Wenn ja/nein ... wieso?

Es kann und darf nicht sein, dass man 40 und mehr Stunden in der Woche arbeitet und davon dann nicht leben kann. Die Firmen müssen mal wieder umdenken und weg von der GEIZ ist .... Gesellschaft.

Damit wird dann ein Existenzminium festgelegt. Gibt es in anderen Staaten und die fahren sehr gut damit.

Ja. Lohndumping sollte keine Chance mehr haben.

Damit wäre dem Sklavenhandel und den Arbeitern, die ihre Seele verkaufen würden, ein Riegel vorgeschoben.

Fänd ich nicht schlecht, da ich selbst verhältnismäßig unterbezahlt bin aber ich glaube dennoch, dass es sehr schwierig zu handhaben sein würde...

ganz klar ja denn wenn ich sehe das macnhe bei 14 std am Tag (Gerüstbau, LKW Fahrer, Bauarbeiter und co) nicht mal 1400€ netto im Monat haben da wird mir schlecht., Das kriegen Hartz IV empfänger ohne das sie nen Finger krumm gemacht haben ja schon fast. Die haben anspruch auf Miete Nebenkosten GEZ gebühren und ihren Lebensunterhalt. Also auf jeden fall gut wenns käme damit diese Jobs auch mal anständig gezahlt werden.
Dem Raubtierkapitalismus muß Einhalt geboten werden. Die von den Gewekshaften geforderten 7,5 €/h sind eh noch sehr moderat. Es darf nicht sein, daß der Nutzen (Gewinn!) privater Unternehmen von uns allen über aufstockendes AlG2 noch subventioniert wird!

das würde ausarten! es gibt branchen in denen man einen mindestlohn unmöglich definieren kann!
strick4a am 17. Dezember 2007 13:09 welche ?
Unternehmen, welche nur deshalb existieren können, weil sie ihren Angestellten Löhne zahlen, von denen diese nicht ihren Lebensunterhalt bestreiten können, haben ihre Daseinsberechtigung verloren!

Berlin (ots) - Das Institut für Makroökonomie- und Konjunkturforschung (IMK) hält Teile der Hartz-Gesetze für Konstruktionsfehler, weil immer mehr Menschen neben ihrer Arbeit auf Sozialleistungen vom Staat angewiesen sind. "Die Hartz-Gesetze haben die Ausweitung eines Niedriglohnsektors stark begünstigt", sagte Hartmut Seifert, Arbeitsmarktexperte des gewerkschaftsnahen Instituts, dem "Tagesspiegel am Sonntag" [08.12.2007]. Denn die Unternehmen könnten davon ausgehen, dass - auch wenn sie niedrige Löhne zahlen - der Staat die Gehälter aufstockt. "Aber es war nicht vom Staat geplant, ein Kombilohn-Modell auf diese Weise einzuführen", sagte Seifert. Das Problem werde sogar weiter zunehmen. "Es ist realistisch anzunehmen, dass es bei einer weiteren Erholung auf dem Arbeitsmarkt immer mehr Aufstocker geben wird", sagte Seifert. Der Arbeitsmarktexperte hält eine Überarbeitung der Hartz-Regelungen daher für sinnvoll. "Der Staat muss sich überlegen, wie unser Erwerbssystem in Zukunft aussehen soll."
In der vergangenen Woche hatte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) eine Studie veröffentlicht, wonach im Januar 2007 rund 1,3 Millionen Personen Hartz-IV-Leistungen bezogen, obwohl sie einer Beschäftigung nachgingen. Das waren rund 400.000 mehr als im Jahresdurchschnitt 2005.
(presseportal.de)

Sonst landen wir mit dieser Kanzlerin und ihrem Kabinett irgendwann beim
-Einheitslohn
-Einheitsrente
-Eiinheitskleidung ...
Was soll denn noch alles vor- bzw. festgeschrieben werden?
Weniger Markteingriffe tun besser, als ständig alles reglementieren zu wollen...
So polemisch kenn ich dich gar net! Bist Du mit deinem Einkommen zufrieden? Chinesische Zustände aus den 70ern drohn uns sicher nicht ...
bommel65 am 18. Dezember 2007 14:41 Wieso sollte ich mit meinem Einkommen unzufrieden sein?
Ich habe ein sehr sehr gutes Einkommen, u. A. auf Grund meiner fachlichen Qualifikationen und Weiterbildungen. Ich brauche mir daher momentan keine Sorgen zu machen.
Die Frage stellt sich nur - wo soll das Alles denn noch hinführen?
Der Markt sollte sich wieder mehr selbst regeln können... Grüße!

hemmt die wirtschaft, fördert inflation usw.

