Frage von Brunshaupten, 30

Mieter stellt Nachmieter, der vom Vermieter akzeptiert wird. Kann der Mieter dann noch die Kündigung zurücknehmen weil ihm die Vertragsaufhebung nicht passt?

Kaufleute haben eine Wohnung zur Weitervermietung an Personal vermietet. Die Personenzahl wurde auf 2 Personen beschränkt. Die Mieter wollten jedoch mehrere Personen in der Wohnung unterbringen, um daran zu verdienen. Es wurde gegenseitig ein Kündigungsverzicht von 1Jahr vereinbart. Da den Mietern die Wohnung zu teuer wird, weil sie nur an 2 Personen vermieten dürfen, kündigten sie den Vertrag vorzeitig. Eine Nachmieterklausel wurde nicht vereinbart. Der Vermieter stimmt dennoch der Stellung eines Nachmieters zu. Der Mieter bemüht sich intensiv einen Nachmieter zu finden. Der Vermieter stimmt einem Nachmieter zu. Es wird eine Mietvertragsaufhebung vereinbart, die dem Mieter nicht passt Der Mieter spart an Miete durch die vorzeitige Entlassung aus dem Mietvertrag 7.000,00 €. Der Vermieter verlangt den Ausbau der über 20 Jahre alten Küche und eine Monatsmiete an Ersatz. Der Mietvertrag wurde von den Nachmietern bereits unterschrieben, vom Vermieter aber noch nicht angenommen. Können die Geschäftsleute nun die Kündigung zurücknehmen, obwohl sie die Nachmieter gestellt. Können sie nun das Mietverhältnis fortsetzen und vom Vermieter eine Genehmigung zur Untervermietung verlangen?

es handelt sich um einen gewerblichen Mietvertrag, da die Mieter die Wohnung Mitarbeitern zur Verfügung stellen. Es wäre schön, wenn mir jemand helfen könnte Vielen Dank für eine Antwort.

Antwort
von dandy100, 13

Die Kündigung und der Vertrag zur Mietvertragsaufhebung sind zwei verschiedene Dinge - die Kündigung selbst kann nicht mehr zurückgenommen werden, wenn die Wohnung bereits weitervermietet ist. Auch wenn der Vermieter den Mietvertrag des neuen Mieters noch nicht angenommen hat, liegt es in seinem Ermessen, ob er es tut oder nicht; Rechte hat man da nicht, wenn gekündigt wurde.

Die Bedingungen der Mietvertragsaufhebung sind allerdings unabhängig davon noch verhandelbar; sollte es da keine Einigung geben, muss man den Rechtsweg beschreiten.

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