Frage von Hanyaball, 171

Mir wurde soeben gesagt, ich sei psychopathisch?

Hallo, ich unterhielt mich für eine lange Zeit mit einem Bekannten, den ich gut leiden konnte, über die Thematik der Flüchtlinge. Ich bin der Ansicht, dass ich Menschen, selbst in der größten Notlage, also wenn ich über Tod oder Leben entscheiden könnte, nichts von meinem Eigentum (z.B. Essen) abgeben MÜSSTE. Daraufhin bezeichnete er mich als psychopathisch bzw meinte, dass ich dies laut einer Definition wäre und sagte mir, dass er nichts mehr mit ihm zu tun haben will. Ich muss jetzt mal objektive Meinungen hören, sonst kann ich heute nich mehr schlafen.

Antwort
von BellaBoo, 83

Nunja...
Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie, sozialer Verantwortung und Gewissen einhergeht.

Psychopathen sind auf den ersten Blick mitunter charmant,
sie verstehen es, oberflächliche Beziehungen herzustellen. Dabei sind
sie mitunter sehr manipulativ, um ihre Ziele zu erreichen. Oft mangelt
es Psychopathen an langfristigen Zielen, sie sind impulsiv und
verantwortungslos.
https://de.wikipedia.org/wiki/Psychopathie#Definition

Ich aknn den unteren Abschnitt bei dir so nicht beurteilen, ich kenne dich ja nicht...aber liest man nur den ersten Abschnitt dann könnte man das schon vermuten.

Du musst natürlich nichts spenden, wenn du aber entscheidest jemand anderen sterben zu lassen, bloß weil es etwas an deiner Bequemlichkeit ändern würde oder du dadurch Einbussen hättest, dann ist das psychopathisch. Dir fehlt dann Empathie, Verantwortung und vor allem : das Gewissen.

Kommentar von Hanyaball ,

Wie ich unten schon mehrmals beschrieben habe, ist das mit dem Teilen situationsabhängig. Es ist auch nicht so, als wäre ich geizig oder so, ich spende jährlich nicht unrelevante Beträge an Organisationen, von den ich denke, dass sie diese am sinnvollsten verwenden können. Jedoch suggerierte mir der Diskussionspartner durchweg, dass ich jeden  Menschen sterben lassen würde, nur weil ich diesen Menschen  (wie unten erwähnt) im Café oder wenn sie bei mir zuhause betteln, kein Geld geben will. Andererseits, jedes mal, wenn ich sagte, dass ich z.B. ein im Wald liegendes Kind retten würde, versuchte er mich fast schon anzuklagen, weil ich mir selbst widersprechen würde. Er versuchte alle Menschen jedes mal auf die Eigenschaft, dass sie eben alle Menschen sind, zu reduzieren, während ich eben zwischen Menschen unterschieden hätte, wie z.B. zwischen den Menschen, denen es momentan richtig dreckig geht und denen, welche nachmittags mit den Smartphones in der A-Tasche durch Cafés und Stadtteile streifen um Geld zu erbetteln.

Tut mir leid, falls grammatikalische Fehler enthalten sind, aber ich bin langsam echt müde.

Kommentar von BellaBoo ,

Während dem ich meine Antwort geschrieben habe, habe ich mich rein auf deine Frage bezogen...da war weder von bettelnden Menschen, noch von Kindern im Wald die Rede.

Zu den bettelnden Menschen: ich gebe denen auch nichts. Ich denke, das in diesem Land niemand, der ein Recht hat sich hier aufzuhalten, wirklich betteln gehen muss. Man bekommt eine Wohnung bezahlt, man bekommt Sozialhilfe. (Nur um das klarzustellen...ich habe auch schon von sehr wenig Geld gelebt und hatte zwei Kinder zu versorgen. Es ist nicht einfach, aber es geht.)

Du widersprichst dir dabei auch nicht selbst. Man muss nicht jedem helfen, sondern denen die es brauchen, nicht denen, die es fordern, ohne das es wirklich notwendig wäre.