Dadurch würden besonders die Jobs für wenig Qualifizierte teurer und die sind am leichtesten zu automatisieren oder ins Ausland zu verlagern - sie würden also wegfallen und es gäbe wieder mehr Arbeitslose.
Halte ich für Unsinn. Rationalisiert oder ins Ausland verlagert wurde und wird schon IMMER! Manche Firmen sind aber auch schon wieder "reumütig" z. B. aus China zurück gekommen.
Ich finde nicht das ein Mindestlohn sinnvoll wäre. Denn wer garantiert das dieser auch an Inflationsbedingte Preiserhöhungen angeglichen wird. Denn wenn alle Mindestlohn erhalten dann werden die Leute auch nur soviel erhalten und nicht mehr. Die Gewerkschaften werden es schwieriger haben zu Verhandeln, da die Arbeitgeber dann immer sagen werden "Soll doch die Politik denn Mindestlohn anheben". Und wer garantiert das andere Länder denselben oder ähnlichen Mindestlohn haben oder einführen. Mindestlohn ist jedenfalls ne sehr wacklige Angelegenheit der auf lange Sicht zu Stagnation führen wird.
Unbedingt - das Leben ist doch sonst kaum noch bezahlbar!
Andere Länder haben kein Deutsches Kündigungsschutz. Ein einmal eingestellter kann nur mit Mühe und Not wieder entlassen werden. Folge: Den höheren Lohn wird seine ganze Branche, Umgebung, (...) mitbezahlen müssen. Oder der ganze Laden geht Hopps.
Komisch. Dänemark soll einen noch strengeren Kündigungsschutz haben. Trotzdem haben sie weniger Arbeitslose als wir. Wie paßt das in deine Argumentation?
So entstehen Legenden. Dänemark hat fast keinen Kündigungsschutz.

Ein Mindestlohn muss unbedingt gesetzlich geregelt sein, damit keine Missbräuche entstehen.
Chancengleichheit für alle. Schluss mit Dumpinglöhnen
Ein Mindestlohn löst einige Problem, schafft aber viele neue. Leider sind die Informationen im Netz dank Gewerkschaften sehr einseitig - eine gute Übersicht über die Argumente gegen den Mindestlohn gibt es unter http://www.mindestlohn-blog.de
Ich halte es für ein Armutszeugnis, wenn Menschen einer Vollzeitbeschäftigung nachgehen und trotzdem auf staatliche Unterstützung angewiesen sind. Zudem sehe ich auch keinen Grund einem Hartz4 Empfänger einen Flachbildfernseher, Zigaretten und Alkohol zu bezahlen, wenn dieser für Nichtstun mehr erhält als z.B. ein Zimmermädchen oder eine Küchenhilfe (Spüler/in) für eine sehr anstrengende Arbeit. Mfg Rabbicook

Mindestlohn ist ein Fehler. Unüberlegt klingt es zunächst sozial und fair, aber faktisch werden alle niedrigqualifizierten Arbeitnehmer endgültig vom Arbeitsmarkt ausgegrenzt, deren Leistungsfähigkeit unter dem Mindestlohn liegt.
Die Lohnkosten müssen nämlich in jedem Falle von den Bediensteten erwirtschaftet werden -- leider gibt es aber Personen, deren Leistung nicht dem Mindestlohn entspricht. Folgerichtig werden diese Personen dann gar keinen Job mehr haben.
Außerdem betrifft Mindestlohn auch Gruppen, die froh sind, sich etwas hinzuverdienen zu können und die gar nicht auf Sozialtransferleistungen angewiesen sind.