Mietrecht - Darf der Vermieter fristlos kündigen, wenn wir bei unseren Eltern zu Besuch sind?

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15 Antworten

Eine fristlose Kündigung mit dieser Begründung ist wirkungslos. Deshalb sollte diese Kündigung lediglich ignoriert werden. Keinen Widerspruch, Keine Reaktion deinerseits. Wenn der Vermieter sich im Recht wähnt, muss er eine Räumungsklage fabrizieren, die höchstwahrscheinlich vom Amtsgericht abgewiesen werden wird. 

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Nun scheint unser Vermieter dies als "besonderen Kündigungsgrund" nutzen zu wollen, um uns innerhalb 1 Woche aus der Wohnung zu werfen. Laut dessen Aussage (über Dritte!) hätten wir noch 1 Woche Zeit, bis die Wohnung geräumt sein soll.

Besuch ist schon mal bis zu 6 Wochen erlaubt und dann sind das hier auch noch besondere Umstände.

Eine Kündigung wäre nicht wirksam.

Der Vermieter kann Euch auch nicht einfach rausschmeißen und darf auch nicht die Wohnung betreten.

Lasst Euch eine Vollmacht von der Mutter geben dass Ihr  für die für die Zeit des Krankenhausaufenthaltes die Fürsorgepflicht der Kinder übertragen bekommt und Euch diesbezüglich in der Wohnung aufhalten dürft.

Laut dessen Aussage (über Dritte!) hätten wir noch 1 Woche Zeit, bis die Wohnung geräumt sein soll.

Falls der Vermieter kommt oder schreibt, gebt ihm eine Kopie der Vollmacht

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Laut dessen Aussage (über Dritte!) hätten wir noch 1 Woche Zeit, bis die Wohnung geräumt sein soll.

Da bindet euch dieser Dritte aber einen gewaltigen Bären auf. Solange ihr regelmäßig Miete zahlt, ist es dem Vermieter doch völlig schnuppe, wo ihr euch aufhaltet. Außerdem muss eine Kündigung schriftlich erfolgen.

Diesem "Dritten" würde ich mal gewaltig auf den Zahn fühlen, was er mit dieser Aussage bezweckt. Das entbehrt doch jeglicher Grundlage.

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Kommentar von NeoGriever
28.03.2016, 13:44

Ja, diese Vermutung haben wir auch, dass dieser Dritte (neue Mieter in der Wohnung unter uns) ein falsches Spiel spielt. Immerhin kam nach dessen Information, dass der Vermieter etwas von fristloser Kündigung sagte, sofort die Frage, wie teuer die Wohnung sei, da ein "Kollege" auch dringend eine Wohnung suchen würde.

Deine Überlegung ist garnicht SO abwägig.

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Ob ihr in eurer Wohnung seit oder nicht kann dem Vermieter vollkommen egal sein. Das ist natürlich kein Grund für eine Kündigung.

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Kommentar von NeoGriever
28.03.2016, 13:29

Gäbe es dazu eventuell auch eine Referenz dazu? Irgendwas im Internet, was dieses belegt? Leider scheitern meine Suchen danach.

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Als Besuch dürft ihr bis zu 3 Monate bleiben. Wenn euer Aufenthalt länger als 3 Wochen dauert, kann der Vermieter das Wassergeld um die Anzahl der besuchenden Personen Anheben. Mehr aber auch nicht, am wenigsten eine Kündigung. Da ihr diese Aussage wohl nicht vom Vermieter habt, sollen sich mal die da wohnenden Personen mit dem Vermieter reden. Es sei denn (möglichkeit), ihr macht da alle soviel Remmidemmi, dass es Beschwerden darüber gibt. Selbst dann muss er erst Abmahnen. Gebt nicht soviel darauf was 3. sagen, dass ist immer ein schlechter Ratgeber!

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Ich kann dir zwar jetzt nicht sagen ob das ein Grund ist (ich glaube eher nicht) aber ich kann dir sagen das eine Woche schon gar nicht geht, ich meine selbst bei uns wollte unsere uns auf 2 Wochen raus haben, er hat aber nur Minimal 6 Monate rausholen können

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Kommentar von Gerhart
28.03.2016, 13:38

Es soll Unterschiede zwischen fristloser und ordentlicher Kündigung geben.

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Kommentar von asidani
28.03.2016, 13:40

Ja gibt es auch aber ne Fristlose Kündigung muss schon einen sehr sehr guten Grund haben, und dann kannst du damit vor Gericht gehen, und dann dadurch nochmal ne Ewigkeit herauszögern und so weiter, so einfach ist das nicht

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Kommentar von asidani
28.03.2016, 20:46

Ne der wollte uns fristlos auf 2 Wochen draußen haben, dann haben wir geklagt und dann haben wir 6 Monate bekommen nachdem wir das etwa 1,5 Jahre rausgezögert haben (er hat Eigenbedarf als Grund genommen)

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Ist die bekanntgegebene Abwesenheit von uns gesetzlich gültig als Kündigungsgrund?

Nein.

Der Vermieter kann Euch nur wegen schweren Vertragsverletzungen, z. B. Nichtzahlung oder unpünktliche Zahlung der Miete, kündigen.