So gesehen bist du nicht psychopathisch, sondern dein Freund etwas weltfremd und naiv.

Antwort
von Aleksakisu, 44

Wahrscheinlich war das einfach ein Missverständnis zwischen euch.

Wenn ich mir das jetzt richtig vorstelle, bist du dir schon bewusst, dass es die moralische und richtigere Variante wäre, deinen Besitz zu teilen, wenn er für mehrere reicht, oder? Es geht dir nur darum, dass dich rein theoretisch niemand dazu zwingen könnte und du nicht dazu verpflichtet bist, oder? Wenn ich falsch liege und dein Verständnis von "müssen" nicht richtig interpretiert habe, korrigier mich.

Ich würde vermuten, dass diese Worte bei deinem Freund allerdings so angekommen sind, als wolltest du ausdrücken, dass du dich dann zum Beispiel auch nicht durch dein Gewissen oder dein Mitgefühl dazu veranlasst sehen würdest, deinen Besitz zu teilen. Daraus hat er vermutlich geschlossen, dass du kein Mitgefühl und kein Gewissen hast, sondern ein egoistischer Psychopath bist.

Da ich aber vermute, dass das nur falsch bei ihm angekommen ist und nicht das war, was du ausdrücken wolltest, musst du das nicht allzu ernst nehmen. Vielleicht solltest du ihm aber nochmal erklären, dass "ich müsste nicht" nicht "ich würde nicht" heißt, sonst bekommt er noch Angst vor dir.

Das sind zumindest meine Mutmaßungen über das, was zwischen euch passiert sein könnte. Womöglich liege ich damit ganz falsch, aber mehr Informationen über euer Gespräch und eure Gedanken habe ich ja nicht. Ich hoffe, das hilft dir trotzdem weiter :)

Antwort
von alvajaro, 65

Das alleine macht dich noch lange nicht zu einem Psychopathen.

Vor allem, da du ja nichtmal gesagt hast, dass du dein Eigentum nicht teilen WÜRDEST, sondern lediglich, dass du es nicht zwingend tun MÜSSTEST (und diese Aussage ist letztendlich doch wahr - es kann dich niemand dazu zwingen zu teilen).

Antwort
von epikureer, 31

Hallo, Hanyaball,

das ist eine spannende Frage, da aus meiner Sicht Psychopathen sich durch mangelndes Sozialverhalten in Form von fehlender Empathie und sozialem Gewissen zeigen (vgl. Wikipedia). 

Wenn ich diese Beschreibung / Definition zu Rate ziehe, muss ich dir leider widerspiegeln, dass dein

sorgloser und maßlos egoistischer Ansatz

kritikwürde Tendenzen aufzeigt, was dein mögliches Verhalten möglichen Flüchtlingen gegenüber aufzeigt.

Um das zu verdeutlichen, wiederhole ich deine Aussage überspitzt:

Selbst wenn dein Speicher voll und du satt und vollgefressen herumliegst,

kann

es dir egal sein, ob die Welt um dich herum verhungert? ...und du entscheidest dann, wer was bekommt?

In meiner persönlichen Vorstellung ist der Mensch ein Herdentier und wir tragen deshalb alle eine soziale Verpflichtung unseren (geliebten und ungeliebten) Mitmenschen gegenüber. In Deutschland gilt deshalb auch das Allgemeinwohl vor dem Gesetz mehr als das Recht des Einzelnen und das ist m.M.n. auch genau richtig so.

 

Auch wenn ich einen Großteil deines Verhaltens und deiner Eigenschaften nicht kenne, zeigst du in deiner o.g. Aussage, dass du kaum ein soziales Gewissen (da dich deines nicht nötigt, Sozialverhalten und den Willen dafür als Muss zu sehen) und grenzenlosen Egoismus in dir trägst.

So bist du für mich

noch kein

Psychopath, aber auf jeden Fall eine Person, die sich besser heute als morgen mit dem Thema Selbstreflexion beschäftigen sollte.

