Frage von Jakopra, 96

Mieterin zeigt an?

Hallo, Ein Freund von mir wird von seinem Mieter angezeigt.

Er hat die Wohnung recht günstig vermieten weil es ein Freund von einem Bekannten von ihm war. Es wohnten dann in der Wohnung 3 Leute (Vater und 2 Kinder) Es wurde mündlich ausgemacht das sie sparsam mit Heizung usw. sein sollen da sie recht Günstig Leben und die haben immer schön viel verschwendet. Er hat dann geheiratet und die Frau und ein Hund sind dazu gekommen und nach dem Hund hat man nicht gefragt. für die Frau wurden Nebenkosten um 50€ erhöht. Monate Lang Lebte auch noch ein Sohn in der Wohnung ohne zu Fragen. An den Parkplätzen im Grundstück haben die sich auch bedient und ohne zu Fragen wurde die Offene Garage geräumt und darin Geparkt, und das Auto vom Sohn stand Monate lang da rum auch wo er umgezogen ist. Garten wurde auch einfach immer benutzt. Ein Fenster wurde kaputt gemacht aber das wollen die nicht zahlen. Jetzt sind die Ausgezogen und wollen ihn Anzeigen weil die zu viele Nebenkosten bezahlt haben. Die Nebenkosten waren 200€ und es gab keinen Separaten Zähler für die Wohnung und jetzt wollen die von den Letzten Jahren den Verbrauchs stand, falls es sie zu viel gezahlt haben wollen die Geld zurück. Die Nebenkosten waren glaube ich mündlich ausgemacht wurden.

Was sollte er jetzt machen, kann der Mieter wirklich etwas erreichen?

Antwort
von anitari, 28

Was sollte er jetzt machen, kann der Mieter wirklich etwas erreichen?

Außer einem müden Lächeln der Polizeibeamten und dem Hinweis das zu hohe NK verlangen keinen Straftat ist, nichts.

Was wurde denn zu Nebenkosten vereinbart?

Monatliche Vorauszahlungen oder Pauschale?

Wurde eine Pauschale vereinbart ist es egal wie hoch oder niedrig der Verbrauch war. Denn es gibt keine Abrechnung folglich auch kein Geld zurück falls der Verbrauch geringer war.

Waren Vorauszahlungen vereinbart und eine Abrechnung nach ist nicht möglich muß der Vermieter nach der Wohnfläche abrechnen.

Waren das angenommen 100 m² dürften die 200 € mal gerade so ausgereicht haben oder es wäre mit eine deftigen Nachzahlung zu rechnen.

Antwort
von magnum72, 62

Tja Nebenkosten sind immer schriftlich festzuhalten. Der Vermieter ist sogar Gesetzmäßig dazu verpflichtet eine schriftliche Nebenkostenabrechnung zu stellen. Damit alle Kosten für den Mieter nachvollziehbar sind.Bei aller vorsicht mal eine Frage. Wenn ihr nichts schriftliches ausmacht wie versteuert ihr dann die Mieteinnahmen?Ich glaube an dieser Stelle braucht ihr vieleicht doch eher einen Anwalt statt eines Rates.Denn es gibt keine Steuerbehörde die ohne Papier auskommt.Deshalb solltet ihr euch erst einmal beraten lassen,bevor ihr weitere Schritte unternehmt.

Kommentar von anitari ,

Tja Nebenkosten sind immer schriftlich festzuhalten

Nö. Es muß nicht mal ein schriftlicher Mietvertrag gemacht werden.

Der Vermieter ist sogar Gesetzmäßig dazu verpflichtet eine schriftliche Nebenkostenabrechnung zu stellen.

Nur wenn monatliche Vorauszahlungen vereinbart sind/waren.

Wenn ihr nichts schriftliches ausmacht wie versteuert ihr dann die Mieteinnahmen?

Man trägt in der entsprechenden Anlage das Einkommen aus Vermietung und Verpachtung ein, fertig. Sollte das FA Nachweise verlangen reichen die Zahlungsbelege.

Antwort
von WaffenfuerJeden, 54

nein, ich würde dem richter sagen, dass eine nk pauschale von 200€ ausgemacht war und es keine verbrauchserfassung und genaue abrechnung gab

sollen sie das gegenteil beweisen

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten