Frage von ichammorgen, 63

Mich würde interessieren ob sich das unterschiedliche Alter auf die Rente nach dem Versorgungsausgleich auswirkt?

Konkret: Ausgleichsberechtigter ist 6 Jahre älter als Ausgleichsverpflichteter. Erhält der Berechtigte die Rente ab Errreichen seines Rentenalters oder ersta ab Erreichen des Rentenalters des Verpflichteten?

Antwort
von marcussummer, 48

Soweit ich weiß werden die Anwartschaften bzw Rentenpunkte direkt übertragen und dann aktuell dem Beitragskonto des Berechtigten gutgeschrieben. Auf den Zeitpunkt der Rentenzahlung hat die Übertragung keinen Einfluss.

Im Ergebnis bekommt der Ausgleichsberechtigte mit Erreichen seines eigenen Renteneintrittsalters die volle Rente gemäß seinem dann aktuellen Beitragskonto. Einschließlich der übertragenen Anwartschaften. Da muss er nicht noch warten, bis der Ausgleichsverpflichtete auch in Rente geht.

Antwort
von kevin1905, 37

Die gesetzliche Rente funktioniert nach dem Umlageverfahren. Es ist also kein Geld vorhanden, dass übertragen werden könnte.

Übertragen werden die Entgeltpunkte. Die während der Ehe gesammelten Anwartschaften beider Ehegatten werden addiert und durch 2 geteilt.

Deine Frage stellt sich also gar nicht.

Antwort
von miboki, 40

Der Berechtigte erhält die Rente aus dem Versorgungsausgleich erst, wenn er selbst Altersrente bezieht. 

Kommentar von ichammorgen ,

Danke für die Antwort, aber das war nicht ganz die Frage. Die Frage ist, ob der Berechtigte auch dann bereits bei seinem Renteneintritt die Rente aus dem Ausgleich erhält, wenn der Verpflichtete selbst das Rentenalter noch nicht erreicht hat.

Kommentar von miboki ,

Und genau das habe ich beantwortet: der Anspruch besteht ab Bezug der Alterente des Berechtigten - unabhängig vom Rentenbezug des Verpflichteten. 

Kommentar von turnmami ,

nicht nur Altersrente. Der VAG wird auch Bezug einer Erwerbsminderungsrente wirksam

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