Kommentar von Hanyaball ,

Hallo und vielen Dank für dein Antwort. Du kannst den Hergang des Geschehens aus zahlreichen anderen Kommentaren herauslesen, deshalb werde ich darauf nicht noch einmal eingehen.

Deine Übertreibung ruft in mir ein schlechtes Gewissen vor, ähnlich wie mein Bekannter das gemacht hat. Auf diese Art und Weise, drängte er mich, zumindest wenn man die Diskussion betrachtet in die Ecke. Ich war also in dem Zwiespalt zwischen dem beharren auf meiner Aussage und dem damit verbundenen Stolz diese zurück zu ziehen und dem schlechten Gewissen, welches er in mir hervorrief.

Interessant finde ich, dass du das Thema Selbstreflexion ansprichst. Was bringt mir diese, wozu ist sie da? Entschuldige diese Frage, ich bin mir sicher, dass ich im WWW binnen Sekunden ein Antwort finden würde, jedoch tut es gut mit Leuten darüber zu schreiben.

Kommentar von epikureer ,

Deine Nachdenklichkeit spricht entgegen deines Ausgangsposts sehr für dich und das ist schon der erste Schritt der Selbstreflexion.

Für mich ist Selbstreflexion ein weitreichender Prozess:

1. Was möchte ich, wie möchte ich sein, wer bin ich,... sind mögliche Fragen um ein (Wunsch-)Selbstbild zu erzeugen. Nennen wir das einfach einmal die SOLL-Situation. Zum Beispiel: Ich will mitfühlend, aber auch stark sein.

2. Der empathische Mensch wird am Ende einer Diskussion, eines Streitgesprächs, eines Tages... über die einzelnen Beteiligten, deren Reaktionen (inkl. der eigenen) nachdenken und überlegen, wie diese allgemein einzuordnen sind. Bezeichnen wir diese Phase einfach einmal als Erstellung der IST-Situation. Zum Beispiel: Ich war heute im Gespräch mit meinem Freund stark, weil ich meine Meinung vertreten habe, aber nicht mitfühlend, weil andere Menschen mir egal sind, sogar deren Tod.

3. Der Mensch der zielgerichtete Selbstreflexion betreibt, wird nun versuchen, herauszufinden, was beim IST zum SOLL fehlt und daraus resultierend merken, dass gewisse Handlungsweisen suboptimal waren und geändert, vermieden oder vollzogen werden müssen. Diese Phase ist der SOLL-IST-Abgleich. Zum Beispiel: Noch stärker, als wie ein Kleinkind auf meiner Meinung zu beharren, ist es, einen Fehler zuzugeben und meinen Freund anzurufen und ihm gegenüber meinen teilweisen Irrtum zuzugeben. Dann bin ich noch stärker und mitfühlend.

Das entspricht in Summe einem sehr systematischen und wissenschaftlichen Vorgehen. Das wird dein leben bereichern.

Kommentar von Hanyaball ,

Vielen Dank für deine helfenden Antworten zu dieser späten Stunde. Ich werde mich morgen ausführlicher mit dem Thema "Selbstreflexion" befassen und mich genauer einlesen.
Da wir uns noch nicht all zu lang kannten und eben "nur" gut verstanden, kann ich mir vorstellen, dass er keine Lust auf einen Anruf meinerseits hat. Somal er mir ins Gesicht sagte, dass er nichts mehr mit mir zu tun haben will. Ich muss sagen, dass diese Sätze viel unangenehmer waren und eine viel schockierendere Wirkung hatten, als ich es je von ihnen erwartet hätte.

Wirklich vielen Dank und gute Nacht!

Kommentar von epikureer ,

Das kann ich mir sehr gut vorstellen, aber auf der anderen Seite ist das ein toller Motivator. Kopf hoch und gute Nacht.

