Mindestunterhalt Begriff Erwerbstätig?

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2 Antworten

In Deinem Fall geht es offenbar um Kindesunterhalt. Wenn Du einem Kind unterhaltspflichtig bist, musst Du mindestens den untersten Satz der Düsseldorfer Tabelle zahlen. Das ist der so genannte Mindestunterhalt. Vor der Zahlung dieses Mindestunterhalts schützt Dich auch der Selbstbehalt nicht - egal ob man ihn mit 880,- Euro oder mit 1.080,- Euro ansetzt. Es sei denn, Du könntest nachweisen, dass Du beim besten Willen nicht so viel verdienen kannst, um den Mindestunterhalt zahlen zu können. Dieser Nachweis wird Dir aber nicht gelingen. Da Du offenbar nicht erwerbsunfähig bist, kann man von Dir verlangen, dass Du irgendeinen x-beliebigen Job annimmst (vielleicht sogar noch einen zusätzlichen Nebenjob), um den Kindesunterhalt zahlen zu können. Wer einem minderjährigen Kind unterhaltspflichtig ist, darf sich nämlich nicht einfach selbständig machen, wenn dabei nichts raus kommt. Erst einmal musst Du den Mindestunterhalt sicherstellen, erst danach darfst Du dich um Dich selbst und um Deine eigenen Lebens- und Berufswünsche kümmern.

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Kommentar von AalFred2
21.09.2016, 12:55

Da hast du etwas vollkommen falsch verstanden. Der Selbstbehalt heisst Selbstbehalt, weil man ihn selbst behalten darf, bevor man Unterhalt zahlt. Erst, wenn man mehr verdient, muss man davon Unterhalt zahlen.

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Es ist kein erwerbstätige ja / nein, sondern Einkünfte stammen aus Erwerbstätigkeit oder eben nicht. Falls es Erwerbseinkünfte und nicht Erwerbseinkünfte gibt, wird der Selbstbehalt anteilig angepasst. Sprich wenn 50% der Einkünfte aus Erwerbstätigkeit stammen sind es 980€.


Ich baue gerade einen Online Shop auf und generiere noch keine Einkünfte habe Ausgaben die aber keinen Interessieren....

Das interessiert in den Moment wo mit den Shop auch Einnahmen erzielt werden. Dann sind die Ausgaben natürlich vorher abzuziehen.

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