Minijob nach ca. 30 Stunden innerhalb von einer Woche kündigbar?

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3 Antworten

Deine geleisteten Arbeitsstunden müssen ausgezahlt werden.

Rede mal mit deinem/r Ansprechpartner/in in der Firma, durch ein persönliches Gespräch lassen sich viele Missverständnisse schnell aus dem Weg räumen.

Wegen der Kündigungsfrist schau mal in deinen Arbeitsvertrag, da steht es drin. 

In der Probezeit sind aber 1 Woche und weniger üblich.
Nach einem Gespräch wäre sicher auch eine Verkürzung der Frist möglich.

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Kommentar von LeonLuke123
15.09.2016, 20:56

Danke für die schnelle Antwort. 

Ich habe einen Personalfragebogen bezüglich meiner nötigen Personaldaten ausgefüllt mit Anschrift,IBAN,Soz.Versicherungsnummer etc. und gestern abegegeben aber unterschrieben sollte der erst nach dem der Arbeitgeber die nötigen anderen Felder ausgefüllt hat werden. Gilt bis dahin unser mündliches Versprechen, dass ich zwei Tage probearbeite und danach übernommen werde? Theoretisch bin ich ja gerade noch beschäftigt und müsste nur den Vertrag unterschreiben um weiterhin arbeiten zu gehen dort. Wenn ich dann übermorgen in die Firma komme meine Sachen abgebe und den Wunsch äußere nicht weiter eingeplant zu werden , weil ich kein weiteres Interesse nach den Vorfällen habe setzen wir praktisch über unser Gespräch eine Art Kompromiss für den nicht beendeten Vertrag in Kraft?

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Auch beim Minijob sind die Kündigungsfristen gesetzlich geregelt; siehe in der minijob-zentrale.de unter Arbeitsrecht bzw. in dem Link hier:
www.minijob-zentrale.de/DE/0_Home/01_mj_im_gewerblichen_bereich/20_arbeitsrecht/node.html

wie z.B.:
Die gesetzliche Grundkündigungsfrist, die Arbeitgeber und Arbeitnehmer
einzuhalten haben, beträgt vier Wochen zum Fünfzehnten oder zum Ende
eines Kalendermonats. Bei vorübergehender Aushilfe kann für die ersten
drei Monate eine kürzere Frist einzelvertraglich vereinbart werden.


Gruß siola55

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Kommentar von siola55
16.09.2016, 20:35

Die Kündigungsfrist in der Probezeit beträgt 2 Wochen. ( § 622 Abs. 3 BGB.)

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Kommentar von siola55
16.09.2016, 20:38

Kündigungsfristen in der Probezeit

Die gesetzliche Kündigungsfrist in der Probezeit beträgt nach § 622 Abs. 3 BGB zwei Wochen. Diese Mindestfrist gilt in Probearbeitsverhältnissen aber längstens für die Dauer von sechs Monaten. Bei längeren Probearbeitsverhältnissen lebt daher nach Ablauf dieser sechs Monate die Grundkündigungsfrist des § 622 Abs. 1 BGB wieder auf. Die Kündigung des Probearbeitsverhältnisses ist daher nur unter Einhaltung einer
vierwöchigen Kündigungsfrist möglich, wenn die Kündigung nach Ablauf von sechs Monaten Arbeitszeit erfolgen soll.
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Hallo,

meiner Meinung nach muss die bisher geleistete Arbeit auch vergütet werden.

Was die Kündigungsfrist angeht, das sollte eigentlich in dem zuvor geschlossenen Arbeitsvertrag festgehalten sein.

Aber bereits 30 Stunden in 5 Tagen läßt für mich eigentlich nicht auf einen Minijob schließen, sondern schon eher nach einem versicherungspflichtigen Teilzeitjob, zumindest dann, wenn die Stundenanzahl pro Woche so weitergehen sollte.

LG

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Kommentar von LeonLuke123
15.09.2016, 20:52

Danke für die Antwort, ich hätte die Stunden auf zwei mal die Woche arbeiten reduziert ab jetzt. Ich habe einen Personalfragebogen bezüglich meiner nötigen Personaldaten ausgefüllt mit Anschrift,IBAN,Soz.Versicherungsnummer etc. und gestern abegegeben aber unterschrieben sollte der erst nach dem der Arbeitgeber die nötigen anderen Felder ausgefüllt hat werden. Gilt bis dahin unser mündliches Versprechen, dass ich zwei Tage probearbeite und danach übernommen werde, theoretisch bin ich ja gerade noch beschäftigt und müsste nur den Vertrag unterschreiben um weiterhin arbeiten zu gehen dort.

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