Frage von kernti36, 28

mit 50 in Rente?

Hallo, ich bin 36, und träume mit etwa 50 Jahren in Rente zu gehen. Ich stelle mir vor, von 50J. bis zum Antrittsalter (65J-in Österreich)den Lebensunterhalt aus Ansparungen selbst zu finanzieren und versichern und erst nach dem Antrittsalter die Rente zu bekommen. Ab 50J. würde ich nichts mehr arbeiten. Mit 50 J. habe ich 360 Versicherungsmonate gesammelt. Ich wäre auch mit einer Art Mindestrente zufrieden. Wichtig: ich möchte erst mit 65J die staatlich Rente kassieren.Danke für eure Hilfe

Antwort
von Konrad Huber, 3

Hallo kernti36,

Sie schreiben:

mit 50 in Rente?

Hallo, ich bin 36, und träume mit etwa 50 Jahren in Rente zu gehen. Ich stelle mir vor, von 50J. bis zum Antrittsalter (65J-in Österreich)den Lebensunterhalt aus Ansparungen selbst zu finanzieren und versichern und erst nach dem Antrittsalter die Rente zu bekommen. Ab 50J. würde ich nichts mehr arbeiten. Mit 50 J. habe ich 360 Versicherungsmonate gesammelt. Ich wäre auch mit einer Art Mindestrente zufrieden. Wichtig: ich möchte erst mit 65J die staatlich Rente kassieren.Danke für eure Hilfe

Antwort:

Träume sind erlaubt, aber oft "Schäume!"

Irgendwie müßen Sie die Zeit vom 50-igsten bis zum 65-igsten ja überbrücken und wenn Sie 15 Jahre nicht arbeiten, was geschieht dann mit der Absicherung im Krankheits- und Pflegefall?

Da müßen Sie dann schon rechtzeitig vorher entsprechende Mittel ansparen, genrieren, (im Lotte oder im Roulette gewinnen, eine Erbschaft machen), denn 15 Jahre sind eine sehr lange Zeit!

https://de.wikipedia.org/wiki/Pension_(Altersversorgung)

Auszug:

Antrittsalter (Österreich)

Für öffentlich Bedienstete mit Beamtenstatus galt ein Antrittsalter von 60 Jahren, das mit der Pensionsreform 2003 bis 2017 auf 65 Jahre angehoben wird. 

Für Vertragsbedienstete und Dienstnehmer der Privatwirtschaft gilt ein Antrittsalter von 60 Jahren für Frauen und von 65 Jahren für Männer. 

Beginnend mit 2024 soll bis 2033 das Antrittsalter für Frauen an das der Männer angehoben werden.

Mit Anfang 1993 wurde eine Anpassung des Antrittsalters für Frauen an das der Männer in den Verfassungsrang gehoben und dadurch dem Zugriff des Verfassungsgerichtshofes entzogen, der das unterschiedliche Antrittsalter als verfassungswidrig erkannt hat.

Seit Ende 2011 wird eine vorgezogene Anhebung diskutiert. 

Eine um 5 Jahre geringere Beitragszahlung wird als (Mit-)Ursache für das geschlechtsspezifisch geringere Erwerbs- und Pensionseinkommen herangezogen.

Politisch wird das ungleiche Antrittsalter teilweise als „Pfand“ für andere Gleichstellungsmaßnahmen herangezogen.

Aufgrund des früheren Pensionsantritts einerseits, der deutlich höheren Lebenserwartung andererseits und der daraus resultierenden längeren Pensionsbezugsdauer kann die österreichische Durchschnittsfrau trotz geringerer monatlicher Pension insgesamt mit rund 87.000 € mehr Pensionsleistungen als der Durchschnittsmann rechnen.

Fazit:

Niemand hier kennt Ihre Lebensbiographie im Detail und bis zum 50-igsten haben Sie noch 14 Jahre Wartezeit!

In dieser Zeit wird noch sehr viel Wasser die Donau und die Drau runterfließen und niemand weiß, was in diesen 14 Jahren noch passieren wird!

Denken Sie nur an die Flüchtlingsproblematik, welche sich immer mehr aufschaukelt, von den weltweiten Kriegshandlungen ganz zu schweigen!

Beste Grüße, viel Erfolg und bestmögliche Gesundheit

Konrad

Antwort
von kevin1905, 6

Aus dem gesetzlichen System ist nichts zu erwarten. Das dürfte in Österreich nicht anders sein als hier. Hier kriegt vor dem 63. Geburtstag niemand gesetzliche Altersrente auch keine reduzierte.

Es geht also nur durch privaten Vermögensaufbau.

Antwort
von Shalidor, 9

Viel Glück. Im Endeffekt wirst du arbeiten bis du 70 bist.

Antwort
von Bigabi, 24

Ja das sollte kein problem sein. Wenn du nichts vom Amt willst, kann dich ja keiner zwingen zu arbeiten

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten