Mieter bzw. Mieterschutzbund akzeptiert die Mieterhöhung nicht?

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5 Antworten

Der Mieterbund ist in dem Moment Partei. Der schreibt das, was sein Mitglied gerne hätte.

Das gleiche passiert, wenn er einen Anwalt einschaltet.

Wenn er die Erhöhung nicht zahlt, ohne ausreichende Begründung, kannst du ihm fristgerecht kündigen.

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Kommentar von schelm1
28.04.2016, 09:58

Die Kündigung dürfte mit Sicherheit angefochten werden.

Da kann er auch gleich die Erhöhung gerichtlich einfordern und hoffen, dass er obsiegt!?!

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Vlt wendest Du Dich an eine Fachberatung für Vermieter...

Aber als Laie sage ich mal - eine Erhöhung von ca. 20% ohne eine energetische Sanierung ist abzocke und somit sittenwidrig.

Zudem ist eine Ortsübliche Vergleichsmiete ein statistischer Wert.

Je nach Ausstattung, Energieeffizienz, Lage und Baujahr gibt es da teilweise erhebliche Differenzen.

Ein Neubau nach Niedrigenergienorm mit Dachterrasse und Einbauküche sowie Wannenbad ist nicht vergleichbar mit einer Kellerwohnung eines 90 jahre alten Hauses mit Klo aufm Hausflur und Energiewert H.

Das sollte jeder einsehen können.

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Kommentar von harrywepper
27.04.2016, 21:18

Abzocke würde ich eine Erhöhung von 15,6 % nicht nennen. Aber das ist ja Ansichtssache!

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Auf dieses Schreiben, hätte ich persönlich noch nicht einmal geantwortet. Keine Angaben zur Ausstattung, Energieeffizienz etc. Und mit welchen Wohnungen haben sie denn verglichen. Sie müssen mindestens 3 vorweisen können die gleichermaßen ausgestattet sind. Für den Mieter muß dies klar ersichtlich sein. Die 20% wären schon berechtigt, überschreitet ja nicht die Kappungsgrenze. Aber ohne all diese Angaben werden sie dies nicht durchgesetzt bekommen 

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Kommentar von RobStarr778
27.04.2016, 21:27

Außerdem muss definitiv auch die Wohnfläche des vermieteten Wohnraums angegeben werden.

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