Frage von Steinbrecher94, 104

Messer mit Stonewashed Klinge führen?

Guten Tag,

ist es erlaubt ein Messer mit Stonewashed Klinge zu führen? Es gibt einen BKA Bescheid nach dem Messer mit schwarzer Klinge als Waffe eingestuft werden. Wie siehts da denn bei Stonewashed Klingen aus? Schwarze sind ja verboten da sie das Licht nicht spiegeln und dadurch schwerer zu erkennen sind wenn man sie zieht. Bei Stonewashed Klingen die auch sehr dunkel sind kann ich mir gut vorstellen das es den selben Effekt hat.

Es geht hier nur um das Thema Stonewashed! Welche Messer man grundsätzlich führen darf und welche nicht ist mir bewusst. Leider ist der 42a so schwammig formuliert das man nicht bei bestimmten Sachen erstmal den BKA Feststellungsbescheid suchen muss.

Antwort
von GunterUschi, 49

Messer mit schwarzer klinge gelten zwar bis auf Ausnahmen als Waffe ,allerdings sind diese nicht verboten, nur zu führen verboten, das ist ein großer Unterschied.
Ich denke man kann stonewashed klingen problemlos mittags nehmen aber ich würde generell bei allen Messern trotzdem dafür sorgen das die polizei dich nicht unbedingt damit sieht.
Die haben davon nämlich gerößtenteils kein Plan.
Wenn du aber tatsächlich ,,erwischt'' werden solltest kannst du anführen das das Messer nicht schwarz ist.
Aber achte auch darauf das es kein Tanto ist.
Hoffe konnte helfen, Mit freundlichen Grüßen D. J. Jungens  

Kommentar von DanielLR ,

Messer mit schwarzer klinge gelten definitiv nicht als Waffe!

Kommentar von DanielLR ,

* Richtig formuliert: Messer gelten nicht als Waffe, nur weil sie eine geschwärzte klinge/ ein stonewash finish haben. Auch bei einer Einstufung wären diese Eigenschaften nicht von Bedeutung.

Antwort
von DanielLR, 51

Messer mit farbigen/ geschwärzten klingen gelten nicht als Waffe.

Kommentar von ES1956 ,

So allgemein formuliert stimmt das nicht, sorry. Eher so: "Messer gelten nicht als Waffe nur weil sie eine geschwärzt Klinge haben" oder " eine schwarze Klinge allein macht noch keine Waffe".

Kommentar von DanielLR ,

 Ganz genau genommen stimmt das was Du gesagt hast natürlich, aber ich glaube man versteht was gemeint ist. Tut mir leid für die Formulierung.

Antwort
von Laestigter, 49

Welcher Bescheid? - Bitte ordentlichQuelle und nun nicht irgend eine Toilettentür...

Kommentar von GunterUschi ,

Tut mir leid aber diese Antwort war so schlecht das sie schon wieder lustig war 😂😂😂

Kommentar von Laestigter ,

Eine Quelle für den erfundenen Blödsinn wäre mir lieber gewesen.

Kommt aber halt nichts, was deutlich aussagt, dass derjenige nicht nachgedacht hatm, bevor er eine Frage stellte oder eben einfach nur Unsinn geschreiben hat, für den er keine quelle nennen kann..

Viele Inhalte hier lesen sich genau so, als ob sie von dieser Quelle kommen würden - Hirn nicht eingeschaltet, nicht gegooglet, einfach mal lächerlich machen und irgendwelchen zusammengesponnenen Blödsinn von sich geben...

Antwort
von ES1956, 71

Ach, welcher FB ist das?

http://www.bka.de/nn_205618/DE/ThemenABisZ/Deliktsbereiche/Waffen/Feststellungsb...

Kommentar von Steinbrecher94 ,

Ich finde da weder dieses Messer noch etwas über Stonewashed.

Kommentar von ES1956 ,

? Es gibt einen BKA Bescheid nach dem Messer mit schwarzer Klinge als Waffe eingestuft werden. 

Und ich finde nichts über schwarze Klingen, darum hab ich gefragt wo das steht.

Kommentar von PatrickLassan ,

Das mit den schwarzen Klingen stammt angeblich aus einer Verordnung zum Waffengesetz (wurde mal im Messerforum erwähnt) und es ist auch nur ein Anhaltspunkt für die Einstufung eines Messers als Waffe.

Kommentar von Laestigter ,

"abgeblich" ist das der Bruder von "ich glaube"? -Ein Anhaltspunkt ist kein "Bescheid"..

Wie ich immer wieder feststellen muss, steht auch in Messerforen immer gerne das, was man selbst gerne hätte- Bestes Beispiel Multitools...

