"Mir geht es zu gut" Gedanken
Hallo,
zurzeit geht es mir wirklich gut. Ich wurde in die gymnasiale Oberstufe versetzt. Ich habe "neue" und besonders neue gute Freunde. Ich bin nicht mehr so schüchtern wie ich es vorher mal war. Ich genieße die Ferien, statt wie früher immer zu zocken. Ich unternehme mehr mit Freunden. Ich tue etwas für meinen Körper (gehe ins Fitnesstudio---> möchte nicht mehr so dünn sein).. . Aber jetzt habe ich wieder komische Gedanken.
Früher war es immer so: Nach einer guten Zeit kam eine schlechte Zeit. Nach einer SEHR guten Zeit kam eine SEHR schlechte Zeit. Nun habe ich starke Angst, dass etwas (sehr) Schlimmes kommt. Je länger es mir gut geht, desto größer werden die Ängste :/ Was kann ich gegen diese Ängste tun?
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Was Du beschreibst ist die tief verwurzelte Angst der Menschen vor "dem Neid der Götter". Als ich die Bücher von J.M Simmel gelesen habe viel mir die Angst vor dem Glück auf. "Dafür muss ich irgendwann bezahlen."
Das leben besteht aus Rhythmen. Nicht umsonst spricht man vom "verflixten 7. Jahr". Der astrologisch Gebildete kennt den Saturnumlauf innerhalb von 28 Jahren und die damit verbundenen Spannungen alle 4 mal 7 Jahre.
Du hast aber eine ganz wichtige Erkenntnis gewonnen: Du hast Erfahrungen aus dem bisher erlebten gesammelt und Du kannst Deine neue Situation schätzen. Wert schätzen.
Kennst Du die Geschichte aus der Bibel mit den 7 guten und den 7 schlechten Jahren? Die waren vorher bekannt. Deshalb wurde in den guten Jahren Nahrung gehortet und so konnten die schlechten Jahre überstanden werden.
So ist es bei Dir. Du hast gute Freunde gewonnen. Das zu erkennen ist großartig. Aber Freundschaft muss man pflegen und so können auch Krisen überstanden werden. Pflege Deine Freundschaften. Du gehst ins Fitnessstudio. Prima. Es werden Zeiten kommen, in denen Du keine Lust hast. Mach es Dir zur lieben Gewohnheit. Wenn der Körper sich 21 Tage auf Regelmäßigkeit eingependelt hat, übernimmt es das Unterbewusstsein und es geschieht fast wie von selbst. Denke daran, wie gut Du Dich durch das Training fühlst. Wie Dein Körper immer besser aussieht. Wie Du immer weniger Krankheiten bekommst. Wie sich Deine persönliche Ausstrahlung dadurch verbessert und Du dadurch immer mehr Kontakt zu Menschen mit Persönlichkeit bekommst. Kommen die Durchhänger (die mageren Jahre), kannst Du Dich besser erinnern. Noch besser ist, wenn Du mit jemandem gemeinsam trainierst. Kommen die Krisen in Freundschaften, so stehst Du diese viel besser durch, wenn Du diese Freundschaft nicht nur genossen, sondern auch gepflegt hast.
Und ganz nebenbei bereitest Du Dich dadurch auf eine persönliche Partnerschaft vor, die ganz anderen Bestand haben wird. Und auch im Berufsleben wirst Du feststellen, wie sich immermehr Erfolge einstellen. Allerdings musst Du auch immer die Rhythmen beachten. Nicht immer kann man vorwärtsstürmen. Oft ist es gut, abzuwarten.
Die Götter neiden Dir nichts, sondern freuen sich über Dein Glück, wenn Du so handelst.
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Bei Suchtkranken gibt es so was wie die Sehnsucht nach der Katastrophe. Ich kenne dich zu schlecht um zu überprüfen, ob du in deinem Umfeld mit dieser Seuche Kontakt hattest und ob diese Schaden auf dich ausgeübt hat. Vielleicht hast du unter massivem Druck gelitten - ich weiss es nicht. Die Sache ist nicht mal eben zu entscheiden. Dazu ist das Thema "Angst" zu komplex. Ich kann dir nur allgemeine Hinweise geben:
Nehmen mir an, du bekommst eine Panikattacke. In diesem Moment solltest du dich fragen: wo ist der Zusammenhang? Emotional? Vom Denken her? Warum schliesse ich falsch? Usw. Dazu brauchst du aber ein Umfeld, das das ganze unterstützt und versteht worum es überhaupt geht. Vielleicht hilft dir die Lektüre folgendes Buches weiter:
Fritz Riemann - Grundformen der Angst.
