Missbrauch. Zur Therapie?

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10 Antworten

Wende dich an eine Hotline für Missbrauchsopfer oder allgemeine Nummer gegen Kummer.

Des Weiteren an eine Beratungsstelle. Dort bekommst du erst mal kostenlos und schnell und unverbindlich erste Orientierung, Hilfe und kannst dich informieren.

Und dann kannst du dir ggf einen Psychotherapeuten suchen (was Monate dauern kann..) für ne Therapie.

Deine Mutter muss nach den ersten 5-8 Sitzungen den Antrag an die Krankenkasse unterschreiben, aber der Inhalt des Antrags ist nur dem Therapeuten und dem Gutachter der KK zugänglich.

Insofern könntest du ggf mit Hilfe des Therapeuten deiner Mutter nur die halbe Wahrheit sagen.. empfehle ich zwar nicht, aber bevor du deshalb GAR KEINE Therapie machst, ist das immer noch besser zunächst nur die Hälfte zu sagen zb dir geht es nicht gut wg Depression oder Stimmungsschwankungen oder was auch immer du hast.

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darf ich fragen wie alt du bist, denn wenn du alt genug bist darfst du schon selber in die Therapie gehen, ich verstehe dass du es deiner Mutter nicht sagen willst, aber mit sexuellem Missbrauch ist nicht zu spaßen, es ist sehr ernst und die "Folgeschäden" können den erst deines Lebens bleiben, wenn du nichts dagegen unternimmst. Also ich würde an deiner Stelle professionelle Hilfe aufsuchen

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Kommentar von DarkRadiohead
11.09.2016, 20:57

ich bin 15, wäre es möglich??  

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Kommentar von Seanna
12.09.2016, 01:57

NEIN! Warten ist nicht nur Unsinn, sondern idr auch unmöglich, weil die Symptome deutlich schlimmer werden. Eine Rechnung bekommt deine Mutter bei gesetzlicher Versicherung nicht, aber bis du 18 bist, muss sie nach 5-8 Probesitzungen den Antrag an die Krankenkasse unterschreiben. Ohne läuft nix weil davon die Finanzierung abhängt. Allerdings bekommt sie vom Inhalt gar nichts zu lesen (nur der Gutachter der KK), insofern muss sie nicht zwangsläufig wissen, WARUM du in Therapie willst. Ich empfehle dir zwar nicht zu lügen, aber vielleicht nur die halbe Wahrheit evtl mit Hilfe des Therapeuten zu sagen, bevor du sonst GAR KEINE Therapie machst...

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Vergessen wird man das vermutlich nie aber du solltest unbedingt zu einem Therapeuten gehen. Das wird dir wenigstens ein bisschen helfen. Ich glaube auch, dass es dir gut tun wird, wenn du mit deiner Mutter darüber sprichst. Klar wird es erstmal ein Schock für Sie sein aber Sie könnte dich dann unterstützen und dir halt geben.

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Ja mach am besten eine Therapie. Ich persönlich würde es meiner Mutter erzählen, denn wie würde sie sich erst fühlen, wenn sie es irgendwann später irgendwie herausbekommt..

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Ja eine Therapie kann dir helfen. Aber ist auch sie kein Wunderheilmittel und letztendlich musst du an dir arbeiten. Also ran an den Misst, er erledigt sich nicht von selbst :)

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Warum weißt Du so wenig darüber? Wer sich einigermaßen für dieses Thema interessiert, weiß auch, dass sich Missbrauch nicht einfach so aussitzen lässt. Es wird Dich verfolgen. Was Du jetzt erlebst und hier beschreibst, sind schon die ersten Folgen.

Deine Mutter muss nichts davon erfahren, wobei ich so etwas, auch wenn es mich sonstwie fertig machen würde, wissen wollen würde.

Was wäre, wenn für Deine Mutter eine Welt zusammenbrechen würde? Kennt sie den Kinderschänder gut? Ist er mit Dir oder mit ihr verwandt?

Was wäre das für eine Welt, in der Du weißt, dass Dir jemand etwas ganz Schlimmes angetan hat, und deine Eltern auch noch Vertrauen in diesen Menschen haben. Du betrügst sie um ein Wissen, auf das sie meiner Meinung nach Anspruch haben.

Nicht Deine Mutter braucht eine Schonung, sondern Du. Vor allem damals hättest Du es sagen müssen, aber um das zu wissen, warst Du wohl noch zu klein, aber Du bist es jetzt nicht mehr.

Der Gang zum Psychologen oder Psychotherapeuten ist das Mindeste, was Du für Dich tun musst.


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Kommentar von DarkRadiohead
11.09.2016, 21:19

danke. es liegt daran WER es war, mehr dazu moecht ich nicht sagen, aber es faellt mir ziemlich schwer

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Du kannst so eine Therapie auch machen, ohne dass deine Mutter davon erfährt.

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Kommentar von Seanna
12.09.2016, 01:59

Und wer soll die bezahlen ohne dass die Mutter den Antrag für die Krankenkasse unterschreibt?

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Du sagst, dass für deine Mutter die Welt zusammenbrechen würde. Warum bist du dir da so sicher? Ich musste meinen Eltern auch einige Sachen sagen, bei denen sie erstmal baff waren.

Aber es sind deine Eltern und sie wollen immer das Beste für dich. Und die momentane Situation ist für DICH ja nicht akzeptabel.

Es ist speziell bei so etwas besser sich 1 mal zusammenzureißen, anstatt das noch über Jahre als Last zu tragen, denn das Problem geht ja von alleine nicht weg.

Gute Besserung und viel Glück ;)

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Kommentar von DarkRadiohead
12.09.2016, 21:34

Danke. es liegt daran wer es war. Ich bin mir mehr als sicher dass sie zusammenbrechen wuerde oder aehnliches :( aber ich werde versuchen mich zusammenzureissen

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Meine antwort kommt bisschen spät aber ich bin 16 und war damals seit ich denken konnte bis ich 6 war so. Ich habs meiner mutter erzählt bei mir wars damals ein Familienmitglied. Ich hab nie therapeutische hilfe gebraucht habs so hinbekommen. Aber wende dich an einen psychologen deine eltern müssen davon nicht zwingend was mitbekommen denn der Therapeut hat Schweigepflicht. Wieso willst du es deiner mutter nicht sagen wer hat dich denn missbraucht? Wenn du mit jemandem reden willst der das gleiche durch gemacht hat schreib mich an:)

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Kommentar von Seanna
12.09.2016, 01:59

Schweigepflicht entbindet aber nicht von der Antragspflicht an die Krankenkasse zur Finanzierung. Und DEN müssen bis 18 die Eltern unterschreiben. Abgesehen davon: Psychotherapeut, nicht Psychologe. Ein Studium befähigt weder zur Therapie noch zur Abrechnung.

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Kommentar von NEONBLAUPINK99
12.09.2016, 13:23

Ja aber ich meinte die eltern müssen nicht mitbekommen was sie mit dem psyologe oder Therapeuten redet.

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Wenn du über 18 bist, dann geht  all das deine Mutter nichts mehr an, du gehst dann deinen eigenen Weg, biste jünger, dann behalt`s halt für dich, sofern das eben möglich ist.


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Kommentar von Seanna
12.09.2016, 01:52

Bei einer Beratungsstelle kannst du auch ohne Wissen der Eltern Beratung, Hilfe und evtl sogar sowas wie Therapie bekommen. Auf jeden Fall aber zunächst auch bei Sorgentelefonen, Hotlines für Opfer von Missbrauch usw.

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