Frage von geniesserin,

Mieterhöhung zu meinen Gunsten

Ich habe gestern von der Hausverwaltung eine Mieterhöhung bekommen, die ca. 200 € geringer ist als die Miete, die ich zur Zeit auch an sie bezahle.

Die letzten beiden Mieterhöhungen wurden von einer Anwaltskanzlei geschrieben. Diese Kanzlei ist allerdings im Clinch mit meinem Vermieter, da er die Rechnungen nicht gezahlt hat und ich per Pfändungsbeschluss meine Miete über einen längeren Zeitraum an die Kanzlei zahlen musste.

Scheinbar ist die Mieterhöhung der letzten Jahre nicht der Hausverwaltung mitgeteilt worden. Zwischenzeitlich hat es auch einen Vermieterwechsel gegeben (Vater an Sohn).

Da ich sehr verunsichert bin, würde ich hier gerne Nachfragen wie ihr euch verhalten würdet.

Hilfreichste Antwort von CapNRW,
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zahl einfach den geforderten betrag und leg den rest auf ein sparbuch wenn es sich um einen irrtum handelt, dann verhandel, dass du nur zweidrittel der summe zahlen kannst....

Kommentar von Commodore64,

Nach dem Motto: "Könnte ja klappen - und wenn nicht ist's eh wurscht!".

Jetzt müsste man nur noch wissen ab wann der Anspruch verjährt, also ab wann man das vielke, schöne gesparte Geld ausgeben kann.

Antwort von johnnymcmuff,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Solange kein neues Schreiben kommt,zahle einfach das,was sie verlangen!

Lege 200 € auf ein Sparkonto an für alle Fälle.Soweit ich weiß sind Ansprüche nach frei Jahren verjährt.

Antwort von guterwolf,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

ich würde auch vorschlagen, zahl die Miete, die genannt ist und leg den Rest (die 200 €) auf ein Sparbuch. Falls es sich um einen Irrtum handelt, kannst du so eine Nachzahlung vornehmen.

Antwort von outfreyn,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Bist Du sicher, dass Du dieselben Zahlen vergleichst? Also Nettokaltmiete mit Nettokaltmiete und nicht etwa Nettokaltmiete mit Warmmiete?

Kommentar von geniesserin,

Ja, die Nettokaltmiete ist in der Mieterhöhung ausgewiesen wie auch die Nebenkosten. Es ist die Nettokaltmiete die ich vor der Mieterhöhung durch die Schreiben der Anwaltskanzlei hatte. Auch die Nebenkosten sind geringer.

Antwort von chris15041986,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Dem Mieterschutzbund/der Verbraucherzentrale den Fall vortragen.

Die Verbraucherzentrale kannst du auch anrufen, das kostet zwar was aber dir wird telefonisch geholfen.

Kommentar von geniesserin,

Ja, hab ich gemacht, 2 Stunden in der Warteschleife gehangen. Termin erst für März bekommen da die telefonisch keine Auskunft geben möchten. Trotzdem danke!

Antwort von schelm1,

Klären Sie das sicherheitshalber mal mit dem neuen Vermieter, bevor Ihnen da ein Nachteil entsteht!

Kommentar von geniesserin,

Mein "neuer Vermieter" ist der Sohn des vorherigen Vermieters und kümmert sich um nichts. Der ist weder telefonisch noch über email zu erreichen. Alles geht über die Hausverwaltung.

Antwort von saharastrom,

Das hört sich gut an. Bei der Hausverwaltung nachfragen, ob die Mieterhöhung in Ordnung ist, da jetzt 200 € weniger gezahlt werden soll. Besser Du fragst und fällst nicht in Ohnmacht, wenn die eine Nachzahlung verlangen.

Antwort von Hutzelprutzel,

erklärungsirrtum seitens der verwaltung

sie haben sich schlicht verschrieben

hat keinerlei bewandnis dann für dich, du musst die neue miete zahlen, die sie dir bald mitteilen

kannst dich nicht drauf berufen, auf diesen schrieb, außer, dass du daduch nicht in verzug geräts, für die erhöhung, da du es ja nicht weisst

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