Wohnt mit dem Vermieter im selben Haus welches nur 2 Wohnungen hat?

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Kommentar von NeoGriever
28.03.2016, 13:41

Nein. Er wohnt sogar so weit entfernt, dass er über 3 Stunden mit dem Auto braucht, um zu unserer Wohnung zu gelangen. Es ist jedoch ein umgebautes 1-Familien-Haus, welches nun für 2 Familien fungiert. (Da ist auch noch so eine Sache bezüglich der Stromzähler. Denn es existieren für das gesamte Haus und die 2 Wohnungen nur 2 Stromzähler. Und über unseren wurde die Heizungsanlage mit angeklemmt. Aber wie gesagt: DAS ist eine andere Sache. Hochkompliziert.)

Bezüglich schwerer Vertragsverletzungen: Wir haben die Wohnung nicht auskühlen lassen. Wir haben die Wohnung nicht verwahrlosen lassen. Auch haben wir keinerlei Schäden am Haus verursacht und haben auch sonst Nichts Vertragswidriges getan.

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Weil ihr nicht ständig in der Wohnung seit eine fristlose Kündigung? Lächerlich!

Da müsst ihr schon eure Mieterpflichten eklatant verletzen und die Anwesenheit in der Mietsache ist keine Mieterpflicht!

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"Ich frage hier also: Ist die bekanntgegebene Abwesenheit von uns gesetzlich gültig als Kündigungsgrund?"

In den Antworten und Kommentaren ist ersichtlich, dass der Inhalt der Frage nicht richtig erfasst wurde. Es geht hier doch darum, dass der Vermieter einem Mieter die Wohnung kündigen will (ohne dass bisher überhaupt eine solche wirksame erfolgte), weil der Mieter nicht in seiner Wohnung ständi wohnt sondern bei den Verwandten um diese zu unterstütze. Es soll also wegen ABWESENHEIT fristlos gekündgt werden.

Das ist natürlich völliger Nonsens. Auf die Gerüchte bitte überhaupt nicht reagieren, keierlei Nachfragen nur SCHWEIGEN! Das bitte auch weiter, falls doch noch was Schriftliches kommen sollte. Abwesenheit ist kein Kündigungsgrund!!! Kein Mieter ist verpflichtet in seine Wohnung zu wohnen.

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Ihr habt doch bisher nicht einmal eine Kündigung erhalten!

Und was Dritte erzählen ist ja nun wirklich nicht relevant. 

Es geht den Vermieter nix an wo ihr Euch aufhaltet. Ergo also auch kein Grund für eine Kündigung.

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Solange ihr die Miete pünktlich bezahlt, kann ihm das doch egal sein!

sollte tatsächlich die Kündigung erfolgen, geht sofort zum Anwalt damit!

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Kommentar von Gerhart
28.03.2016, 13:37

Da solltest du gleich das Geld für den Anwalt mitschicken. Für eine wirkungslose Kündigung muss nicht der zu bezahlende Rat eines Anwaltes eingeholt werden.

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Kommentar von anitari
28.03.2016, 13:41

Warum immer gleich die Rechtskeule schwingen?

Abwesenheit ist kein Kündigungsgrund. Dazu braucht man keinen Anwalt.

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Natürlich nicht: Ihr könnt auch einen Monat in Urlaub fahren, ohne daß es den Vermieter zu interessieren hätte...

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Nun scheint unser Vermieter dies als "besonderen Kündigungsgrund" nutzen
zu wollen, um uns innerhalb 1 Woche aus der Wohnung zu werfen. Laut
dessen Aussage (über Dritte!) hätten wir noch 1 Woche Zeit, bis die
Wohnung geräumt sein soll.

Und wo ist die Kündigung? Selbst wenn...damit kommt der Vermieter nicht durch.

Lass dich nicht auf den Arm nehmen. lg

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Hi

das hört sich etwas konfus an.

Der müsste ja eine Räumungsklage betreiben! Habt ihr mal die Post durchgesehen? Ist vielleicht etwas vom Gericht dabei, was Aufklärung bringen könnte?

LG

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Kommentar von NeoGriever
28.03.2016, 13:38

Post wird jeden Arbeitstag abgeholt. Es war weder eine Kündigung, noch irgendwelche relevanten Schreiben zur Begründung selbiger vorhanden. Keine Gerichtsschreiben. Keine Anklagen. Nichts. Nur die üblichen Werbeprospekte und die orangenen "Betrugs"-Postkarten. Oder vieleicht hier und da mal eine kleine Mahnung (welche weder ins Gewicht fallen, noch irgendwas mit der Miete selbst zu tun hätten), ist wirklich nichts gekommen.

Zu betonen wäre: Wir sind Hartz IV Empfänger. Das heißt, dass die Miete IMMER pünktlich bezahlt wird. Da haben wir schlicht keinen direkten Einfluss drauf. Selbst, wenn der Gerichtsvollzieher vor unserer Tür stehen würde, würde die Miete weiterhin uneingeschränkt gezahlt werden. Mal davon abgesehen, dass es bei uns nichts zu holen gäbe. Aber das ist eine andere Sache.

Also GELD oder gesetzliche Sachen können unmöglich als Grund festgesetzt werden.

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