Frage von IchBinSchlauXD, 136

Mit 17 Auto fahren, lohnt sich das?

Lohnt sich das? Mein Vater ist dann halt als begleitetperson dabei. Er arbeitet meist lange und ich bin nur am Wochenende fast nur da weil ich umziehe^^

Ist die Versicherung teuer? (Eltern sind bei AXA).

Antwort
von ScharfeKritik, 61

Jedes bisschen was du an Fahrpraxis sammelst ist wichtig. 

Ich kenne da eine tragische Geschichte von einem jungen Mann, der damals auf meine Berufsschule ging. An seinem achtzehnten Geburtstag kam in der Mittagspause sein Vater bei der Schule vorbei, in einem nagelneuen VW Golf. Er drückte seinem Sohn die Schlüssel in die Hand und fuhr mit der Mutter, die ebenfalls mitgekommen war, wieder zurück nach Hause, wo Familie und Verwandte schon auf den Jungen gewartet hatten. 

Als die Schule dann endlich zu Ende war, wollte er mit seinen besten Freunden nach Hause fahren. Er kam jedoch nicht weit, denn in einem Waldstück auf der Strecke nach Hause verlor er in einer Kurve die Kontrolle über den Wagen und verstarb noch am Unfallsort. 

Entschuldigung, dass ich jetzt solch ein krasses Beispiel bringen muss, aber ich finde es durchaus sinnvoll wenn man schon unter Obhut eines Erwachsenen Erfahrung sammelt und auch mit einem eher leistungsschwachen Wagen anfängt, denn so etwas will man doch dringlichst vermeiden...

Zudem fällt dann schon mal ein Jahr der Probezeit weg!

Kommentar von IchBinSchlauXD ,

Danke für die Antwort, ein gutes Argument

Antwort
von schleudermaxe, 25

Begl. Fahren schont die Geldbörse bis zu rd. 400 EUR/Jahr, wie ich erleben durfte.

Viel Glück und Allzeit gute Fahrt.

Antwort
von jaleni, 42

Hallo DuSchlau:D

Ich würde sagen das es sich schon lohnt du kannst dich in den Verkehr einprägen weil du später alleine fährst und wer weiß ob du denn aufgeregt bist und dann Fehler machst. Ich kann es dir nur empfehlen aber bespreche das vorher gut mit deinen Eltern da die Versicherung meist anders "Geld" wollen.

Hoffentlich hat es dir weiter geholfen,

Dein/-e Jaleni & Anhang

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Stimmt,  viele Versicherungen nehmen Fahrer die am begleiteten fahren teilgenommen haben ohne jeden mehrbeitrag auf. Fahrer unter 23 ohne Teilnahme am begleiteten fahren werden dagegen mit sehr hohen mehrbeitrag belastet

Antwort
von RudiRatlos67, 32

Versicherungstechnisch:

Bei vielen Versicherungen ersparst Du Dir ein sehr teurer "Fahrer unter 23" zu sein, sondern bist dann ein "Fahrer mit Teilnahme am begleiten fahren"  und damit sehr viel günstiger oder oft auch kostemneutral zum Fahrerkreis hinzu zu rechnen.

Wie es speziell bei der AXA gehandhabt wird ist mir nicht bekannt. 

Sollte sich durch die Erweiterung des Fahrerkreis auf dich eine Beitragserhöhung von mehr als 10 % ergeben, besteht ein sonderkündigungsrecht und Vater/ Mutter könnte dann eine andere Versicherung wählen,  die Dich ohne zusätzliche Kosten zum Fahrerkreis hinzu rechnen lässt.

Unterm Strich,  sparst Du oder Deine Eltern für Dich , als Teilnehmer am begleiteten fahren in den nächsten fünf bis sechs Jahren,  mehrere tausend Euro, bei Wahl einer Versicherung die dich zukünftig ohne mehrbeitrag in den Fahrerkreis aufnimmt.

Kommentar von schleudermaxe ,

Bitte wo steht das, das mit dem Kündigungsrecht bei vom VN verlangten Änderungen der Tarifmerkmale?

Dann erhöhe ich einfach mal bei Bedarf meine Laufleistung und streiche die Garage und komme sofort raus aus der Nummer?

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Ob du die Garage streichst ist der Versicherung ziemlich egal,  es sei denn du streichst die Garage mit Blattgold und sprichst von der Gebäude Versicherung.....

Nach VVG besteht ein außerordentliches Kündigungsrecht wenn durch eine Gefahreröhung der Beitrag um mehr als 10% steigt.(Rechtsgrundlageffolgt)

Kommentar von RudiRatlos67 ,

@Schleudermaxe....
hier wie versprochen die Rechtsgrundlage:

§25 abs. 2 VVG:
(2) Erhöht sich die Prämie als Folge der Gefahrerhöhung um mehr als 10 Prozent oder schließt der Versicherer die Absicherung der höheren Gefahr aus, kann der Versicherungsnehmer den Vertrag innerhalb eines Monats nach Zugang der Mitteilung des Versicherers ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Der Versicherer hat den Versicherungsnehmer in der Mitteilung auf dieses Recht hinzuweisen.


