Mieterhöhung nach 13 Monaten?

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6 Antworten

Ob die Mieterhöhung in dieser Höhe rechtlich o.k. ist, kann Dir hier niemand sagen. Es ist in jedem Fall ok, nach 13 Monaten ein Mieterhöhungsverlangen zu stellen. Ob 20 % dabei drin sind, hängt davon ab, wie die Marktlage bei Dir ist und ob die Mietpreisbremse mit max.15 % in drei Jahren bei Euch eingeführt wurde.

Ob das Mieterhöhungsverlangen in einer rechtlich ordentlichen Form ausgestellt ist, weiß man auch erst, wenn man es selbst gelesen hat.

Tut mir leid. Etwas mehr Information von Dir und Du kannst mehr erfahren.

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Kommentar von albatros
09.09.2016, 09:35

Mietpreisbremse mit max.15 % in drei Jahren bei Euch eingeführt wurde.

Du verwechselst Mietpreisbremse mit Kappungsgrenze. Die Mietpreisbremse gilt für Begrenzung der Miethöhe für eine Neuvermietung.

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Falsch gedacht.

Die Kaltmiete muß mindestens 15 Monate unverändert bleiben.

Der Vermieter kann 12 Monate nach Mietbeginn oder letzten Mieterhöhung  eine Mieterhöhung verlangen.

Die erhöhte Miete wäre dann mit Beginn des 3. Monats nach Zugang des Mieterhöhungsverlangens zu zahlen, wenn der Mieter nicht von seinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch macht.

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Da denkst du was Falsches: Tatsächlich darf alle 12 Monate ein Mieterhöhungsverlangen gestellt werden, wobei die Miete innerhalb von drei Jahren um bis zu 20% an die ortsübliche Vergleichsmiete angepasst werden darf, § 558 BGB.

Meint: Wenigstens bliebe sie damit drei Jahre lang stabil, es sei denn, es würden Modernisierungskosten zusätzlich umgelegt, was statthaft wäre.

Wenn sie dir nicht mehr günstig genug erscheint, darfst du dem widersprechen und damit fristwahrend kündigen.

G imager761


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Kommentar von albatros
09.09.2016, 09:39

Tatsächlich darf alle 12 Monate ein Mieterhöhungsverlangen gestellt werden

Das stimmt so ganz gewiss nicht. Denk mal nach. Dieser Rechtsirrtum wäre nicht hinnehmbart und würde zumndest das nächste Mieterhöhungsverlangen unwirksam machen.

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Frühestens 12 Monate nach Mietbeginn darf ein Mieterhöhungsverlangen gestellt werden mit der Folge, dass dann nach drei Monaten bei erfolgter Zustimmung die neue Miete in Kraft träte.

Wenn nun die neue Miete bereits ab 14. Monat gfordert wird, würde die Überlegungsfrist unzulässigerweise verkürzt und der Termin der wirksamen Mieterhöhung vorgezogen. Aus diesen Gründen halte ich die Mieterhöhung für nicht gesetzeskonform und deshalb unwirksam..

Wurde überhaupt zur Zustimmung aufgefordert? Wenn nicht, ist schon aus formellen Gründen das MEV unwirksam. Du solltest dann am Besten schweigen.

Bitte stell den Originaltext des MEV hier ein.  Danach könnte abschließend dazu Stellung genommen werden.

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Ich weiß nicht so recht ob das nach 13 Monaten zulässig ist, denn ich dachte nach 24 Monaten ginge das erst.

Eine Mieterhöhung ist erst 15 Monate nach Mietbeginn oder seit der letzten Mieterhöhung zulässig, aber ankündigen muss man es z.B. vorher, weil es eine Überlegungsfrist für den Mieter gibt.

Nachzulesen z.B. hier:

http://www.t-online.de/ratgeber/finanzen/recht-steuern/id_49363052/wann-darf-der-vermieter-die-miete-erhoehen-.html

und hier:

https://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__558.html

Die Mieterhöhung muss begründet sein.

LG

johnnymcmuff

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