Frage von quattro4,

Mietvertrag bei wohnen im Elternhaus?

Hallo,

wenn ich mit meinem Partner in mein Elternhaus ziehe, muss ich Miete zahlen? Meine Eltern wollen kein Geld, meinten aber, das Finanzamt könnte das verlangen, wegen steuerlichem Vorteil oder so...

LG, Quattro

Antwort von pollo,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Kurz und knapp: Nein, da ist gar nichts zu veranlassen. LG Pollo

Kommentar von EnnoBecker,

Sehr richtig. Die Eltern können schließlich selbst entscheiden, was sie mit ihrem Häuschen machen. Es hat keinerlei (steuerliche) Konsequenzen.
 

DH

Kommentar von mandelaua,

Von mir auch DH

Antwort von RautenMiro,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die erste Anwort ist nur ein Weckruf an die komischen Experten hier.

Ich z.B. bin 2-facher Papa... soll ich euch was erzählen, ich besitze Eigentum und habe KEINEN MIETVERTRAG mit meinen Sohnemännern.

Was sind denn Einkünfte aus § 21 Vermietung und Verpachtung??... ÜBERSCHUSS AUS VERMIETUNG... Wenn man keinen Überschuss erzielt, weil man keine Einnahmen hat, würde man automatisch in die Liebhaberei abrutschen, welche steuerlich nicht anerkannt würde..

Vermietung: Zahlung wirtschaftlich als GEGENLEISTUNG für die Überlassung des Gebrauchs oder der Nutzung.

So GAAANZ SICHER: Unentgeltliche Überlassung erfüllt KEINEN EINKOMMENSTATBESTAND des § 2 EStG.

Kommentar von pollo,

;-)

Kommentar von EnnoBecker,

Bingo.
 
Und was macht man da so als Papa? Richtig, man steckt den Kindern immerzu was zu - und weg isses wieder, das schöne Ersparte. Warum sollte man da auch noch den Fiskus mit erfreuen?

Antwort von Polo86,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

ich glaube so 25 % des normalen und üblichen Mietzinsen muß man verlangen auch als Eltern gegenüber den Kindern. Ich wohne auch in meinem Elternhaus und zahle € 270,-- brutto - dies war eigentlich die Grundlage für eine 80 m² - Wohnung im Miethaus meiner Mutter.

Antwort von papan1,

Wenn es eine abgeschlossene Wohnung ist, ist es sinnvoll, einen Mietvertrag mit den Eltern zu schließen, weil dann die Eltern zwar die Miete versteuern müssen, aber dafür auch die anteiligen Kosten als Ausgaben ansetzen können. Das führt dann meistens zu einem steuerlichen Verlust, was die gesamte Einkommensteuer der Eltern dann mindern kann.

Kommentar von pollo,

"Das führt dann meistens zu einem steuerlichen Verlust" Ja wissen wir denn, wie alt das Haus ist (AfA) ob es noch fremdfinanziert ist (Zinsen) und, und, und??? Nein, wissen wir nicht. Die Miete sollte mind. 75% des ortsüblichen Mietspiegels betragen, das sind schon mal eine ganze Menge Einnahmen. Da ist fraglich, ob die Werbungskosten die Einnahmen übersteigen. Ergo, das sollte man wohl erst mal hinterfragen und berechnen.

Antwort von mausespitz,

Wie kann man nur so viel Müll um nichts schreiben.

Antwort von DerHans,

Wenn deine Eltern an euch ohne Miete vermieten, rechnet das Finanzamt trotzdem so, als ob ihr die Mindestmiete für diesen Wohnraum zahlen würdet. Deine Eltern müssten also eine Miete versteuern, die sie gar nicht bekommen.

Kommentar von quattro4,

und wie berechnet man dann diese imaginäre miete?

Kommentar von pollo,

So ein Blödsinn!!! Nutzungswertbesteuerung gibt es nicht mehr in dem Sinne...

Kommentar von EnnoBecker,

@DerHans
 
Dann leg mal schon ein wenig Geld zurück für die Besteuerung der Prostitution, die du zwar nicht ausgeübt hast, aber ausüben könntest. Das Finanzamt wird dich zur Steuer veranlagen, so als ob du wirklich am Bahnhof Zoo stündest.
 
Du müsstest also ein "Honorar" versteuern, welches du gar nicht bekommst.  
Klingelt's?