Viel Glück.
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versuchen nicht dran zu denken, genieße jetzt die zeit
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Gute Laune kann man Speichern - in anderen Menschen.
Speicher ein wenig Gute Zeit in deinen Freunden, vielleicht bekommst du etwas davon zurück, wenn du es am meisten brauchst, und am wenigsten erwahrtest.
Ansonsten bleibt dir nicht viel mehr als die jetzigen Guten Zeit zu genießen, und dir deine Gedanken für die Schlechte Zeiten zu merken. Denn auch die nächsten Schlechten Zeiten werden vorbeigehen. Und dann kannst du dich schon auf die nächsten Guten Zeiten freuen.
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Erst einmal geenniieeßen!
Warum es so machen wie Till Eulenspiegel. Der hat beim bergab gehen schon gestöhnt, dass er auf den nächsten Berg rauf muss. Tut das nötig - Nöö
Warum machst du dir Sorgen? Warum diese Erwartungshaltung?
Ich war tierisch schüchtern, alle in der Klasse hatten schon den so und so viel-ten Freund, nur ich natürlich nicht... (kennst du) Dann habe ich meiner Mutter mein Leid geklagt, sie hat dazu nur gesagt:
Man hat es immer so, wie man es haben will; und wenn das nicht so ist, dann muss man das ändern.
Das habe ich mir dann im Kopf zergehen lassen. Ja, wie will ich es denn eigentlich haben.
- Ich will anders sein
- die anderen sollen mich anders sehen
- .....
Kurz darauf kam die Sache dann in Schwung und mein Leben änderte sich genau in die Richtung, die ich haben wollte.
Kannst dir das ja auch mal im Kopf zergehen lassen.
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auf dem höhe punkt des glücks kann nur das schlechte kommen und auf dem tiefsten punkt des unglücks kann nur das glück kommen wie komts das du nicht im grösten massen dich nicht in der mitte befindest alleine das du hir bist bestärkst du unwwisend im bewusstsein das gefühl des kommenden tiefpunkts du tuhst gerade mehr fürs schlecht alls fürs gute
komischer weise wen etwas behauptet wird gewind es an bedeutung und das hat jetzt bedeutung dein so geglaubtes kommenden schlechten zeiten
lass sie doch kommen menschen die selbstvertrauen haben und selbstbewust sind die trozen allen zeiten sie wissen das sie sich nicht bezwingen lassen können den sie wissen genau wer sie sind und was sie könne die fehlzts an sowas dan hättest du weniger angst vor der zeit die sowas mit bringt
Kommentar von doppelfingerdoppelfinger 02.07.2012bist du ein automaten zocker
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Antwort von Efret1991 02.07.20121 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Hey,
ich würde dir empfehlen festzuhalten was gerade positiv läuft, dir also selbst festuzuhalten und dir bewusst zu machen warum es dir gerade gut geht. Weil vieles von dem warum es dir gut geht scheinst du ja selbst beeinflusst zu haben (du zockst nicht mehr so viel/ gehst in Fitnessstudion). Warum also solltest du wieder damit anfangen?
Versuche dir vor Augen zu führen was du tun kannst damit du nicht wieder in dein altes Verhaltensmuster zurück zu fallen. Mach dir evtl. klare Pläne was du tun willst um dein unsicheres Gefühl los zu werden. Wenn du dein Verhalten wirklich verändert hast (was z.b. die Schüchternheit angeht) dann ist es unwahrscheinlich das es sich wieder komplett ins Gegenteil umkehrt.
Übrigens ist es völlig normal das es im Leben auf und ab geht. Mein bester Tipp wäre also: Genieße die Zeit die du gerade hast und habe einfach Spaß.
Grüße
Kommentar von GaudiumGaudium 02.07.2012Danke :)
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Denke Positiv!
Wenn du jetzt immer daran denkst wird deine Angst nur noch größer! Denke Positiv und sage dir das du immer fröhlich sein willst (klingt doof, ist aber so) Denke nicht an die evt schlechte bevorstehende Zeit! Das wird schon! Und vielleicht kommt gar keine schlechte Zeit!
Genieße diese Fröhlichkeit!
In dem Alter passiert soetwas auch nicht selten!
LG TLM
Kommentar von GaudiumGaudium 02.07.2012Vielen Dank ! :)
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ignorieren, saufen was weiß ich :D..lern mal selbstbeherschung ;P
Kommentar von copiaincolla 02.07.2012Saufen voll daneben!
Diese Antwort hat mir SEHR geholfen ! :)
Das freut mich sehr und danke für Dein Lob.