Mir fällt meine Berufswahl viel zu schwer. Bitte LESEN?

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3 Antworten

Hallo, 

eine Lehre abzubrechen, ist - gerade in der heutigen Zeit - nun einmal keine gute Idee. 

Lücken im Lebenslauf, das hast Du ja schon erkannt, wollen später gut erklärt werden. 

Nun ist ein Abbruch nach einem halben Jahr auch nicht so tragisch, denn diese Lücke lässt sich immer unverfänglich füllen (Weltreise, Sprachtraining, Aushilfsjobs, um den richtigen Beruf zu finden etc.). Auf Deutsch: Diese sechs Monate lässt Du später in einer aktualisierten Form des Lebenslaufs verschwinden oder verteilst sie anders. 

Außerdem passen ja zwei Jobs nicht immer nahtlos zusammen, deshalb würde ich da jetzt nicht zu ängstlich sein, sondern mich eher der Zukunft widmen. 

Grundsätzlich ist ein Auslandsaufenthalt niemals verkehrt, denn er erweitert den eigenen Horizont und verändert die Sichtweise. Sechs Monate sollten Minimum sein, länger ist besser. 

Also ab ins englischsprachige Ausland. Da gibt es doch viele Möglichkeiten, gerade in der Gastronomie und im Hotelfach oder in der Tourismusbranche. Schau Dich mal in England oder Irland um, ob und wo Aushilfen gebraucht werden oder Du machst es auf die harte Tour: Hinfahren und sich erst dann kümmern. Vorteil: Du bist gezwungen, etwas (allein) zu tun und ein Problem schnell zu lösen. 

Für beide Länder gibt es ja bei Einreise und Aufenthalt keine Probleme, daher meine Empfehlung. 

Zum Thema FB: Nicht alle Airlines setzen Kenntnisse im Hotelfach voraus. Eine Vorgabe ist aber fast immer, dass Du in der Lage sein solltest, mit (schwierigen) Leuten umgehen zu können, und wenn Du dies in Deinem BFD-Jahr gelernt hast, ist das auch gut; genauso wie ein Job in einem Altersheim, im Kindergarten, bei einer Eventagentur usw. 

Man kann aber sagen: Die Voraussetzungen sind so vielfältig wie die Zahl der Airlines. Außerdem bist Du nicht auf Deutschland beschränkt, sondern kannst in ganz Europa arbeiten. 

Schau Dir doch einfach mal die Stellenausschreibungen verschiedener Airlines an, von Norwegen über England, Deutschland, die baltischen Staaten bis zur Schweiz. Was verlangen alle gleich (abgesehen von den gesetzlichen Vorgaben der EU), wo gibt es Unterschiede? 

Du suchst Dir die Airline heraus, welche die meisten Vorgaben macht und die versuchst Du dann im Laufe von ein, zwei Jahren zu erfüllen. Dann sind die Airlines mit geringeren Anforderungen kein Problem mehr. 

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Also ich rate dir dich einfach weiterhin zu bewerben im hotelfach. Aus eigener erfahrung weiß ich dass da totaler personalmangel ist. Bei mir hat auch eine angefangen die ihre dritte gastronomische ausbildung jetzt gestartet hat, also nicht verzweifeln. Flugbegleiter würde ich danach machen wenn du eine ausbildung hast weil flugbegleiter eben keine richtige ausbildung hast aber du gute chancen mit gastronomischen ausbildungen hast in den beruf einzusteigen. Nur um dein englisch zu verbessern brauchst du nicht ins ausland, disziplin und meinetwegen ein englischbuch aus der klassenstufe bei der du angefangen hast nix mehr zu verstehen reicht:)

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na, allzu tragisch ist das nicht.

dein englisch musst du auf jeden fall verbessern, ein auslandsjahr ist sicher eine sehr gute möglichkeit.

nur weil du eine ausbildung abgebrochen hast, bedeutet das nicht, dass du nun nie wieder eine stelle in der gleichen branche bekommst. als grund kannst du ja sagen, du hättest dich damals einfach etwas überfordert gefühlt mit der ganzen situation.

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