Frage von beast, 77

mit Rheuma Reiten?

Meine Frage richtet sich speziell an betroffene Reiter und Reiterinnen. Kurz zum Sachverhalt- ich habe Probleme mit / im Ellenbogen. Mein Hausarzt tippt nun auf Rheuma und hat mir nen Stapel Überweisungen zu verschiedenen Fachärzten gegeben um Rheuma aus oder einzuschließen. Ich selbst bin Freizeitreiter und gehe demzufolge nicht auf Turniere, sondern gehe eher recht gemütlich ins Gelände raus oder nehme Lektionen in Sachen Westernreiten in der Halle oder Platz. Ja nun habe ich ein bisschen Bammel, dass ich die Reiterei an den Nagel hängen muss falls sich die Diagnose Rheuma bestätigt. Gibts hier Reiter oder Reiterinnen die trotz Rheuma reiten und könnt Ihr mir eventuell Eure Erfahrungen weitergeben?

Danke schon für Eure Antworten

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von aleah, 46

Rheuma hab ich schon zu lange, bekam es als Kind und da mir kaum Sportarten blieben, die mir lagen ... aber gleichzeitig ausgeschlossen wurde dass alles, woran ich wirklich total interessiert gewesen bin mit Arthritis realisierbar gewesen wäre... da kam mir gelegen, bereits ein Pferd in der Familie zu haben.
Das Reiten durfte ich nämlich schon mal von meinen Eltern aus lernen, wurde also unterstützt, was man als Kind logischerweise besonders braucht.

naja ich blieb beim Reitsport. begann zu springen etc. wie das eben so chronologisch vor sich geht --

und muss sagen, der einzige der's gar nicht toll fand war mein Kinder-Rheumatologe.. der fand das zu gefährlich usw.

Im Gegensatz zu anderen Rheuma-Kindern und -Jugendlichen ging es mir gerade wegen der Sache deutlich besser im Verlauf und mir war "Normalität" auch sehr wichtig.
wenn ich ZwangsPause machen musste, dann wegen einem Schub der die Gelenke so anschwellen ließ dass ich nicht mehr in die Stiefel passte oder so ^^

mir tatdas sehr gut und deshalb will ich dir sagen: solang es nicht wirklich spürbar auf oder gegen deine Gelenke geht. solange solltest du weiter machen mit dem das deiner Seele gut tut.

eine Diagnose ist Einschnitt genug ins Leben, dann noch den Freizeitausgleich aus dem Leben zu streichen. . . nein, finde das ist zu heftig. und würde dir nicht gut tun!!

passieren kann natürlich immer was. . . --- aber nicht nur mit/beim/auf dem Pferd.

sicher sollte man sich anhören und zu Herzen nehmen was einem die Fachärzte und alle anderen Fachleute aus dem Bereich sagen.

aber gerade Freizeitmäßig ist das allein schon eine gewisse Therapie

bereue es nicht, angefangen und weiter gemacht haben zu dürfen!
bin sogar bei jedem Sturz der sehr selten mal dazwischen kam komplett heil geblieben ☺

Kommentar von beast ,

vielen  Dank  :-)

Kommentar von aleah ,

gerne geschehen!

Kommentar von beast ,

mit Deiner  umfassenden Erklärung  hast  Du  Dir das  Sternchen  verdient  :-) 

Antwort
von GroupieNo1, 55

Ich gehe reiten WEGEN dem Rheuma.
Habe Jahre lang hippotherapie in der Klinik gehabt und danach noch mal zwei Jahre richtige reittherapie!
Also keine Sorge das wirst du nicht aufgeben müssen.
Reiten bewegt die Gelenke, Seegang des Pferdes überträgt sich auf deinen Körper und somit wirst du wieder mobiler.

Kommentar von beast ,

Hab  Dank  :-)   Mir  gällt  grade  ein  Riesengebirge  vom  Herzen  :-) 

Antwort
von imadream, 46

Also, meine beste Freundin hat starkes Rheuma und in einer Reha in der sie war gab es sogar extra Ställe weil es wohl Übungen gibt die helfen. Naja, ich habe nicht so viel Ahnung davon aber ich könnte sie demnächst mal fragen. Aber mach dich erst einmal locker, ich kenne viele bei denen Verdacht auf Kinderheuma bestand und eben nur bei meiner besten Freundin wurde es bestätigt. :) Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.

LG imadream

Kommentar von beast ,

Und  wie  Du  mir  geholfen hast  :-)  Dankeschön 

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