Vorausgeschickt: Ich bin Nichtraucherin. Eine Verwandte von mir ist 50 und raucht seit 30 Jahren ca 20 Filterzigaretten im Tag. Wir haben diskutiert und sie steht auf dem Standpunkt, "es zahlt sich nicht mehr aus, was ich mit dem Rauchen kaputt gemacht habe, lässt sich in meinem Alter nicht mehr wieder gut machen." Ich möchte den Rat von Menschen, die in diesem Alter vielleicht auch aufgehört haben und wissen, was es ihnen gebracht hat.

Rauchen aufhören zahlt sich IMMER aus, es dauert zwar seine Zeit bis der Körper sich regeneriert, aber 50 ist doch ein gutes Alter um noch aufzuhören, zumal das Herzinfarkt Risiko ja dann auch sinkt.
Ich bin nicht in diesem Alter aber mein Opa. Er hat gut 45 Jahre geraucht und am Anfang ohne Filter ( das waren noch Zeiten ). Er hat aufgehört und gesagt

meine tante hat auch mit 50 aufgehört und sie meinte es geht ihr tag für tag besser.ich denke es ist nie zu spät auzuhören.alkoholiker mit einer leberzirrhose können auch erstaunlich lange noch leben wenn sie absolut auf alk. verzichten obwohl die leber schon geschädigt ist
wgabauer am 24. Juni 2009 12:29 Das kommt, weil die Leber durchaus in der Lage ist, sich zu regenerieren! Siehe Leberverpflanzungen, da geht es auch, die Leber wächst nach!

Ich habe mit 62 Jahren aufgehört und die Ärzte haben mir bestätigt, dass sich meine Gesundheit positiv verändert hat.
Das ist interessant. Wie hat sie sich verändert in diesem Alter ?
Schinderhannes am 24. Juni 2009 12:41 Bronchien sind wieder normal wie bei einem Nichtraucher.

Es lohnt sich in jedem Alter mit dem Rauchen aufzuhören. Es ist bewiesen, dass auch nach jahrelangem Rauchen nach dem Stopp die Lungenwerte nach ein paar Monaten deutlich besser waren.

Ich rauche seit etwa 30 Jahren und mir geht es gut damit!
valentine41 am 24. Juni 2009 12:03 Schön für dich; das kann sich aber schnell ändern...., was ich natürlich nicht hoffe!
taittinger365 am 24. Juni 2009 12:18 Sterben muss man sowieso!
wgabauer am 24. Juni 2009 12:30 Wie heißt es so schön? "Die Hoffnung stirbt zueletzt, aber sie stirbt!"
cyracus am 25. Juni 2009 17:54 Du hast recht. Die Frage ist nur: WIE man stirbt.
Gerade gestern wurde eine 48-jährige Freundin beerdigt, die an Krebs mit Metastasen im Kopf starb. - Glaub mir, es gibt angenehmere Arten zu sterben.
also, ich rauche, ich habe in den letzten 10 Jahren schon 4-5 mal aufgehört, einmal fast 2 Jahre. Naürlich lohnt sich langfristig eigentlich das aufhören immer, klar.Aber wirklich ganz ehrlich: ich konnte bei mir keine signifikanten Verbesserungen feststellen, eher nachteilige. Ich rauche seit 30 Jahren und laufe beim Fußball noch 20 Jahre jüngeren weg, die nicht rauchen. Ich weiß, dass Nichtraucher oder ehemalige Raucher (die noch schlimmer sind als Nichtraucher) das als Geschwätz und Alibisierung abtun, es ist aber wirklich so.
Mein Schwiegervater hat genau an seinem 50 Geb.aufgehört zu rauchen.Nach einer Weile kein morgendliches Husten mehr,körperlich wesentlich fitter.Nicht mehr das Gefühl(der Druck),sich Zigaretten beschaffen zu müssen.Früher eher sportlich ne null,heute mit 68J.begeisterter Radfahrer.usw.Er hat mal gesagt das es eins der besten Sachen ist die er jemals vollbracht hat.

Da nachschauen:http://de-de.help-eu.com/pages/Galerie-der-Tipps-mosaic-1-3.html Es lohnt sich immer mit dem Rauchen aufzuhören!

Es wird sich sicher nicht alles richten lassen, aber zumindest verschlimmert sich nichts mehr! Das ist schon mal der erste Pluspunkt! Außerem gibt es so eine Faustregel, dass der Körper nach 7 Jahren eine Regeneration erfährt! Natürlich heißt das alles nicht, dass man dann 100 Jahre alt wird und wieder fit ist, wie ein Turnschuh. Aber bringen wird das Aufhören immer was! Man muss aber wollen!
Interessant finde ich, dass sie bei jeder Zigarette ein schlechtes Gewissen hat ! Sonst hätte ich ja gar nichts gesagt.
Das Alter des Aufhörens liegt eigentlich so um die 40-45. Und wenn einem das Rauchen absolut nicht mehr gibt, dann geht das auch ganz fix und normal ohne erwähnenswerte Probleme.
Nun ist die Tante eben 50 und wenn der zweite Satz zutrifft, dann geht das auch seinen Gang. Dann braucht sie eigentlich auch gar keinen Grund zum Aufhören.
Das permanente Anliefern von "Gründen" wird sie nur mehr in Gewissenskonflikte bringen.
Wenn sie sich so ändern soll/"will"/"möchte", dann wird es für sie eher schwerer. Ihr Verhältnis von Aufwand und Nutzen, wenn man den darauf Wert legt, tendiert zu Aufwand.

Du selbst rauchst nicht - und Deine Verwandte ist schwer (nikotin-)drogensüchtig und will gar nicht aufhören mit ihrem Drogenkonsum. Denn würde sie aufhören wollen, würde sie es tun.
Wenn Du also willst, dass sie aufhört, sie will aber nicht - machst Du Dich höchstens verrückt. Naja, es sei denn, es macht Dir Freude, mit einer Drogensüchtigen, die ihre Droge weiter konsumieren will, über ihre Drogensucht zu diskutieren.
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Sollte ich mich irren, kannst ihr ja dies zeigen:
Ich habe deswegen mit ihr darüber gesprochen, weil sie selbst davon angefangen hat. Ich bin keine Missionarin.- Meine Einstellung ist Leben und leben lassen Du bist auf dem falschen Gleis.
cyracus am 25. Juni 2009 18:02 susimwald, wenn Deine Verwandte wirklich aufhören will, dann klick den von mir eingegebenen Link an und gib ihr die Möglichkeit, das zu lesen.
Beim Nikotindrogenentzug zu verstehen, wie das Unterbewusstsein funktioniert, kann wirklich sehr hilfreich sein.
Alles Gute Euch beiden.
IMMER ist immer so eine Sache...