Kommentar von RautenMiro,

Juhu Der Hans macht mal wieder Werbung für BLUBB-SPINAT.... MÜLL MÜLL MÜLL was der wieder schreibt.... Schuster bleib bei bei Deinen..... usw... Verkaufe Versicherungen aber halte Dich aus dem Steuerrecht raus.. BIIIIIIIIIIIIIIIITTTTTTTTE

Kommentar von mandelaua,

wie gerne würde ich jetzt für die Kommentare DH verteilen...

@Der Hans: Auch wenn Deine Antworten gut gemeint sein sollten, sind diese oftmals sowas von falsch. Bleibe bitte in Deinem Expertengebiet, damit ist jedem mehr geholfen.

Kommentar von EnnoBecker,

Naja...ich meine es ja nicht böse. Mir liegt nur viel daran., dass man seine Gedanken auch gern mal konsequent zu Ende denkt.

Kommentar von mandelaua,

Enno, ich glaube selber nicht, dass Du in böser Absicht antwortest oder kommentierst. Das machen sicherlich die Wenigsten hier.

Von meinem Kommentar galt auch nur die erste Zeile u.a. für Dich ;-) (war ja auch positiv für Euch gemeint)

Ich stimme Dir voll zu, dass man zu Ende denken sollte. Aber das macht halt nicht jeder. Stattdessen wird lieber eine falsche Antwort gegeben und das nächste Mal wieder und wieder...Das ist leider das Traurige hier.

Kommentar von ZauberinDanny,

LOL - DH Enno.

Antwort von dueber87,

Ja das stimmt,deine Eltern müssten einen "offiziellen" Mietvertrag aufsetzen,der dann ans Finanzamt weitergegeben werden kann,was man natürlich nicht macht ;0)

Antwort von Dekol,

was ist die Frage? Das Finanzamt wird bei nicht selbst genutztem Wohneigentum der Eltern von diesen wissen wollen, ob Einküfte aus Vermietungen erzielt werden.

Kommentar von quattro4,

es ist ein Zweifamilienhaus, mein Vater meinte allerdings, das die Bestimmungen für ein Zweifamilienhaus gar nicht gegeben wären. Es ist z.B. nur eine Heizung für beide Wohnungen. Die Wohnung war die ganze Zeit durch meinen Bruder genutzt, der schon immer drin gewohnt hat. Da gabs nie nen Mietvertrag. Die Frage ist jetzt, muss mein Vater das beim Finanzamt angeben oder nicht? Ist er dazu verpflichtet, einen Mietvertrag zu machen? Muss er evtl. dann die Heizung umbauen? Oder macht man nix und wartet mal, ob was kommt. Mein Bruder hat ja auch so da gewohnt...

Kommentar von Dekol,

ein Vertrag in Schriftform muss schon mal nicht her- da nach deutschem Recht ein Mietvertrag auch mündlich geschlossen werden (§550 BGB) kann. Die Höhe der Miete ist in Deutschland auch grundsätzlich zwischen Mieter und Vermieter frei vereinbar. Sie wird vom Staat nicht begrenzt. Mit der Heizung verstehe ich nicht so ganz, denn alle Mehrfamilienhäuser haben in der Regel nur eine Heizung für das gesamte Haus. Relevant ist nur, dass die Heizung den allgemeinen Bauvorschriften entspricht (also für die Größe beider Haushälften zugelassen), dass interessiert dann aber höchstens das Bau- und nicht das Finanzamt.

Kommentar von quattro4,

Es geht um das Ablesen der Heizung. Diese hat im Keller nur eine Messuhr (weiss nicht wie das heißt), man kann also den Verbrauch nicht einzeln für jede Wohnung bestimmen...und das müsste gegeben sein, bei einem Zweifamilienhaus...

Kommentar von Dekol,

wie gesagt, dass dürfte das Finanzamt wohl kaum interessieren. Das mit der Heizungsumrüstung dürfte bei Bedarf zudem eher mit geringem Aufwand zu ändern sein.

Kommentar von EnnoBecker,

"Das Finanzamt wird bei nicht selbst genutztem Wohneigentum der Eltern von diesen wissen wollen, ob Einküfte aus Vermietungen erzielt werden."
 
 
Sehr richtig. Und die Antwort ist NEIN.
 
Aus die Maus.

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