Frage von CasseyStar, 58

Missbrauch, versuchte Vergewaltigung Verdrängt und jetzt verdacht auf Magersucht?

Ich möchte so gut wie es nur geht Anonym bleiben einfach aus persönlichen gründen und hier jetzt nicht alles erzählen ich hoffe ihr versteht das Für mich ist es einfach gerade der letzte weg und ich hoffe jemand kann mir hier weiterhelfen. Zum Psychiater werde ich noch gehen aber JETZT noch nicht! Ich brauche einfach noch ein paar Wochen dafür Ich bin 18 Jahre und wurde mit 13 Jahren Monate lang von meinen jüngsten Onkel sexuell Missbraucht und die Folgen waren erst mit 15 Jahren. Ich begann einen schlimmen Selbsthass, Ritze mich, entwickelte Bulimie & Selbstmordversuche + schlimme Zwangsgedanken waren auch da. Sobald mir jemand nur zu nahe gekommen ist bin ich geflüchtet und hab angefangen die Person zu hassen (Nur Gefühle für mich haben schon gereicht) und es war einfach die Hölle!!!! Nach meinen letzten Selbstmordversuch (Ich wollte eigentlich ja nicht aber in dieser Situation fühlte ich mich wie im Traum) habe ich endlich vieles geändert und mein Leben verändert. Ich würde eher sagen ich habe versucht so normal wie möglich zu sein, hab so gelebt als wäre nie etwas passiert und mit Sex gab es nicht wirklich probleme. Ich hatte nur probleme danach, ich habe danach jedes mal diesen Menschen (Mein Freund damals) gehasst ohne grund und es hat mich in den Wahnsinn getrieben.. Vor 1. Jahr hab ich dann bei einer Freundin geschlafen und sie hat Jungs zu sich eingeladen und ich war dann auch mit einen von denen alleine im Zimmer. ich wurde dort eingesperrt, geschlagen und fast Vergewaltigt .. hätte ich nicht extrem laut nach Hilfe geschrien keine ahnung was passiert wäre.. Ich konnte dann abhauen und bin auf der Straße zusammen gebrochen, ich war nur in Pyjama und viele Menschen sahen das irgendwas passiert war (Mädchen auf der Straße nur in Boxershort und Top + total Verstört fällt halt auf) viele sprachen mich an und fragten ob ich hilfe brauche, ich traute mich aber mit niemanden reden und frage nur wie ich zu der Ubahn station komme, ein paar Jugendliche haben mich dann begleitet und meinten ob mir jemand etwas angetan haben, wollten die Polizei rufen aber ich wusste einfach nicht klar zu denken .. Im inneren wollte ich das jemand die Polizei holt und das ich mit jemanden reden kann aber ich konnte einfach nicht.. Zuhause habe ich dann meiner Mutter nur gesagt ich wäre fast Vergewaltigt geworden und wir gingen sofort zu Polizei.. dort wurde ich mit einen Wagen zur Kriminalpolizei und musste dort 1-2 Stunden sitzen und alles erzählen .. es war die HÖLLE!! Ich bekam dann auch Opferschutz und wurde von einer Hilfsorginisation betreut aber ging nach dem 2-3 Mal nicht mehr hin, ich habe an die sache nur ein paar sekunden gedacht und dann sofort versucht an etwas anderes zu denken ... Ich verdrängte es und hatte seitdem keinen Hunger mehr oder bzw wenig .. die Ärzte haben den verdacht das ich im Unterbewusstsein eine Essstörung entwickelt habe aber sie wissen nicht von meiner Vergangenheit.. könnte es damit zusammenhängen?

Antwort
von TorDerSchatten, 28

Du solltest dir unbedingt Hilfe suchen und diese auch annehmen. Du lehnst alle Menschen und Vorgänge ab, die dir helfen wollen! So kommst du keinesfalls weiter.

Du musst zulassen, daß jemand dir hilft, sonst ist das eine Spirale in den Abgrund ohne Ende.

Du hattest eine Hilfsorganisation für Opferschutz, gehst aber nicht hin? Du willst keine Aussage bei der Polizei machen, du willst dir von Passanten auf der Straße in einer Notlage nicht helfen lassen?

Du brauchst unbedingt eine Therapie - lieber heute als morgen

Kommentar von CasseyStar ,

Ich schäme mich einfach extrem und ablehnen will ich ja nicht.. aber die Gefühle sind für mich einfach zu schlimm und ich halte es nicht noch einmal aus 

Kommentar von TorDerSchatten ,

Du brauchst professionelle Hilfe, um das zu verarbeiten. Das ist ja nicht schlimm! Du bist das Opfer, und dir soll es ja wieder besser gehen.

Fachleute (Traumatherapeuten usw.) wissen schon, wie sie da vorgehen, da gibt es viele Möglichkeiten.

Schämen sollte sich der, der dir das angetan hat! Du musst dich nicht schämen. Aber sei nicht weiterhin das Opfer, sondern nimm dein Leben in die Hand.

Antwort
von Mikafan111, 14

Dass durch soetwas eine essstörung entsteht ist nicht selten

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