MIr geht es schlecht was ist los mit mir?

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3 Antworten

Hallo, nun zu dir..Es kann bei dir alles sein, Angst aber auch nervliches Problem. Lass dich von mehren Ärzten untersuchen. Es gibt soviele Faktoren, dass man das in diesem Forum nicht klären kann. Ich empfehle dir dich von mehren Arzten abschecken zulassen. Das ist sowohl ein Pychoische als auch ein körperliches Problem.. Also kein Aberglaube von Quacksalber die versuchen dich mit Aberglaube weiterbringen wollen..

Gruß

Sneiper72

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Kommentar von s3bkun
19.05.2016, 08:41

Hallo Sneiper72, auch dir Danke für deine Antwort. Was aber genau meinst du mit mehreren Ärzten? 

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Es gibt einen Auslöser für diese plötzliche unerwartete neue Depression an der du gänzlich unbeteiligt bist. Du schreibst sehr pragmatisch, wenig über dein "wahres Inneres". Aber ich versuche deine Frage zu beantworten.

Es ist nicht ungewöhnlich, dass bei Depressionen eine Remission, ein Rückfall auftritt. Warum, darüber gibt es verschiedene Aussagen. Man weiß, das im Gehirn stimmungsaufhellende Serotonin (das Glückshormon), welches ausgeschüttet und an die sogen. Rezeptoren weitergegeben wird, dort nicht lange genug hängen bleibt und so  Schübe (trotz erfolgreicher Therapie) ausgelöst werden. Als Therapie rät man, das Serotonin durch Medikamente zu erhöhen. Andere Erklärungen sind vielfältig, aber noch nicht richtig erforscht. Auch werden noch verschiedene Therapien angeboten, die noch in den Kinderschuhen stecken (darüber weiß ich zu wenig).

Eine These gibt es noch, da vermutet man, dass der Patient sich unbewusst gegen eine Heilung wehrt, um die Fürsorge, die Betreuung, die Hilfe nicht zu verlieren.

Die körperlichen Beschwerden bei dir, die physiologisch nicht bestätigt werden, sind mit Sicherheit Folgen deiner Grunderkrankung.

Vielleicht helfen dir diese realistischen Erkenntnisse und du besiegst deine Angst. "Angst darfst du nicht haben" heißt es. Es gibt immer Veränderungen im Leben, man nimmt die Veränderung an und das Leben geht trotzdem weiter. So kann es auch bei dir sein, damit du dich dauerhaft frei fühlst.

L.G.

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Kommentar von s3bkun
19.05.2016, 08:59

Danke für deine Antwort. Also bist du der Meinung, dass meine ganzen Symptome von der Psyche kommen?

Das mit dem Serotonin ist mir durchaus klar. Nehme seit Jahren auch schon Citalopram. 

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Du hast einen langen Leidensweg hinter dir und nun, wo du wieder einigermaßen stabil bist und jeden Tag arbeiten gehen sollst, holt dich die Angst wieder ein, dass du dem nicht gewachsen sein wirst. Du forderst dich quasi auf, wieder zusammenzu brechen, wieder aufzugeben, du brauchst wieder Hilfe, du schaffst es nicht allein.

du hast den Glauben an dich längst verloren, und auf Ärzte und Fachleute gehofft. die sind nun nicht erreichbar, mit dir selbst kommst du nicht klar, du verzweifelst, du bist wieder am Punkt null angelangt.

das ist ein Kreislauf, in dem du gefangen bist. Die Angst vor der Angst beherrscht dich.

Du brauchst etwas, was weder mit Arzt noch mit Klinik auch nur ansatzweise zu tun hat. Was könnte dir heute Freude machen? Was war es, das du gern getan hast, wer, den du getroffen hast und wo sind die anderen, die um dich herum? du musst sie wahrnehmen, die Alltags menschen, die vernachlässigten Freunde und Hobbies.

Wende dich ganz bewusst dem Leben zu und spüre, wie deine Kraft wieder erwacht. Du hast sie, du musst sie nur wiederbeleben und an dich selbst, dein Können, deine Person glauben lernen.

Verbiete dir, zu einem Arzt zu gehen, es hilft dir nicht.

Konzentriere dich ohne an später zu denken auf das, was du gerade tust und nichts anderes. Es ist wichtig, zu spüren, dich selbst zu beobachten, was du berührst, was du riechst, siehst, wer mit dir spricht etc.

Diesen Kreislauf zu unterbrechen ist Arbeit, und hart. aber du kannst es bewältigen, wenn du dich auf dich selbst besinnst und therapeutische Unterstützung nicht mehr zulässt.

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Kommentar von Sneiper72
19.05.2016, 08:31

Was redes du für ein schwachsinn? Das hilft ihn bestimmt weiter.. Mit Aberglaube kommt er auch nicht weiter..Also reden nicht so ein mist..

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Kommentar von s3bkun
19.05.2016, 08:39

Danke Rosalielife für deine Antwort. In einigen Punkten gebe ich dir vollkommen recht. Trotz meines jungen Alters habe ich bereits eine Menge erlebt und durchgemacht. Und auch sehe ich mich bereits als austherapiert an. Denn etwas Neues kann mir wohl kein Therapeut dieser Welt mehr erzählen. Dennoch, halte ich es für ratsam zumindest eine ambulante Therapie weiter zu führen, als Unterstützung oder zur Vorsorge. Z.B kann ja immer mal was passieren was mich vollkommen aus der Bahn wirft.

Ich weiss dass es allein an mir liegt diese ganzen Kreisläufe zu durchbrechen und zu entfliehen aber ich fühle mich so verdammt kraftlos. Was mir damals vor meiner Erkrankung viel Freude bereitet hat waren meine Freunde, von denen aber nur noch weniger als eine Handvoll geblieben sind. 

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