Frage von densch92, 39

Mindesteinkommen Wohngeld in meiner Situation?

Hallo, die Frage im Kurzformat:

Ich bin Student, kein Einkommen, lebe alleine in einer Wohnung .

Habe wegen diversen Gründen auch keinen Baföganspruch mehr.

Laut letztem Wohngeldbescheid ist meine zu berücksichtigende Miete 193 Euro.

Mein Einkommen dort waren 190 Euro.

Diese setzten sich aus 190 Euro Kindergeld (da ich noch unter 25 bin) in Form von Unterhalt

und einem 650 Euro KfW Kredit zusammen.

Der KfW Kredit wurde aber faktisch nicht als Einkommen gezählt, da eben Kredit.

Hatte dadurch 168 Euro Wohngeld pro Monat erhalten.

Nun ist weitestgehend alles gleich geblieben, bis auf folgende wichtige Änderung:

KfW Kredit ist weggefallen, dadurch als Einkommen nur noch die 190 Kindergeld übr, die natürlich unter dem mindesteinkommen liegen und dadurch ich auch kein Wohngeld mehr kriege.

Nach Gesprächen in der Verwandtschaft kamen wir dadrauf, dass mir die Verwandtschaft jeden Moat beispielsweise 200 Euro zukommen lassen würde.

Nur waren wir uns, da keiner die Mindesteinkommensgrenze kennt und das Wohngeldamt auch nichts dazu sagen will, unsicher wie viel sie mir da mindestens geben müssten damit Wohngeldanspruch besteht.

Kennt da jemand die Mindestgrenze?

Welchen betrag x müssten die mir da monatlich überweisen damit die 190 Euro+x über der Mindestgrenze liegt?

Nun stand auch noch der Gedanke im Raum dass man, insofern die Höhe geklärt ist, man das als Darlehen machen könnte in der Art

"Bis zum Studienabschluss überweisen wir monatlich XY Euro an ... als Darlehen. Ab Aufnahme einer Erwerbstätigkeit zahlt er es in 50 Euro raten zurück. Zinsen werden keine erhoben".

Hintergedanke ist einfach dass das Geld zwar zum Bestreiten des Lebensunterhaltes genutzt und auch so angesehen wird, aber faktisch als Kredit nicht als Einkommen angesehen und angerechnet wird.

Wäre dies so machbar?

So viel zu meinen Fragen.

Eines vorab:

Ich habe die selben Fragen, in etwas ausführlicher Form, bei 123recht.net gestellt und bekam dort (wortwörtlich!) als Antwort von einem Moderator:

"Sie möchten also einen Zuschuß als Darlehen ausgeben, um die Steuerzahler so dreist wie möglich abzuzocken? Da finden Sie hier natürlich keine Anleitung, und sollten Sie den Thread neu einstellen, sind Sie draußen." in Kombination mit einem Schließen des Fragethreads.

Auf deutsch gesagt, der Moderator9 dort würde gerne mal diverse Sachen mit meinem Geschlechtsteil machen und hat sich nicht getraut zu fragen. :-)

Jedenfalls wäre ich dankbar wenn als Antwort so etwas undurchdachtes und Hirnloses nicht kommt und ihr lediglich auf die gestellten Fragen eingeht. Für Moralpredigten und der Hilfe beim Verarbeiten von Minderwertigkeitskomplexen bin ich schließlich nicht da.

Zur Zusammenfassung nochmal die Fragen:

Was ist die Mindesteinkommenshöhe in meiner Situation (alleinlebend, 193 Euro anrechenbare Miete)?

Und diese Unterstützung durch die Verwandtschaft, liesse sich das als Kredit gestalten, sodass mir das Vorteile bei der Wohngeldberechnung bringt?

PS: die 190 Kindergeld kriege ich immer noch.

Antwort
von TreudoofeTomate, 21

Das ist ganz einfach. Deine Angaben können glaubhaft sein, wenn die hiernach zur Verfügung stehenden Einnahmen zuzüglich es zu leistenden Wohngeldes 80 des Bedarfs nach dem SGB XII erreichen.

Dein Bedarf setzt sich zusammen aus 404 EUR Regelbedarf, deiner tatsächlichen Gesamtmiete, deiner studentischen Krankenversicherung und evtl. Mehrbedarfen.

Zusammengefasst kannst du also davon ausgehen, dass auch die fingierten Kreditzahlungen von 200 EUR nicht ausreichen werden, das nötige Mindesteinkommen zu erreichen.

Kommentar von densch92 ,

..



Kommentar von densch92 ,

Hm, naja das Kindergeld gäbs ja auch noch.

Sagen wir mal
190 Kindergeld+200 + 168 Wohngeld=558 Euro Einkommen

Miete habe ich wie erwähnt 193 Euro, krankenversichert bin ich über die Eltern (kostet mich also nix), Mehrbedarf oder so habe ich meines Wissens nicht.

Mein Bedarf müsste demnach 404+193=597 sein, oder?
80% davon wären 477,6 Euro.

Müsste ich eigentlich doch noch drüber liegen, oder?

Hinge natürlich letztlich vom konkreten Wohngeldbetrag ab, den ich erhalte.
Da sich aber weder an der Miete noch sonstwo was geändert hat, müsste der wie vorher bei 168 Euro liegen, oder?

Stimmt der Gedankengang so?
Hängt natürlich davon ab dass die 200 Euro nicht als anrechenbares Einkommen gewertet werden, da dies wieder die Wohngeldhöhe drücken würde und es damit villeicht kritisch werden könnte.

Kommentar von TreudoofeTomate ,

Der Gedankengang stimmt so nicht. Denn nicht die wohngeldrechtlich zu berücksichtigende Miete wird berücksichtigt, sondern die tatsächliche Bruttowarmmiete.

Nein, der Wohngeldbetrag bleibt sicher nicht unverändert, wenn du freiwilligen Unterhalt bekommst. Dieser ist wohngeldrechtlich nämlich als Einkommen zu berücksichtigen.

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