Antwort
von Joline007, 30

Müssen tust du tatsächlich gar nichts ..Wäre aber unmoralisch ,wenn dich z.b. jemand um Hilfe bittet und du sie ablehnst ,obwohl du die mittel hast zu helfen 

Antwort
von blechkuebel, 63

Da kann man sich vielleicht über die Definition des Worts "müssen" streiten. Was bedeutet es in diesem Fall, wenn man das tun "muss"?

Ich glaube, man sollte das anders formulieren: Versuch' mal ein moralisches Statement zu formulieren: Denkst Du, es ist richtig, nichts abzugeben, oder denkst Du z.B. dass es bzgl der "Richtigkeit" keinen Unterschied zwischen den beiden Optionen gibt?

Kommentar von Hanyaball ,

Also, wenn ich mich jetzt entscheiden würde, dann denke ich, dass es bzgl der "Richtigkeit" keinen Unterschied zwischen den Optionen gibt. Jeder kann von seinem Eigentum abgeben was er will, jedoch hat er das Recht dieses auch zu behalten, egal wie schlimm der andere dran ist. Wenn er ihm etwas abgibt, kann er das machen, wenn nicht, dann hat der andere in dem Fall Pech gehabt.

Kommentar von blechkuebel ,

Diese Meinung teile ich nicht. Ich denke es ist auf jeden Fall richtiger, dem anderen, was abzugeben, bin aber der Meinung, dass man niemanden zwingen kann (ich vermute, dass Moral nicht wirklich objektiv existiert, sondern eher subjektiv ist bzw. in einem Konsens festgelegt wird - aber ich bin kein Moralphilosoph). 

Vor allem hast Du auch nicht gesagt, ob Du nicht auch trotzdem teilen würdest.

Und als Psychopathen würde ich dich auf keinen Fall bezeichnen, da Du Dir dafür schon viele Gedanken machst (auch wenn Du nicht teilen würdest).

Kommentar von Hanyaball ,

Also, ich hole jetzt noch einmal komplett aus. Ich erzählte meinem Bekannten, von den Asylanten, die heute ins Café und zu mir nach Hause kamen, um zu betteln. Beide male gab ich ihnen nichts (sie wollten ausschließlich Geld) und ich fand diese Entscheidung immer noch gut. Wir diskutierten darüber, ich erklärte ihm, dass ich es ungerecht finde, dass einem in dem System aufgezwungen wird, sich um Asylanten zu kümmern (z.B. durch Steuern). Letztendlich kam ich zu der Aussage, dass jeder das Recht hat, zu entscheiden, wem er etwas abgibt, sogar wenn es ums verreckten geht. Er versuchte mich anhand dieser Aussage wirklich festzunageln, Er: "..wie würdest du reagieren, wenn Kinder deshalb sterben würden?"  Ich: ich würde helfen". Ich versuchte immer wieder klar zu machen, dass mein Hilfe Situationsabhängig ist, wenn ein Kind ein paar Scheiben Brot oder allgemein etwas zu essen haben möchte, dann gebe ich diesem gern von meinem Eigentum ab. Jedoch wenn jemand an meiner Haustür klingelt, ich diesem Wasser und Brot anbiete, dieser jedoch Geld verlangt, dann sehe ich nicht ein, wieso ich dieser Person helfen muss. Von nun an versuchte er immer wieder meine Aussagen so zu pauschalisieren und zu formulieren, dass ich mich schon schlecht fühlte. Zu guter Letzt "attestierte" er mir, dass ich kaltherzig bin und psychopathische Züge aufweise, wenn nicht sogar ein psychopath bin. Ich benutzte "attestieren", weil er  es in so einer Form getan hat, als wäre er Dr.Prof. XXX. Er studiert im 2. Semester Soziologie, ich glaube, dass daher dieses Gelaber kommt. Letztenendes fühle ich mich schlecht und zu gleich geschockt, weil jmd, den ich eigentl gut leiden konnte, mir von jetzt auf gleich ins Gesicht gesagt hat, dass er nichts mehr mit mir zu tun haben möchte.

