Frage von RickMasterxD, 83

Mindestverdienst, was kann ich beantragen um zu überleben?

Hallo,

Ich bin 21 Jahre jung und musste nach einer Kündigung ALG1 beanspruchen. Nun habe ich etwas gefunden und bin auch "fest" mit Vertrag eingestellt. Allerdings habe ich nur einen 84 Stunden Vertrag ( Monat) und bekomme dementsprechend auch nur knapp 600€ Netto raus. Gibt es irgendwelche Möglichkeiten noch Geld zu beantragen ? Ich habe allein schon 620€ Fixkosten ohne Nahrung und Benzin. Es ist unmöglich mit diesem Verdienst um die Runden zu kommen. Wo kann ich mich hinwenden um , evtl auch aufgestockt zu werden oder mindestens 800-900€ im Monat zur Verfügung zu haben.

Expertenantwort
von isomatte, Community-Experte für Geld, 17

Da kannst du dich nur ans Jobcenter wenden,deine privaten Aufwendungen/ Schulden interessieren hier aber nicht !

Es wird nur deine tatsächliche KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) ohne Abschlag für den normalen Haushaltsstrom berücksichtigt und dazu dann min. noch dein derzeitiger Regelsatz von 404 € für deinen Lebensunterhalt.

Wenn du also ca. 600 € an Nettoeinkommen hast dürfte dein Brutto bei ca. 750 € liegen.

Dir stünden dann zunächst deine 100 € Grundfreibetrag vom Brutto zu,von 100 € - 1000 € Brutto 20 % und von 1000 € - 1200 € Brutto noch mal 10 % Freibetrag.

Diese Freibeträge werden dann addiert,theoretisch vom Netto abgezogen,ergeben dann dein anrechenbares Nettoeinkommen und das wird dann auf deinen Bedarf angerechnet.

Würde dann noch ein Bedarf bestehen gibt es eine Aufstockung gezahlt.

Angenommen deine KDU - würde 496 € betragen + min. deine 404 € Regelsatz = min. 900 € an Bedarf,dass zumindest in der Regel für die nächsten 6 Monate Übergangszeit.

Denn in diesen 6 Monaten muss das Jobcenter in der Regel die tatsächlichen KDU - weiter anerkennen,auch wenn diese für eine Person nicht angemessen sind.

Du würdest dann eine schriftliche Aufforderung zur Kostensenkung bekommen und wenn du dir keine andere angemessene Wohnung suchen willst,dann bekommst du nach dieser Übergangszeit nur noch die angemessenen KDU - gezahlt und musst die Differenz dann selber zuzahlen.

Bei 750 € Brutto würden dir also 100 € Grundfreibetrag zustehen und von den übersteigenden 650 € ( 100 € - 1000 € Brutto ) stehen dir noch mal 20 %,also 130 € an Freibetrag zu,gesamt dann 230 €.

Es würden dann also min. diese 230 € theoretisch von deinen angenommenen 600 € Netto abgezogen,es bliebe dann ein anrechenbares Einkommen von ca. 370 € übrig.

Würde dein Bedarf also angenommen 900 € betragen,dann stünde dir zumindest für diese 6 Monate eine Aufstockung von min. 530 € zu.

Antwort
von DerHans, 29

Du kannst aufstockend AlG 2 beantragen.

Du hättest einen Anspruch auf 404,00 € plus die tatsächlichen Kosten der Unterkunft-

Erst nach 6 Monaten kann das Amt dich auffordern die Kosten der Unterkunft zu reduzieren.

Alle anderen Kosten interessieren niemanden. Da musst du schon sehen, wie du zurecht kommst-

Von deinem Erwerbseinkommen bleiben 100 € plus 20 % vom Mehrverdienst anrechnungsfre

Antwort
von Minty79, 33

Du kannst ALG 2 Aufstocken da dein Einkommen nun wirklich nicht reichen wird. Das Amt wird aber weiterhin daran Interesse haben das du dich um einen Vollzeitjob bemühst.

Antwort
von wfwbinder, 34

Jobcenter, Du bist dann "Aufstocker"

Kommentar von RickMasterxD ,

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Expertenantwort
von johnnymcmuff, Community-Experte für Miete & Wohnung, 10

Nun habe ich etwas gefunden und bin auch "fest" mit Vertrag eingestellt. Allerdings habe ich nur einen 84 Stunden Vertrag ( Monat) und bekomme dementsprechend auch nur knapp 600€ Netto raus.

Da verdient man ja sogar bei einer Zeitarbeitsfirma mehr Geld.

Gibt es irgendwelche Möglichkeiten noch Geld zu beantragen ?

Wohngeld und oder möglicherweise ergänzende Leistungen (ALG2)

Antwort
von FooBar1, 27

Du musst beim Arbeitsamt betteln gehen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community