Alles unbrauchbar, es zählt nur das, was der Richter sagt oder feststellen lässt.

Kommentar von DanielLR ,

Auf Anfrage beim Bka antworteten die mir, dass eine geschwärzte/ Farbige Klinge für eine Einstufung als Waffe nicht von bedeutung sei.

Kommentar von Laestigter ,

Dann hau das bitte jedes mal als Kommentar raus, wenn hier einige das IMMER und IMMER wieder als Waffeneigenschaft posten...

Kommentar von ES1956 ,

Ich hab  nochmal die VV gesichtet, das hab ich zum Thema Einstufung als Waffe gefunden:

Allgemeine Verwaltungsvorschrift zum Waffengesetz (WaffVwV)
Vom 5. März 2012
Zu Unterabschnitt 2: Anlage 1 Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nummer 1.1
Hieb- und Stoßwaffen sind Geräte,
die ihrem Wesen nach objektiv dazu bestimmt sind, unter unmittelbarer Ausnutzung der Muskelkraft durch Hieb,
Stoß, Stich, Schlag oder Wurf (z. B. Wurfstern, Speer) Gesundheitsbeschädigungen oder Körperverletzungen beizubringen.
Der damit klargestellte Begriff erstreckt sich nur auf Gegenstände, denen nach der Art ihrer ersten Anfertigung
oder späteren Veränderung oder nach der herrschenden Verkehrsauffassung von vornherein der Begriff einer Waffe im
technischen Sinn zukommt. Hierbei ist Hieb mit Schlag gleichzusetzen, so dass Schlagwaffen rechtlich Hieb- und
Stoßwaffen gleichstehen. Zu den Hieb- und Stoßwaffen zählen z. B. zweiseitig geschliffene Messer, Dolche und Säbel.
Im Einzelfall kommt es darauf an, ob das Messer in seiner gesamten Gestaltung objektiv dazu bestimmt ist,
als Waffe die Angriffs- und Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen. Keine Hieb- und Stoßwaffen
sind solche Geräte, die zwar Hieb- und Stoßwaffen (§ 1 Absatz 2 Nummer 2 Buchstabe a in Verbindung mit Anlage 1
Abschnitt 1 Unterabschnitt 2 Nummer 1.1) nachgebildet, aber wegen abgestumpfter Spitzen und stumpfer Schneiden
offensichtlich nur für den Sport (z. B. Sportflorette, Sportdegen, hingegen nicht geschliffene Mensurschläger),
zur Brauchtumspflege (z. B. historisch nachgebildete Degen, Lanzen) oder als Dekorationsgegenstand (z. B. Zierdegen,
Dekorationsschwerter) geeignet sind. Nicht zu den Hieb- und Stoßwaffen zählen Werkzeuge (z. B. Macheten, Fahrtenmesser),
Gleiches gilt auch für sogenannte Jagdnicker und Hirschfänger. Die als Jagdnicker bezeichneten feststehenden Messer
mit einseitig geschliffener Klinge und typischer Griffform (oft mit Horngriffen) stellen heute übliche Schneidwerkzeuge
zum Aufschärfen und Abhäuten von Wild dar und sind demnach nicht dazu bestimmt, die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit
von Menschen herabzusetzen. Gleiches gilt für Hirschfänger, die in der heutigen Zeit allenfalls noch als Bestandteil
einer Jagd- oder Forstuniform (Zierrat) Verwendung finden.
Bei Klappmessern und feststehenden Messern ist eine Waffeneigenschaft grundsätzlich dann zu verneinen,
wenn die Klinge in ihren technischen Merkmalen (Länge, Breite, Form) der eines Gebrauchsmessers
(z. B. Küchenmesser, Taschenmesser) entspricht. Hiervon kann in der Regel dann ausgegangen werden,
wenn der aus dem Griff herausragende Teil der Klinge – kürzer als 8,5 cm oder – nicht zweischneidig ist.
In Zweifelsfällen ist ein Feststellungsbescheid gemäß § 2 Absatz 5 zu beantragen.

Kommentar von FloTheBrain ,

Da steht also drin, dass ab einer gewissen Klingengröße von einer Waffe prinzipiell ausgegangen werden kann. Denn das Gegenteil mit den 8,5 cm steht ja so drin.

Das Waffengesetz fängt also an sich zu widersprechen. So wie die Bibel.

Da frage ich mich, ob Juristen irgendwann Kirchensteuer bezahlen müssen.

Kommentar von ES1956 ,

Und Messerbesitzer eine Lotteriesteuer.

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