Frage von ErsterSchnee, 84

Minijob - Stundenlohn Pflicht?

Ich habe einen Minijob, wo ich quasi nach "Aufgabenstellung" bezahlt werde. Ist die Aufgabe erledigt, bekomme ich das Gehalt, unabhängig von der tatsächlichen Arbeitszeit. Jetzt muss ich ja meine Arbeitszeiten protokollieren. Kann ich da die tatsächlich geleisteten Stunden angeben (so dass der Stundenlohn immer schwankt, aber noch deutlich über dem Mindestlohn liegt) oder sollte ich die Arbeitszeiten "anpassen", so dass ich monatlich immer die gleichen Stunden zum selben Lohn ausweise?

Nein, ich werde nicht ausgenutzt und es ist weder illegal noch Steuerhinterziehung noch Schwarzarbeit! Es geht lediglich um die Dokumentationspflicht.

Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeitsrecht, 37

Was willst Du denn "anpassen"?

Du musst nicht alleine dokumentieren. Das muss auch Dein AG. Der "passt" doch bestimmt auch nicht an sondern belegt, wie viel Geld er Dir wann für welche Leistung gezahlt hat. Du schreibst das genau so auf wie Du arbeitest. Dann passt das und es gibt keine Probleme wenn, wie Du schreibst, der Mindestlohn nicht unterschritten wird.

Problematisch wird es nur, wenn Du im Minijob über die 450 Euro kommst aber davon gehe ich jetzt mal nicht aus.

Kommentar von Hexle2 ,

Was ist falsch dass hier jemand den Pfeil nach unten drückt?

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