Kommentar von blechkuebel ,

Also erstmal, finde ich nicht, dass Du Dich deswegen schlecht fühlen muss, und dass das eigentlich eher Grundlage für eine interessante moralische Diskussion. Man sieht ja, dass Du auch helfen würdest.

Aber trotzdem zu der Aussage:

"Letztendlich kam ich zu der Aussage, dass jeder das Recht hat, zu entscheiden, wem er etwas abgibt, sogar wenn es ums verreckten geht."

Also für sich genommen, klingt diese Aussage schon sehr krass. Nehmen wir mal das Beispiel: Ein Besitzer eines Mineralwasserkonzerns sitzt in seinem Lager, indem er z.Zt. 100.000 Liter Wasser hat. Vor den Toren des Lagers ist gerade ein Mann am Verdursten. Der Besitzer weiß von diesem Mann, und müsste nur eine Flasche abgeben, um den Mann vor dem Tod zu bewahren. Gäbe es irgendeine Option in dem Szenario, die man eher tun sollte, die also "moralischer" wäre? Oder darf man sich ein solches Urteil nicht erlauben, weil das Recht des Besitzers, sich frei zu entscheiden höher wiegt? 

Mit dem Rest bin ich völlig einverstanden (außer mit der Idee, dass es ungerecht ist, dass wir Steuern für Asylanten zahlen), z.B. dass man nicht immer durch Geld helfen muss (dass man z.B. auch mit Nahrung helfen kann). Dass man nicht verpflichtet ist, einem Bettler etwas zu geben, weil die sich Hilfe auch auf andere Weise holen können.

Kommentar von Hanyaball ,

Bezüglich deines Beispiels: In meinen Augen sollte der Mann natürlich sofort Wasser bekommen. Jedoch frage ich mich gerade selbst, in wie weit das Eigentum des Konzerns unantastbar ist..   und komme zu dem Entschluss, dass meine Pauschale Aussage ("Letztendlich kam ich zu der Aussage, dass jeder das Recht hat, zu
entscheiden, wem er etwas abgibt, sogar wenn es ums verreckten geht.") nicht nur unmoralisch, sondern von der Seite der Vernunft her, (Einen Menschen als Opfer für den Erhalt des Eigentumsrecht) totaler Bullshit ist.

Ich danke dir für deine Zeit und deine ausführlichen Anworten!

Antwort
von Micromanson, 7

Er meint wahrscheinlich den Part mit der fehlenden Empathie.
In deinem Fall würde ich aber eher auf Egoismus schließen.

Wenn, dann wärst du antisozial-deviant.
Aber von diesen paar Zeilen kann ich natürlich keine Impulsivität, ständiger Erlebnishunger oder Verhaltensauffälligkeiten erkennen.

Also Kopf hoch. Schon alleine,dass du dir so Gedanken darum machst, spricht schon gegen jede Form von Psychopathie.

Antwort
von Mewchen, 56

Naja, Fehlen von Mitgefühl gilt als ein mögliches Zeichen von einem Psychopathen. Aber du sagst ja nicht, dass du es nicht würdest, sondern nur dass du es nicht müsstest. Das ist für mich ein Unterschied

Kommentar von Hanyaball ,

Ich habe versucht ihm zu erklären, dass das Situationsabhängig ist. Wenn
es um ein Brot geht, ist mir das egal. Ausgangspunkt ist meine Meinung
gewesen, dass ich jedem erlauben würde, so viel Flüchtlinge zu betreuen,
wie er will, solange er mir nicht vorschreibt, dass ich jemanden
betreuen und für diesen aufkommen muss.

Kommentar von Mewchen ,

müssen tust du gar nichts. Durch Betreuung würdest du sicher kein Leben retten, sondern nur sozial sein.

Würdest du hingegen genüsslich zuschauen, wie jemand vor deinen Augen elendig verreckt und ihm nicht helfen, weil du einfach keinen Bock hast, ja dann bist du ein Psychopath

Kommentar von Hanyaball ,

Danke für eine Antwort, aber das ist ja eben nicht der Fall. Allein bei der Vorstellung daran bekomme ich große Schuldgefühle.