Kommentar von schleudermaxe ,

Jetzt muß uns dann nur noch näher gebracht werden, was eine Sachversicherung (mit möglicher Gefahrenerhöhung) mit einer Kfz-Versicherung (wo es so ein Ding eben gar nicht gibt) am Hut hat.

Wo bleibt eigentlich NU, der ja sonst auch sofort zur Stelle ist und alles weiß?

Kommentar von RudiRatlos67 ,


Jetzt muß uns dann nur noch näher gebracht werden, was eine
Sachversicherung (mit möglicher Gefahrenerhöhung) mit einer
Kfz-Versicherung (wo es so ein Ding eben gar nicht gibt) am Hut hat.


Im VVG gibt es keine SACH-versicherung sondern nur die SCHADENSVERSICHERUNG und ohne Zweifel unterliegt eine Kfz Versicherung diesen Gesetzen.

Eine Gefahrerhöhung gibt es dabei durchaus.....
So wie man ein Gebäude vergrößern kann, oder einfach nur ein Baugerüst für dessen Reparatueren als Gefahrerhöhung aufstellen kann, lässt sich die Leistung eines Kfz verändern, die Nutzungsart von "Überwiegend privat" auf "überwiegend geschäftlich" von 3.000 Jahreskilometer auf 50.000 Jahreskilometer, oder auch vom beschränkten Fahrerkreis zwischen 23 und 55 lj auf Fahrer unter 23 erweitern und damit die Gefahreröhung und gleichzeitig eine Beitragserhöhung vollziehen.

Kommentar von RudiRatlos67 ,


Wo bleibt eigentlich NU, der ja sonst auch sofort zur Stelle ist und alles weiß?


Lach... schläft wahrscheinlich wie die meisten Leute um diese Zeit.... oder wie spät habt ihr es jetzt in Deutschland?

Kommentar von schleudermaxe ,

Das sind aber doch banale Tarifierungsmerkmale, oder?

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Naja..... ein Fahrer unter 23 kostet schon mal eben bis zu 100% mehr als einer zwischen 23 und 55, und 3.000 oder 50.000 Jahres KM sind auch nicht ganz ohne. Bei beiden werden zumindest die 10% deutlich überschritten und sind somit ein Sonderkündigungsgrund.

Kommentar von schleudermaxe ,

Noch einmal und gaaaaanz langsam und nur für Dich:

Veränderungen durch die Merkmale beinhalten kein Kündigungsrecht.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

ich kann Dir jetzt nicht ganz folgen welche Merkmale gemeint sind...
Aber in diesem Fall sprechen wir eindeutig von einer Gefahrerhöhung und in dem Fall gilt §25 VVG

Erhöt sich durch die Gefahrerhöhung der Beitrag um mehr als 10% besteht Sonderkündigungsrecht.

Antwort
von UwuGerdhold, 42

Soweit ich weiß wäre es teurer wenn du deine eigene Versicherung als Fahranfänger mit 18 abschließt... Und es lohnt sich auf jeden Fall, weil egal wie wenig du fährst, wenn du den Führerschein später machst bist du garnicht gefahren... Außerdem kannst du glaube ich das Jahr beim abschließen einer eigenen Versicherung angebenen und dann sind die Beiträge niedriger...Also falsch machst du damit bestimmt nichts

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Zeitlich gesehen ist es bei der Versicherung egal wann man den Führerschein gemacht hat. Schadensfreie Jahre werden nur gutgeschrieben wenn man im Kalenderjahr mindestens 6 Monate ein Kfz zugelassen und versichert hatte.

Aber bei den Fahrerkreisen gibt es gravierende Unterschiede.

Der Fahrerkreis "Teilnehmer am begleiteten fahren"  ist bei vielen Versicherungen sehr viel günstiger als der Fahrerkreis "Fahrer unter 23 ohne Teilnahme am begleiteten fahren"

Das macht während der ersten 5 bis 6 Jahre mehrere tausend Euro aus.

Kommentar von schleudermaxe ,

Da kann aber etwas nicht stimmen, die Dauer der Zulassung ist bedeutungslos, so jedenfalls bei meiner Versicherung.

Und mehrere tausend Euronen werden dort auch nicht fällig.

Antwort
von Eiskorn93, 50

Jojojo

Antwort
von SicSadLiLWorld, 55

lohnt sich definitiv, weil du ein jahr der probezeit mit begleitperson fährst

Kommentar von schleudermaxe ,

...warum ein Jahr? Bei meiner reicht ein Tag.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

@ schleudeemaxe

Bei der Antwort geht es um die fahrpraxis und nicht um die Versicherung.. ..  Aber grundsätzlich hast du schon recht.

Kommentar von schleudermaxe ,

Kann ich nicht ersehen, .....weil du ein Jahr der ..... und dies trifft schlichtweg nicht zu.

Kommentar von SicSadLiLWorld ,

hat man denn 3 jahre Probezeit beim FS mit 17? bei meiner Antwort ging es auch nicht um die Fahrpraxis... sondern um die Probezeit als solche direkt... kann ja doch mal passieren, dass man geblitzt wird oder sich anderer Vergehen schuldig macht...Nachschulung ist teuer und Probezeitverlängerung macht auch keinen Spaß

Antwort
von Matermace, 43

Ich fand schon dass sich das gelohnt hat.

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