Frage von Tracye954, 130

Miete nicht gezahlt 1 Mahnung. danach Mahnbescheid?

Hallo, Ich habe meine Miete nicht zahlen können habe eine errinnerung bekommen bis zum 15.7 zu zahlen, nun ist mein Lohn verspätet gekommen und habe am 20. 7 es überwiesen, jetzt heute geh ich zum briefkasten sehe ein Mahnbescheid vom Mahngericht, mit Mahngebühren, muss ich die Mahngebühren jetzt auch noch überweißen ? ich habe ja die Miete schon gezahlt bevor ich diesen Brief erhalten habe. Das Mahngericht kann mir da nicht helfen da diese mir gesagt haben das kommt von meiner Vermieterin aus, sie reagiert auf keinen meiner Whatsapp nachrichten oder anrufe.

Antwort
von anitari, 64

Die Kosten für den gerichtlichen Mahnbescheid, das ist was anderes als Mahngebühren, müßtest Du erst zahlen wenn es zu einem Prozeß kommt der zu Deinen Ungunsten ausgeht.

Bedenke das mehrfach verspätete Mietzahlungen den Vermieter zur Kündigung berechtigen. Im E-Fall sogar zur fristlosen.

Und so wie Dein Vermieter drauf ist kommt das bei der nächsten verspäteten Mietzahlung mit Sicherheit.

Wann Lohn, Gehalt o. ä. kommt ist völlig irrelevant. Miete ist spätestens am 3. Werktag des Monats fällig. Fällig heißt muß auf dem Konto des Vermieters sein. 

Kommentar von franneck1989 ,

Die Kosten für einen Mahnbescheid zählen zum Verzugsschaden und müssen vom Schuldner getragen werden, solange er bei der Erstellung im Verzug war. Warum sollte man deswegen einen Rechtsstreit riskieren?

Antwort
von franneck1989, 76

Entscheidend ist das Antragsdatum. War zu diesem Zeitpunkt deine Zahlung noch nicht eingetroffen, hast du dich noch in Verzug befunden und musst die Kosten des Mahnbescheids tragen. Dafür hätte es übrigens noch nicht mal eine Mahnung gebraucht. Mit Ablauf des dritten Tags des Monats befindet man sich automatisch in Verzug. Lass so etwas nicht nochmal vorkommen und lege dir dringend Rücklagen an!

Antwort
von muschmuschiii, 91

Natürlich, denn du hast die Miete ja schließlich 3 Wochen zu spät überwiesen und auf die Erinnerung nicht reagiert. Deine privaten finanziellen Probleme muss deine Vermieterin nicht ausbaden!

Antwort
von zonkie, 55

Schade das man nicht mehr miteinander redet. Zumindest bei einem Privatmensch fände ich es einfach mal nett das man den Kontakt sucht als nur Drohungen per Post zu verschicken.

Sind das Gebühren die tatsächlich für dienen Vermieter angefallen sind wird er mit sicherheit drauf bestehen diese erstattet zu bekommen.

Wars son pauschales Ding für einen Brief "Mahngebühr 20€" würde ich nochmals mit dem Vermeiter reden. (Häufig steht auch in solchen Pauschaldingern "haben sie inzwischen begleichen betrachten sie das als gegenstandslos ").

Ich habe irgendwo gelesen das letztendlich auch nur die Kosten erstattet werden müssen und nicht irgendein Fantasiebetrag x .. aber habe keine Quelle zur hand also nicht 100% drauf verlassen.

Kommentar von Genesis82 ,

Noch viel mehr schade finde ich es, wenn ein Mieter nicht zum vereinbarten Termin bezahlt. Kann passieren, daher kam die Mahnung des Vermieters mit Nachfrist. Die hat der Mieter anscheinend ohne Rückmeldung verstreichen lassen - schade ist auch hier wieder nur, dass der Mieter seinen Vermieter nicht darüber unterrichtet, dass das Geld nochmals um 5 Tage verspätet kommen wird.

Wie dem auch sei: Ein Mahnbescheid kostet den Vermieter Geld und dieses Geld (Gerichtskosten! Immerhin kein einfaches Mahnschreiben vom Vermieter!) will er logischerweise vom Mieter zurückbekommen. Hätte der Mieter durch fristgerechte Zahlung oder zumindest Info an den Vermieter verhindern können.

Antwort
von Reisekoffer3a, 68

Da du schon mal eine Erinnerung (bis 15-7-) bekommen hast und du erst verspätest zahlen konntest dürfte der Mahnbescheid rechtens sein - sprich

die Mahngebühren mußt du bezahlen.

Kommentar von Genesis82 ,

Der Mahnbescheid wäre sogar ohne vorherige Zahlungserinnerung rechtens gewesen. Denn der Mieter hat seine fällige Miete zum vereinbarten Termin nicht gezahlt und war damit automatisch in Zahlungsverzug.

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