Mietminderung wegen der Nachbarin?

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8 Antworten

"Mietminderung androhen" kannst du praktisch immer.

Bei extremer Belästigung (nach 22 Uhr) kannst du auch die Polizei rufen.

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Kommentar von johnnymcmuff
26.03.2016, 20:38

"Mietminderung androhen" kannst du praktisch immer.

Drohungen sind für die meisten Vermieter einfach lächerlich, bzw. sie schmunzeln darüber.

Man macht eine Mietminderung nach Kenntnissetzung der Mängel an den Vermieter.

Bei extremer Belästigung (nach 22 Uhr) kannst du auch die Polizei rufen.

Man kann auch tagsüber die Polizei rufen; Zimmerlautstärke gilt von 6-22 Uhr, danach noch leiser.

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androhen ja - durchsetzen eher nein.

Erstatte gegen die Dame Anzeige wegen Ruhestörung wenn es mal wieder so ist. 

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Kommentar von johnnymcmuff
26.03.2016, 20:40

androhen ja - durchsetzen eher nein.

Da möchte ich mal den Grund wissen warum das nicht gehen soll.

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Wenn die Nachbarin bei dem Selben Vermieter wie du bisst, dann kannst du es Versuchen.

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Kann man mit einer Mietminderung "drohen" 

Man droht oder beantragt keine Mietminderung sondern man macht sie nach Kenntnissetzung des Mangels/ der Mängel an den Vermieter.

Die Mietminderung sollte angemessen sein, weil es sonst zur Kündigung führen kann. Deswegen sollte ein Fachmann die Höhe der Mietminderung festlegen.

Ein Lärmprotokoll oder Beschwerdeprotokoll wie hier Jemand schreibt, ist laut BGH nicht nötig.

MfG

johnnymcmuff

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und Nachts Stock besoffen versucht die Treppen hoch zu kommen. Dabei wird es des öfteren auch zimlich laut.

Das ist auch nicht verboten, sollse etwa in Treppenhaus rumliegen? Randaliert also, soso, warum denn?

Androhen kannst alles , durchsetzen wirste es wohl eher nicht.

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Kommentar von Christina1306
26.03.2016, 23:03

Also wir haben uns am Anfang wo wir hier eingezogen sind mit ihr ganz gut verstanden. 
Die anderen Mieter hatten uns vor ihr gewahnt aber jeder macht sich ja ein eigenes Bild.
Dann hatten wir wirklich ein riesen Streit mit ihr und dann ist sie spät Abends im Hausflur durchgedreht und hat unsere Namen geschrien und gegen das Gelände getreten und auch gegen den Stromkasten geschlagen.
Sie hat sogar schon im Hausflur geschlafen. 
Ihr Sohn und dessen Freunde werfen ihren Müll sogar im Hausflur rum

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Dennoch besser, das Protokoll zu führen und mit Nachbarn, die ebenfalls betroffen sind, Kontakt auf zu nehmen. 

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Ihr müsst das Beschwerdeprotokoll weiterführen. Und immer von einer zweiten Partei unterschreiben lassen und zum Vermieter schicken. Der Vermieter kann nicht mehr machen, als immer wieder verwarnen oder abmahnen. Jedoch nach der dritten Abmahnung wird in der Regel eine Kündigung ausgesprochen. (war jedenfalls bei unserem Störenfried so)

Mietminderung könnt Ihr nur androhen, wenn der Vermieter gar nichts unternimmt. 

Habt Ihr vom Vermieter eine Bestätigung erhalten, das er die Person abgemahnt bzw. aufgefordert hat ?

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Kommentar von johnnymcmuff
26.03.2016, 20:29

Ihr müsst das Beschwerdeprotokoll weiterführen.

Ein Beschwerde- oder Lärmprotokoll muss laut BGH nicht gemacht werden, es reicht eine grobe Beschreibung.

Der Vermieter kann nicht mehr machen, als immer wieder verwarnen oder abmahnen. 

Es ist besser wenn man abmahnt, denn dann kann man im Wiederholungsfall kündigen.

Jedoch nach der dritten Abmahnung wird in der Regel eine Kündigung ausgesprochen. (war jedenfalls bei unserem Störenfried so)

War bei Euch so, kann aber schon gekündigt werden, wenn es sich nach der 1. Abmahnung wiederholt.

Mietminderung könnt Ihr nur androhen, wenn der Vermieter gar nichts unternimmt. 

Absolut falsch, man droht eine Mietminderung auch nicht an.

Miete kann ab Kenntnissetzung gemindert werden, google mal:

§ 536 BGB Mietminderung bei Sach- und Rechtsmängeln

Habt Ihr vom Vermieter eine Bestätigung erhalten, das er die Person abgemahnt bzw. aufgefordert hat ?

Das geht andere Mieter nichts an.

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Kommentar von Christina1306
26.03.2016, 22:59

Also wir haben uns schon oft an die Wohnungsgenossenschaft gewand. Ich meine wir haben auch mal einen Brief erhalten wo drin stand das unsere Nachbarin bei der nächsten Beschwerde die fristlose Kündigung bekommt. Sind uns aber leider nicht sicher weil das schon so lange her ist. 
Unsere Nachbarin hat ja eine Weile ruhe gegeben.
Jetzt ist natürlich die Frage ob die Beschwerden vom letzten mal überhaupt noch berücksichtigt werden weil es halt so lange her ist.
Vor paar Wochen musste wegen ihr auch die Polizei antreten. 
Da oben war wieder so ein Theater mit ihrem Ex Mann.
Er hat sie geschlagen und auch randaliert.
Von dem Ex Mann der auch gar nicht hier wohnt, ist kein Mieter in unserem Haus begeistert. 
Er hat damals ( da haben wir noch nicht hier gewohnt) den Keller aufgebrochen und des öfteren auch randaliert.
Also alle anderen Mieter stehen so zu sagen auf unserer Seite. 
Die anderen Beschwerden haben wir auch von allen Mietern unterschreiben lassen.
Jetzt führen wir seid dieser Woche ein Protokoll. 
In den paar Tagen ist sie wieder 3x unangenehm aufgefallen. 

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Das ist etwas, was man , sobald ich weiß ,  nicht hinnehmen  muss. 

Und die Miete kürzen kann. 

Das Problem dabei wäre aber, dass sich die Nachbarin wahrscheinlich herzlich wenig dafür interessieren würde. 

Ob du die Miete kürzt oder, wird ihr wahrscheinlich piep egal sein.

Damit würdest du sie nicht treffen. 

Eventuell bleibt nur die Polizei, wenns mal wieder laut wird, zu rufen. 

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Kommentar von johnnymcmuff
26.03.2016, 20:31

Nach Kenntnissetzung darf die Miete angemessen gemindert werden.

Du hast Recht, die Mietminderung wird erst mal den Störenfied nicht stören; nur dann wenn der Vermieter Schadenersatz fordert.

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