Mieterhöhung in Untervermieteten Zimmer?

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4 Antworten

Laut BGB, das gilt auch für sog. Untermietverhältnisse, sind nur 2 Arten von Mieterhöhung zulässig.

1. Zur örtlichen Vergleichsmiete bzw. dem Mietspiegel, und das auch nur um max. 15/20 € binnen 3 Jahren.

2. Mieterhöhung wegen Modernisierung.

Die einzigen Kosten die Dein Vermieter offen legen muß, sind die Nebenkosten. Und das auch nur wenn monatliche Vorauszahlungen vereinbart sind und Du, nach einer Abrechnung, die "Offenlegung" verlangst.

Ansonsten geht Dich der Vertrag den Dein Vermieter mit seinem Vermieter hat nichts an.

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muss der Vermieter/Mitbwohner die Kosten offenlegen

Nein. Der Vertrag zwischen Vermieter und Hauptmieter geht dich nichts an, wenn nicht ausdrücklich darauf Bezug genommen wird.

darf er mehr Geld verlangen weil ein Mitbewohner auszieht?

Wenn er das so begründet, nein. Er darf die Miete auf die ortsübliche Vergleichsmiete erhöhen, wenn die Miete seit mindestens 15 Monaten unverändert ist.

(Die fehlenden Einnahmen sollen gleichmäßig verteilt werden.). Diese Klausel findet sich auch im Vertrag wieder.

Ich bezweifle mal ganz stark, dass eine solche Klausel rechtens ist.

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Leerstand geht zu Lasten des Vermieters (wirtschaftliches Risiko). Keinesfalls kann/darf  er diesen als Grund für eine Mieterhöhung oder Erhöhung der Betriebskosten heranziehen.

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