panik Attacken an. Hier erfährst Du, wie Du Schritt für Schritt diese Belastung beseitigen kannst. Dies ist ein Hörbuch von einer Verhaltenstherapeutin und dies Hörbuch beschreibt die Therapie und wie man es selbst anwendet ganz genau.

iCH LIET NEUN JAHRE DARUNTER UND SEID KNAPP DREI JAHREN BIN ICH ENDLICH FREI DAVON
Angststörungen haben nichts mit Depressionen zu tun. Das kann es zwar geben, aber ist nicht der Normalfall.
Dann nimm' dieses hier: http://www.angst-forum.de/forum,2,-Angstst%F6rungen.html
In dem Forum geht es nicht nur um Depression. Der Link hat durchaus seine Berechtigung.
entschuldige mal! Was heisst, hier bist Du besser aufgehoben?
Ich entschuldige. Das bedeutet, dass Du dort sicher mehr Erfahrungen zu lesen bekommst als hier. Und wenn es Dir wirklich darum geht, dann bist Du dort besser aufgehoben.
entschuldigung angenommen.... Ich möchte aber hier wissen wie die Leute stimmen...