Frage von alles2000, 60

Mischpult rat gesucht?

Wird es einen Unterschied geben wenn ich mir ein billiges Mischpult von Behringer holle oder ein Teureres von irgend einer Top Marke. Und ich hab mal gelesen dass billige Mikrofone (20-50 Euro) mit Mischpult genau so gut sind wie teurere USB Mikrofone, stimmt das? Und wenn es stimmt, ist ein Mikrofon mit XLR Anschluss oder mit 48V Phantomspannung besser?

MFG Vita

Expertenantwort
von Monster1965, Community-Experte für Mikrofon, 35

Ja, es gibt einen Unterschied zwischen billigen und teuren Mischpulten. Bei den billigen wie den Behringer rauscht es deutlich mehr und auch Schnittstellen auf USB haben schlechtere Qualität.

Zu der Theorie mit dem USB Micro: stimmt nicht. Billig Micro + Pult ist schlechter als gutes USB Micro. 

Bei weiteren Fragen, gerne noch mal schreiben. Klingt auch so, als wärst du auf der Suche nach einer Micro Kombi. Auch da gerne noch genauer fragen.

Antwort
von sr710815, 22

kommt darauf an, was Du machen willst. Evtl. wäre für Aufnahmen ein Audio Interface sinnvoller als ein Mischpult.

Die USB Studiomikrofone wie T-Bone SC 440 sind nicht schlecht, das ist die Hausmarke von Thomann. Die Phantomspeisung wird über USB hergestellt.

Auch Audio Interface bieten einen Schalter mit + 48 Volt für Kondensatormikrofone.

Natürlich sind Vorverstärker wesentlich besser. Das 402 Mischpult von Behringer stellt aber nur + 15 Volt zur Verfügung über einen global zu aktiverenden Schalter, das ist zu wenig, wenn die Mikros wirklich + 48 V benötigen.

Die größeren 1204 FX mit Hall sind nicht so schlecht.

Midas wurde auch von Behringer aufgekauft. Audio Technica ZED FX, oder Soundcraft, Mackie usw

Antwort
von p0ckiy, 41

Kommt darauf an, was du damit machen willst. Auf der Bühne mit ner dicken PA wird bei der Lautstärke kaum jemand etwas merken, wenn das Mischpult billig ist.

Beim Aufnehmen im Studio ist das schon anders. In den billigen Mischpulten sind oft minderwertige Preamps verbaut. Wenn man einigermaßen audiophil ist, kann man da in einer Aufnahme einen beträchtlichen Unterschied feststellen. 

Wenn man nicht mehr Geld hat, ist Behringer schon in Ordnung, aber wenn das Budget da ist, sollte man sich unbedingt nach was Besserem umschauen.

Der Teil mit den Mikrofonen ist viel zu pauschal gesagt. Wenn du ein Mischpult per USB an den PC anschließt, ist es ja im Grunde nichts anderes als ein Audiointerface. In USB-Mikrofonen ist dieses Interface schon eingebaut. Je nach Qualität der Interfaces ist der Sound besser oder schlechter. Bei Behringer, oder allgemein bei billigen Mischpulten, eher schlechter. Wenn du nur ein XLR-Mikrofon am PC aufnehmen willst, kauf dir ein Audiointerface von Focusrite oder Steinberg, siehe hier: 

http://www.thomann.de/de/steinberg\_ur22\_mk2.htm

http://www.thomann.de/de/focusrite\_saffire\_6\_usb.htm

Die günstigsten kosten etwa 140€. Die haben gute Preamps und Digitalwandler. Was Mikrofone angeht, sind XLR-Mikrofone tatsächlich oft besser weil eben kein schlechtes Interface eingebaut ist. Kommt aber auch auf die Preiskategorie an. Es gibt auch billige und ziemlich miese XLR-Mikrofone.

Kommentar von TheStone ,

"Kommt darauf an, was du damit machen willst. Auf der Bühne mit ner dicken PA wird bei der Lautstärke kaum jemand etwas merken, wenn das Mischpult billig ist." Quatsch. Was glaubst du, wieso gute Livepulte so teuer sind?

Kommentar von p0ckiy ,

Einigermaßen grundlos sind die so teuer. Glaubst du im Ernst, der durchschnittliche Konzertbesucher könnte bei trommelfellvernichtenden Lautstärken Qualitätsunterschiede ausmachen? Nie im Leben. Genau so wenig wie er zB einen guten Gitarrenverstärker von einem miesen unterscheiden könnte. Der hohe Preis der Livepulte ist nur dem Anspruch der Band oder der Tontechniker an sich selbst geschuldet. Außer natürlich, es werden professionelle Live-Aufnahmen gemacht. Dann ist das Ganze sinnvoll.

Kommentar von TheStone ,

 "Glaubst du im Ernst, der durchschnittliche Konzertbesucher könnte bei trommelfellvernichtenden Lautstärken Qualitätsunterschiede ausmachen?"  Ja, das glaub ich. Die können vielleicht nicht mit dem Finger drauf deuten, wo genau der Unterschied liegt, wenn sie aber über durchschnittliches Hörvermögen verfügen, nehmen auch die den Unterschied war, der übrigens beträchtlich ist.

Antwort
von Agiltohr, 16

Wurde eigentlich eh schon alles gesagt. Zusammenfassend: XLR ist besser als USB weil kein billiges Audio Interface eingebaut ist. Für den Gebrauch am PC besser ein Audio Interface als ein Mischpult. Behringer ist meist für eher schlechte Qualität bekannt, aber das UPhoria UMC22 ist ziemlich gut, billig aber gut.

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