Kommentar von Mewchen ,

na dann bist du kein Psychopath

Antwort
von Dahika, 4

Quatsch! Du bist nur kaltherzig und ich hoffe, dass du nie auf die Hilfe anderer Menschen angewiesen bist.

Antwort
von fitnesshase, 50

Naja grausam ist es aufjedenfall! Wenn du jetzt ein Brot hast und du könntest es einfach nur teilen um ein Leben zu retten - und du würdest es lieber genüsslich alleine essen und zuschauen wie der andere stirbt. Ja ich finde das auch irgendwie psychopathisch...

Kommentar von Hanyaball ,

Ich habe versucht ihm zu erklären, dass das Situationsabhängig ist. Wenn es um ein Brot geht, ist mir das egal. Ausgangspunkt ist meine Meinung gewesen, dass ich jedem erlauben würde, so viel Flüchtlinge zu betreuen, wie er will, solange er mir nicht vorschreibt, dass ich jemanden betreuen muss.

Antwort
von WillTell, 33

psychopathisch kannste wohl googeln. Umgangssprachlich, nicht ganz dicht in der Rübe bzw. außer der Norm. Ich würde dir rein faktisch zustimmen, müssen tut man nichts. Wenn ihr euch nicht angemessen unterhalten könnt und euch bei einer Meinungsverschiedenheit bzw. einer Diskussion gleich in die Haare bekommt, dann ist es wohl besser die Reißleine zu ziehen.

Antwort
von Gheeee4, 48

Wenn du nicht mehr schlafen kannst, dann bist du kein Psychopat. Psychos sind Menschen die kein Mitgefühl entwickeln können. Viele erfolgreiche Unternehmer sind Psychophaten aber laufen nicht Ammok

Antwort
von voayager, 3

Die meisten Leute gehen leichtfertig mit dem Begriff psychopathisch um, obwohl sie garnicht richtig oder überhaupt wissen, was damit gemeint ist. Solche Schwätzer weise man in die Schranken.

Antwort
von Thadeus, 33

Normal ist das nicht..du würdest ja auch wollen das man dir Hilft wenn es drauf ankommt oder ?

Kommentar von WillTell ,

So einfach ist das nicht mit der Hilfe. Bei uns in der Stadt bekommen sie 3 mal am Tag Catering. Sie streiken, wollen 5 Küchen und selbst einkaufen. Nachdem ein hoher Herr ankam haben am nächsten Tag 3 Stück gefrühstückt. Diese wurden dann bedroht.

Kommentar von Hanyaball ,

Natürlich will ich, dass man mir hilft, jedoch ist es sein/ihr gutes Recht mir die Hilfe zu verweigern. Also das ist zumindest meine Ansicht.

Kommentar von Thadeus ,

Natürlich allerdings könnte ich das schwer tun.Am Ende entscheidest du was du machst.Allerdings gibt es da einen Spruch.Tut man gutes,wird man dir auch gutes tun. Ich glaube zwar an keine Religion aber damit habe ich schon die ein oder andere Erfahrung gemacht

Antwort
von Dirndlschneider, 30

Es ist schlicht eine Frage der Menschlichkeit , einem Notleidenden zu helfen .

Wenn man selbst der Hilfe bedarf ist man froh an jeder Brotkrume . Eigentlich eine logische Schlussfolgerung . 

Antwort
von MichixDDD, 52

Hast doch recht ist deine Entscheidung

Antwort
von MarvinS2803s, 53

Bin auch deiner Meinung, auch wenns den Leuten da nicht so gut geht würd ich den nichts von meinen Sachen geben. Wenn der deine Meinung nicht toleriert hat er pecht gehabt^^

Antwort
von fernandoHuart, 29

Psychopathisch bist Du nicht. Nur nicht einfühlsam.

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