Migräne krankenhaus?

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5 Antworten

Hallo Lisa2212Marie,

im Notfall könnt ihr natürlich in ein Krankenhaus fahren, das eine Neurologieabteilung hat.


Welcher Arzt hat denn bei deinem Mann die Migräne diagnostiziert? Der Facharzt für Migräne ist ein Neurologe. Er kann die richtigen Migränemedikamente verordnen. "Normale" Schmerzmittel (wie Ibuprofen) wirken nämlich bei Migräne meistens nicht.

Es gibt aber spezielle Migräneschmerzmittel – Triptane (z. B. Sumatriptan) - die im Notfall zuverlässig gegen die Kopfschmerzen und die Begleitsymptome wie Übelkeit helfen. Triptane gibt es auch als Zäpfchen oder als Nasenspray für Patienten, die sich stark übergeben müssen. Die Triptane, die am besten wirken, sind verschreibungspflichtig.


Darüber hinaus gibt es Medikamente, zur Migränevorbeugung. Auch hier ist ein Neurologe der richtige Facharzt, um zu entscheiden, ob eine medikamentöse Migräneprophylaxe sinnvoll ist.

Mir hilft bei meiner Migräne die Vorbeugung gut, indem ich die möglichen Migräneauslöser vermeide:


Bestimmte Nahrungsmittel sind häufig Auslöser von Migräne. Das können bei jedem Migränepatienten andere sein - man muss einfach beobachten, was man in den Stunden vor einer Attacke gegessen oder getrunken hat.

Häufig sind Geschmacksverstärker wie Glutamat Migräne auslösend. Sie sind in den meisten Fertigprodukten enthalten: Tütensuppen, Chips, xxx-fix -
Kochhilfen, Fertiggerichten, Gewürzmischungen, usw.


Menschen mit einer Veranlagung zu Migräne reagieren sehr sensibel auf Veränderungen, deshalb können bei ihnen ein regelmäßiger Schlaf-/Wachrhythmus und ausreichend Schlaf der Migräne vorbeugen. Man sollte auch einen geregelten Tagesrhythmus haben und vor allem die Mahlzeiten regelmäßig einnehmen (keine Mahlzeit auslassen). Ausreichend zu trinken ist sehr wichtig!

Histaminreiche Lebensmittel (Alkohol, reife Käsesorten, Nüsse,…) können bei Menschen, die zugleich auch eine Histaminintoleranz haben, auch zu einem Migräneanfall führen.


Aktiv-/Passivrauchen begünstigt ebenfalls Migräneattacken.

Auch Stress kann ein Auslöser sein. Wobei die Migräne häufig erst nach der Stressphase in der Entspannungsphase auftritt. Die Vermeidung von Stress ist wichtig. Regelmäßige Entspannungsübungen und leichter Ausdauersport können vorbeugend helfen.


Weitere (nicht immer vermeidbare) Auslöser der Migräne sind: Wetterumschwung, grelles oder flackerndes Licht.

Der erste Weg sollte aber immer erst mal zum Neurologen sein - für die Diagnose und zur Verschreibung der speziellen Migräneschmerzmittel (Triptane) oder von Prophylaxemedikamenten.


LG Emelina


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Kommentar von Emelina
28.03.2016, 12:08

Ärzte verschreiben bei Migräne immer erst mal Ibuprofen 800. Nur, wenn das nicht hilft, zahlt die gesetzliche Krankenkasse die teueren Triptane.

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Notaufnahme oder ärztlicher Bereitschaftsdienst, der ärztliche Bereitschaftsdienst ist die Vertretung des Hausarztes ausserhalb der Praxisöffnungszeiten, die Zentrale ist unter der Telefonnummer 116117 erreichbar. Nötigenfalls kommt der diensthabende Allgemeinmediziner auch zum Hausbesuch, abhängig von der Auftragslage ist jedoch mit längeren Wartezeiten zu rechnen. 

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Hallo :) Muss da zustimmen, wie manche schon oben gesagt haben, andere Krankheiten müssen ausgeschlossen werden, also unbedingt zum Neurologen, wenn ihr noch nicht wart. Ihr müsst dann die Auslöser erkennen, je schneller, desto besser. Es ist dann individuell, was man alles bei einer Attacke machen kann. Normalerweise hiflt es, wenn man in einem dunklen Raum ist, das Gesicht waschen, atmen, Ruhe... Was die Vorbeugung noch betrifft: meine Schwester hat auch Migräne mit Aura und bei ihr hat etwas Mutterkraut geholfen (sie nimmt Mutterkrautkapseln Dr. Böhm). Das ist nämlich kein Schmerzmittel, aber gute natürliche Migräneprophylaxe - wenn man die einige Monate nimmt, kann man die Häufigkeit und die Intensität der Anfälle reduzieren. Wie gesagt, das müsst ihr noch mit dem Neurologen besprechen, aber ich finde es lohnt sich auch mit natürlicher Abhilfe mal zu versuchen.

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Vor dem Internet ist man zum Arzt gefahren, die kennen sich mit sowas aus. Ich weiß nicht wie oft ich das hier schon geschrieben habe. Gute Besserung

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Kommentar von Christel5
28.03.2016, 12:18

Ich würde aber auch nicht abstreiten, dass man sich gern vorher hier mal austauscht.

Als ich die Grippe hatte, wollte ich meine Beschwerden der ganzen Welt erzählen. Da bin ich wie ein Mann. Wehleidig und mitteilungsbedürftig.

Trotzdem hast Du recht: Arzt - auch Bereitschaftsdienst. :)

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Ist Migräne schon einmal von einem Arzt festgestellt worden?

Bei den Beschwerden Deines Mannes würde ich einen Arztbesuch empfehlen. Es muss nicht unbedingt im Krankenhaus landen.

Aus eigener Erfahrung kann ich Dir sagen, dass Migräne einem es zuweilen schwer machen kann, ungehindert zu leben.
Versucht am besten, einen guten Neurologen zu finden.

Alles Gute.

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Kommentar von Lisa2212Marie
27.03.2016, 16:15

Ja damals hat der Arzt das gesagt da hat er Ibu 800 verschrieben bekommen die machen es aber eher schlimmer. Er hat da auch am Tropf gehongen das hat dann aber geholfen.

Ja ich mein ja ins Krankenhaus zum Neurologen auf die Station.

Vielleicht hängen die ihn wieder an den Tropf weil das kann er ja nicht wieder rauskotz** .

Am dienstag fängt ja auch die Arbeit wieder an und ich glaub nicht das er das schafft wenn es so weiter geht :-(!

Vielen dank!

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Kommentar von Lisa2212Marie
27.03.2016, 16:18

Ich würd wenn ein Arzt aufhätte auch direkt hingehen aber da Sonntag ist& Morgen auch noch Feiertag ist hat keiner auf. Und bevor er mir noch komplett zusammenbricht grad weil das schon 2-3 tage so geht und es auch nicht gut ist so oft sich zu übergeben dacht ich das es das beste wäre ins Kh zum Neurologen zu gehen:-/

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